Dell erwägt "strategische Maßnahmen", darunter einen Börsengang
Der US-Hersteller Dell ist ein Urgestein des PC-Geschäfts und das Unternehmen war bereits einmal an der Börse notiert. Vor etwa fünf Jahren zog man sich dort aber wieder zurück und ging für einen Konzernumbau wieder in Privatbesitz. Nun könnte man aber wieder auf das Börsenparkett zurückkehren.
Laut den Berichten mehrerer Medien, darunter dem Wall Street Journal und Bloomberg, stellt man bei Dell aktuell eine ganze Reihe an strategischen Überlegungen an, darunter einen Börsengang sowie eine Komplettübernahme des Cloud- und Virtualisierungs-Spezialisten VMware.
Ziel der Maßnahmen ist es, die Umsätze des Unternehmens zu stärken und den Cashflow zu erhöhen. Derzeit sind die angedachten Schritte aber nicht mehr als Überlegungen, heißt es. Demnächst soll es dazu eine Aufsichtsratssitzung geben, wo man die Maßnahmen weiter besprechen will, so Insider. Es ist hier aber durchaus möglich, dass man beschließt, nichts zu unternehmen und weiter abwartet.
Um diese Schulden zurückzahlen oder auch weiter expandieren zu können, braucht Dell nun eben frisches Geld. Dieses könnte man am besten über ein Initial Public Offering (IPO), also Börsengang, bekommen.
Dell verfolgt eine Wachstumsstrategie, weshalb man Geld nicht nur für die Schulden brauchen kann, sondern auch für weitere Expansion. Hier überlegt man eine Übernahme der verbleibenden Anteile von VMWare. Das VM-Unternehmen hat sich zuletzt bestens entwickelt, die Aktie ist im vergangenen Jahr um 60 Prozent gestiegen. Der Marktwert von VMWare liegt derzeit bei etwa 50 Milliarden Dollar.
Siehe auch: Dell kauft EMC für 67 Milliarden Dollar - größter Deal der IT-Geschichte
Ziel der Maßnahmen ist es, die Umsätze des Unternehmens zu stärken und den Cashflow zu erhöhen. Derzeit sind die angedachten Schritte aber nicht mehr als Überlegungen, heißt es. Demnächst soll es dazu eine Aufsichtsratssitzung geben, wo man die Maßnahmen weiter besprechen will, so Insider. Es ist hier aber durchaus möglich, dass man beschließt, nichts zu unternehmen und weiter abwartet.
Investitionsschulden
Hintergrund der Überlegungen sind Schulden, die das Unternehmen bewusst auf sich genommen hat. Denn im Herbst 2015 hat Dell den Speicherspezialisten EMC übernommen, dazu zählte auch eine Mehrheitsbeteiligung an VMWare. Das Geschäft gilt als größter Deal der IT-Geschichte, da es Dell 67 Milliarden Dollar kostete.Um diese Schulden zurückzahlen oder auch weiter expandieren zu können, braucht Dell nun eben frisches Geld. Dieses könnte man am besten über ein Initial Public Offering (IPO), also Börsengang, bekommen.
Dell verfolgt eine Wachstumsstrategie, weshalb man Geld nicht nur für die Schulden brauchen kann, sondern auch für weitere Expansion. Hier überlegt man eine Übernahme der verbleibenden Anteile von VMWare. Das VM-Unternehmen hat sich zuletzt bestens entwickelt, die Aktie ist im vergangenen Jahr um 60 Prozent gestiegen. Der Marktwert von VMWare liegt derzeit bei etwa 50 Milliarden Dollar.
Siehe auch: Dell kauft EMC für 67 Milliarden Dollar - größter Deal der IT-Geschichte
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