Amazon plant kostenlosen Video-Streaming-Dienst neben Prime Video
Amazon zündet im Kampf um die Streaming-Vormacht offenbar die nächste Stufe: laut einem Bericht aus den USA verhandelt der größte Online-Händler der Welt mit einer Reihe von TV-Sendern und Filmstudios, um die Einführung einer kostenlosen, werbefinanzierten neuen Alternative zu Amazon Prime Video vorzubereiten.
Wie das US-Magazin AdAge berichtet, laufen derzeit Verhandlungen zwischen Amazon und einigen US-Fernsehsendern, Filmfirmen und anderen Medienanbietern, die Inhalte für einen neuen, für die Nutzer in der Grundversion kostenlosen Video-Streaming-Dienst liefern sollen. Das Vorhaben soll letztlich durch Werbung finanziert werden und insofern eine Alternative zu Amazons kostenpflichtigem Abonnement-Dienst Prime Video darstellen.
Der Quelle zufolge bietet Amazon den Medienfirmen an, ihre eigenen "Kanäle" zu betreiben und dafür im Gegenzug einen Teil der Werbeeinnahmen abzugeben. Die Content-Anbieter sollen jeweils eine bestimmte Anzahl von Stunden an Videoinhalten pro Woche liefern. Natürlich will der Konzern mit dem neuen Dienst letztlich nicht nur durch Werbung Geld verdienen, sondern auch die Verkäufe der ohnehin über seine Plattform erhältlichen Produkte steigern.
Gleichzeitig könnte das Unternehmen auf diese Weise auch neue Kunden für seinen Premium-Videodienst gewinnen. Neben ausgesuchten Filmen und Serien will Amazon über den neuen Gratis-Video-Dienst wohl vor allem Lifestyle-, Reise-, Koch- und andere Shows anbieten und zudem sein Angebot an Inhalten für Kinder kräftig ausbauen, heißt es weiter.
Letztlich will man so auch den Strom von Werbegeldern in Milliardenhöhe anzapfen, der jährlich noch immer an traditionelle Fernsehsender fließt. Bisher zahlen Werbetreibende noch immer hohe Summen für Werbung in Unterhaltungsprogrammen, auch wenn die Zuschauerzahlen seit langem rückläufig sind. Offen ist noch, wie weit die Verhandlungen vorangeschritten sind und wann Amazon mit seinem neuen werbefinanzierten Video-Angebot an den Start gehen könnte. Auch die Verfügbarkeit in Märkten außerhalb der USA ist noch unklar.
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Der Quelle zufolge bietet Amazon den Medienfirmen an, ihre eigenen "Kanäle" zu betreiben und dafür im Gegenzug einen Teil der Werbeeinnahmen abzugeben. Die Content-Anbieter sollen jeweils eine bestimmte Anzahl von Stunden an Videoinhalten pro Woche liefern. Natürlich will der Konzern mit dem neuen Dienst letztlich nicht nur durch Werbung Geld verdienen, sondern auch die Verkäufe der ohnehin über seine Plattform erhältlichen Produkte steigern.
Gleichzeitig könnte das Unternehmen auf diese Weise auch neue Kunden für seinen Premium-Videodienst gewinnen. Neben ausgesuchten Filmen und Serien will Amazon über den neuen Gratis-Video-Dienst wohl vor allem Lifestyle-, Reise-, Koch- und andere Shows anbieten und zudem sein Angebot an Inhalten für Kinder kräftig ausbauen, heißt es weiter.
Letztlich will man so auch den Strom von Werbegeldern in Milliardenhöhe anzapfen, der jährlich noch immer an traditionelle Fernsehsender fließt. Bisher zahlen Werbetreibende noch immer hohe Summen für Werbung in Unterhaltungsprogrammen, auch wenn die Zuschauerzahlen seit langem rückläufig sind. Offen ist noch, wie weit die Verhandlungen vorangeschritten sind und wann Amazon mit seinem neuen werbefinanzierten Video-Angebot an den Start gehen könnte. Auch die Verfügbarkeit in Märkten außerhalb der USA ist noch unklar.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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