Normales WLAN kann als hocheffektive Alarmanlage fungieren
In klassischen Action-Spektakel aus Hollywood wird versucht, ungebetene Eindringlinge mit Laser-Netzen, die quer durch den Raum laufen, zu detektieren. Das sieht insbesondere in Verbindung mit etwa Rauch oder Nebel sehr schick aus - in der Realität reicht aber ein ohnehin allgegenwärtiges WLAN aus.
Access Points bauen in ihrer Umgebung bekanntermaßen ein elektromagnetisches Feld auf, in dem Funkwellen die Daten durch die Luft transportieren. Und dieses interagiert mit festen Objekten, die sich in ihm bewegen - insbesondere natürlich solchen, die Radiowellen absorbieren wie der menschliche Körper.
Diese Eigenart wurde vor einiger Zeit schon einmal genutzt, um eine Gestenerkennung im WLAN umzusetzen. Das gleiche Verfahren kann aber eben auch für die Realisierung einer Alarmanlage genutzt werden. Und diese würde weitaus effektiver sein als eine Laser-Lichtschranke. Letztere würde immerhin nur anschlagen, wenn sich der Eindringling durch den Lichtbereich bewegt. Das berichtete das US-Magazin Engadget.
Und das Verfahren funktioniert nicht nur in eigens dafür entwickelten Systemen. Grundsätzlich, so heißt es von Seiten Origins, genüge ein bereits vorhandenes WLAN, das im 5-Gigahertz-Band arbeiten kann. Das Verfahren nutzt dabei das Channel State Information (CSI)-Modul aus den Spezifikationen der entsprechenden WiFi-Standards, das ansonsten eigentlich beim Aufbau von Mesh-Netzen zum Einsatz kommt.
Diese Eigenart wurde vor einiger Zeit schon einmal genutzt, um eine Gestenerkennung im WLAN umzusetzen. Das gleiche Verfahren kann aber eben auch für die Realisierung einer Alarmanlage genutzt werden. Und diese würde weitaus effektiver sein als eine Laser-Lichtschranke. Letztere würde immerhin nur anschlagen, wenn sich der Eindringling durch den Lichtbereich bewegt. Das berichtete das US-Magazin Engadget.
Extrem sensibles System
Ein von Origin Wireless entwickeltes Detektor-System würde hingegen jede Bewegung in den vom WLAN ausgeleuchteten Räumen erkennen. Und die Sensorik soll dabei so sensibel arbeiten können, dass selbst die minimalen Bewegungen im Bereich von ein bis zwei Zentimetern, die durch das Atmen hervorgerufen werden, erkannt werden. Selbst wenn sich also jemand in einem Raum versteckt, sollte seine Anwesenheit durch die Aktivierung des WLANs zu erkennen sein.Und das Verfahren funktioniert nicht nur in eigens dafür entwickelten Systemen. Grundsätzlich, so heißt es von Seiten Origins, genüge ein bereits vorhandenes WLAN, das im 5-Gigahertz-Band arbeiten kann. Das Verfahren nutzt dabei das Channel State Information (CSI)-Modul aus den Spezifikationen der entsprechenden WiFi-Standards, das ansonsten eigentlich beim Aufbau von Mesh-Netzen zum Einsatz kommt.
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