PayPal ermöglicht das direkte Einkaufen mit Kryptowährungen
Der Zahlungsdienstleister PayPal hat am Montag eine neue Funktion eingeführt, die es kleineren Unternehmen ermöglicht, über 100 verschiedene Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu akzeptieren.
Zur Einführung erhebt PayPal eine ermäßigte Transaktionsgebühr von 0,99 Prozent, die nach einem Jahr auf 1,5 Prozent steigen soll. Damit liegt die Gebühr unter dem US-Durchschnitt für Kreditkartenzahlungen. Frank Keller, Geschäftsführer bei PayPal, sieht darin einen wichtigen Schritt in Richtung Blockchain-basierter Zahlungsabwicklung: "Ob das schnell oder langsam geschieht, ist unklar - aber wir beobachten eine klare Bewegung in diese Richtung."
Technisch funktioniert der neue Service so: Käufer können ihre bestehenden Krypto-Wallets mit dem Checkout-Prozess PayPals verbinden. Je nach verwendetem Wallet wird die Kryptowährung über zentrale Börsen wie Coinbase oder dezentrale Plattformen wie Uniswap verkauft. Der Erlös wird in PayPals eigenen Stablecoin PYUSD umgewandelt und anschließend in Dollar an den Händler ausgezahlt.
Während der "Krypto-Winter" 2022 für Zurückhaltung seitens der Nutzer sorgte, verfolgt das Unternehmen nun - angesichts steigender Märkte und politischer Rückendeckung - wieder eine offensivere Krypto-Strategie. Seit September 2024 können Geschäftskunden über ihre Händlerkonten Kryptowährungen verwalten. Der firmeneigene Stablecoin PYUSD hat laut CoinGecko seit Jahresbeginn rund 70 Prozent an Marktkapitalisierung zugelegt und liegt derzeit bei etwa 850 Millionen Dollar.
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Vorerst nur bei US-Händlern
Neben etablierten Coins wie Bitcoin und Ethereum können Händler auch ausgefallenere Token wie Trumps Memecoin oder Fartcoin annehmen. Voraussetzung ist die Nutzung von PayPals Online-Zahlungsplattform, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Zum Start beschränkt sich das neue Feature allerdings auf die USA, ob und wann es auch hierzulande eingeführt wird, ist noch unklar.Zur Einführung erhebt PayPal eine ermäßigte Transaktionsgebühr von 0,99 Prozent, die nach einem Jahr auf 1,5 Prozent steigen soll. Damit liegt die Gebühr unter dem US-Durchschnitt für Kreditkartenzahlungen. Frank Keller, Geschäftsführer bei PayPal, sieht darin einen wichtigen Schritt in Richtung Blockchain-basierter Zahlungsabwicklung: "Ob das schnell oder langsam geschieht, ist unklar - aber wir beobachten eine klare Bewegung in diese Richtung."
Technisch funktioniert der neue Service so: Käufer können ihre bestehenden Krypto-Wallets mit dem Checkout-Prozess PayPals verbinden. Je nach verwendetem Wallet wird die Kryptowährung über zentrale Börsen wie Coinbase oder dezentrale Plattformen wie Uniswap verkauft. Der Erlös wird in PayPals eigenen Stablecoin PYUSD umgewandelt und anschließend in Dollar an den Händler ausgezahlt.
Steigende Nachfrage
Die Einführung der Krypto-Zahlungsfunktion ist Teil einer umfassenderen Strategie des Anbieters, seine Präsenz im Bereich digitaler Vermögenswerte auszubauen. Bereits 2020 ermöglichte PayPal in den USA den Kauf, Verkauf und das Halten von Kryptowährungen. Später wurde dieser Service auch auf die Tochtergesellschaft Venmo ausgeweitet.Während der "Krypto-Winter" 2022 für Zurückhaltung seitens der Nutzer sorgte, verfolgt das Unternehmen nun - angesichts steigender Märkte und politischer Rückendeckung - wieder eine offensivere Krypto-Strategie. Seit September 2024 können Geschäftskunden über ihre Händlerkonten Kryptowährungen verwalten. Der firmeneigene Stablecoin PYUSD hat laut CoinGecko seit Jahresbeginn rund 70 Prozent an Marktkapitalisierung zugelegt und liegt derzeit bei etwa 850 Millionen Dollar.
Zusammenfassung
- PayPal führt eine Funktion zur Akzeptanz von über 100 Kryptowährungen ein
- Neue Funktion zunächst nur in den USA mit reduzierten Gebühren verfügbar
- Kunden können existierende Krypto-Wallets mit dem PayPal-Checkout verbinden
- Kryptowährungen werden in PayPals Stablecoin PYUSD umgewandelt und ausgezahlt
- Teil einer größeren Strategie im Bereich digitaler Vermögenswerte seit 2020
- Händler können seit September 2024 Kryptowährungen über ihre Konten verwalten
- PayPals Stablecoin PYUSD verzeichnete 2024 ein Wachstum von etwa 70 Prozent
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