Windows Vista - Das sollten Sie wissen

26.03.2007 00:05 

Internet Explorer 7 und Windows Media Player 11

Nicht nur das Betriebssystem selbst war in der Vergangenheit diversen Angriffen über das Internet ausgesetzt. Auch der tief integrierte Browser Internet Explorer wurde viel zu oft das Ziel von Attacken. Dies lag zum Einen daran, dass das Programm unnötig weitgreifende Rechte hatte, was den Zugriff auf die Ressourcen und den Kernel des Host-Systems hatte. Zum Anderen vernächlässigte Microsoft den Browser sträflich. Innerhalb von fast 10 Jahren wurden nur die gefährlichsten Sicherheitslücken beseitigt und der Funktionsumfang wurde nicht an die Bedürfnisse des modernen Internet-Surfers angepasst.

Der neue Internet Explorer 7 soll nun beweisen, dass man in Redmond aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat. Der Browser verfügt nun ebenfalls über eine Reihe neuer Sicherheitsfunktionen, darunter unter anderem der eingebaute Phishing-Filter, mit dem der Anwender vor der ungewollten Herausgabe sensibler persönlicher Daten geschützt werden soll. Darüber hinaus wurden vor allem an der Benutzeroberfläche des Programms diverse Änderungen vorgenommen. Neben einem vollkommen neuen Aussehen, beherrscht der Internet Explorer nun auch das Öffnen von Webseiten in den als "Tabs" bezeichneten Registerreitern. Insgesamt soll der neue Browser ein sicheres Surf-Erlebnis ermöglichen und dabei eine simple Bedienung erlauben.

Weitere Bilder: Internet Explorer 7 Windows Media Player 11 Urge Music Store

Auch der Windows Media Player ist im Zuge der Einführung von Windows Vista in einer neuen Ausgabe erschienen. Mit Version 11 erhält das Programm für die Medienwiedergabe ein an Vista angepasstes Aussehen. Hinzu kommt die Konzentration sämtlicher Mediendateien auf dem Host-System in der Bibliothek des Windows Media Player. Ebenfalls neu sind Funktionen für die Übertragung von Musik und Filmen auf mobile Wiedergabegeräte. Über eine neue Schaltfläche ist zudem der direkte Zugriff auf einen Online-Shop möglich, in dem weitere Medien erworben werden können. In den USA hat Microsoft mit "URGE" ein eigenes Angebot dieser Art am Start. In Deutschland verlässt man sich vorerst auf die Zusammenarbeit mit Drittfirmen.


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