Streit um Rechte an Affen-Selfie endet nach Jahren mit einem Vergleich
Vor einigen Jahren fotografierte sich der Affe Naruto selbst, der Besitzer der Kamera, der britische Fotograf David Slater, beanspruchte die Rechte an dem Bild aber selbst und im vollen Umfang für sich. Nun haben sich die Parteien geeinigt, damit ist der Rechtsstreit endgültig beigelegt worden.
Affe Naruto
Vor zwei Jahren hat die Tierschutzorganisation PETA im Namen des Affen Naruto geklagt, im Mittelpunkt der juristischen Auseinandersetzung stand die Frage, wer die Bildrechte an dem berühmtesten Affen-Foto der Welt besitzt: Der Fotograf, dem die Kameraausrüstung gehört oder der Affe selbst, da dieser auf den Auslöser gedrückt hat.
Ganz geklärt ist die Frage zwar bis heute nicht, denn zuletzt hat ein Gericht Anfang 2016 die Klage von People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) abgewiesen. Die Tierschützer haben verlangt, dass alle Einnahmen aus den Bildern an den Affen gehen. Verwalten wollte die Organisation das selbst, es sollte dem Schutz der Affenart zugute kommen.
Die Tierschützer zeigten sich mit diesem Ergebnis zufrieden, in einer Mitteilung schreibt man, dass der Fall eine wichtige Diskussion rund um Tierrechte aller Art ausgelöst habe. Für PETA sind die von Naruto geschossenen Bilder der "unmissverständliche Beweis, dass Makaken wie viele andere Tiere hochintelligente und denkende Lebewesen sind", die es verdienen, die Rechte an ihrem eigenen geistigen Besitz halten zu können.
Siehe auch: Affen-Theater - Peta scheitert mit Klage zum berühmten Makaken-Selfie
Affe Naruto
Vor zwei Jahren hat die Tierschutzorganisation PETA im Namen des Affen Naruto geklagt, im Mittelpunkt der juristischen Auseinandersetzung stand die Frage, wer die Bildrechte an dem berühmtesten Affen-Foto der Welt besitzt: Der Fotograf, dem die Kameraausrüstung gehört oder der Affe selbst, da dieser auf den Auslöser gedrückt hat.
Ganz geklärt ist die Frage zwar bis heute nicht, denn zuletzt hat ein Gericht Anfang 2016 die Klage von People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) abgewiesen. Die Tierschützer haben verlangt, dass alle Einnahmen aus den Bildern an den Affen gehen. Verwalten wollte die Organisation das selbst, es sollte dem Schutz der Affenart zugute kommen.
25 Prozent an Affen
PETA wollte den Fall vor die nächste Instanz bringen, was nun aber nicht mehr notwendig sein wird, da man sich mit Slater außergerichtlich geeinigt hat. Demnach hat sich der Fotograf bereit erklärt, 25 Prozent der künftigen Einnahmen aus der Serie an Aufnahmen für wohltätige Organisationen zu spenden, die sich um den Erhalt von Makaken und den Lebensraums der Affenart kümmern.Die Tierschützer zeigten sich mit diesem Ergebnis zufrieden, in einer Mitteilung schreibt man, dass der Fall eine wichtige Diskussion rund um Tierrechte aller Art ausgelöst habe. Für PETA sind die von Naruto geschossenen Bilder der "unmissverständliche Beweis, dass Makaken wie viele andere Tiere hochintelligente und denkende Lebewesen sind", die es verdienen, die Rechte an ihrem eigenen geistigen Besitz halten zu können.
Siehe auch: Affen-Theater - Peta scheitert mit Klage zum berühmten Makaken-Selfie
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