Security-Guru: KIs sind längst nicht so gefährlich wie Sex-Roboter
Mit den sich schnell entwickelnden neuen KI-Anwendungen mehrten sich in den letzten Monaten auch die mahnenden Stimmen. Allerdings sieht der Security-Forscher Nick Patterson ein viel größeres Risiko in den Robotern, die in absehbarer Zeit in Haushalte vordringen werden.
In den vergangenen Jahren gab es insbesondere immer wieder Vorstöße zur Entwicklung von Sex-Robotern, die möglichst echten Menschen nachempfunden sind. Bisher beschränkte sich das allerdings meist auf recht starre Puppen, die mit einigen Sensoren und einer rudimentären Elektronik einen Ansatz von Interaktion boten.
Allerdings ist davon auszugehen, dass es in absehbarer Zeit auch entsprechende Produkte geben wird, die sich selbst bewegen können und ebenso vernetzt sind wie viele andere Hausgeräte in der IoT-Ära auch. Anzunehmen ist hier ebenfalls, dass die Hersteller vor allem Wert auf die direkt erfahrbaren Funktionen legen und weniger auf die IT-Sicherheit.
Auf diesem Weg könnten die Systeme direkt zu Waffen umfunktioniert werden. Dies muss noch nicht einmal durch eine direkte Fernsteuerung erfolgen. Es würde durchaus auch genügen, mit einem Man-in-the-Middle-Angriff ein entsprechend manipuliertes Software-Update auf ein solches System zu bringen, um es zu einer unmittelbareren Gefahr werden zu lassen als ein reines KI-Software-System. Letztere bergen eher theoretische Gefahren, wenn sie zur Steuerung kritischer Infrastrukturen oder in Fahrzeugen eingesetzt werden.
Allerdings ist davon auszugehen, dass es in absehbarer Zeit auch entsprechende Produkte geben wird, die sich selbst bewegen können und ebenso vernetzt sind wie viele andere Hausgeräte in der IoT-Ära auch. Anzunehmen ist hier ebenfalls, dass die Hersteller vor allem Wert auf die direkt erfahrbaren Funktionen legen und weniger auf die IT-Sicherheit.
Hundert-Kilo-Waffe
Wie Patterson, der an der australischen Deakin University forscht, gegenüber der Boulevard-Zeitung Daily Star ausführte, sind solche Systeme im Grunde dann genauso leicht angreifbar wie man es heute von Überwachungskameras oder Videorecordern kennt. Was den Unterschied macht: "Diese Roboter können bis zu hundert Kilo schwer und ziemlich stark sein", so der Security-Forscher. Wenn nun ein Angreifer die Kontrolle über ein solches System übernimmt, kann er dieses gegen seinen Besitzer einsetzen.Auf diesem Weg könnten die Systeme direkt zu Waffen umfunktioniert werden. Dies muss noch nicht einmal durch eine direkte Fernsteuerung erfolgen. Es würde durchaus auch genügen, mit einem Man-in-the-Middle-Angriff ein entsprechend manipuliertes Software-Update auf ein solches System zu bringen, um es zu einer unmittelbareren Gefahr werden zu lassen als ein reines KI-Software-System. Letztere bergen eher theoretische Gefahren, wenn sie zur Steuerung kritischer Infrastrukturen oder in Fahrzeugen eingesetzt werden.
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