Apple will sich mit 20 Prozent bei Toshibas Chip-Sparte einkaufen
Für den angeschlagenen Mischkonzern Toshiba gibt es wieder neue Interessenten für die Chip-Sparte. Laut Insiderberichten soll Apple nun mit einer anderen Gruppe noch einmal versuchen, mindestens 20 Prozent des Geschäfts zu übernehmen.
Eine vorangegangene Offerte von Apple und dem Finanzinvestor Bain Capital war soweit bekannt ist von Toshibas Vorständen ausgeschlagen worden. Offizielle Hintergründe dazu sind nicht an die Öffentichkeit gedrungen, gerüchtehalber soll Toshiba aber vor allem gegen eine Übernahme des Mehrheitsanteils an Auslandsinvestoren sein. Nun folgt laut der Nachrichtenagentur Bloomberg der zweite Übernahmeversuch mit einem Konsortium aus Apple, Foxconn, Kingston Technology, Sharp und SoftBank. Louis Woo, ein offizieller Sprecher von Foxconn, bestätigte gegenüber Bloomberg die Gerüchte und teilte einige Einzelheiten zu dem Deal mit.
Damit hätte Foxconn der Idee nach dem Toshiba Vorstand Genüge getan, denn mit der Beteiligung der japanischen Konzerne Sharp und Softbank würden 35 Prozent der Anteile im Lande verbleiben. Ob es so einfach sein wird, wird man bald erfahren, denn das Geschäft soll noch in diesem Jahr besiegelt werden.
Die Gruppe hofft laut Louis Woo, dass die Vorstände von Toshiba ihre Entscheidung rein aus unternehmerischer Sicht treffen werden und politische Abwägungen außen vor lassen.
Der US-Konzern Western Digital soll dagegen raus sein aus dem Übernahme-Spiel. Zwar betreibt das Unternehmen aktuell noch zusammen mit Toshiba eine Chip-Fabrik in Japan, will aber keine Anteile von Toshiba übernehmen. Dabei war Western Digital ein Vorkaufsrecht eingeräumt worden.
Siehe auch: Apple, Amazon und Google an Toshibas Flash-Sparte interessiert
Neue Aufteilung soll punkten
Demnach will Foxconn-Chef Terry Gou unbedingt die Chip-Sparte von Toshiba übernehmen - koste es, was es wolle. Konkret heißt das in diesem Fall wohl, dass man mindestens 18 Milliarden US-Dollar bieten müsste. Laut dem Foxconn-Sprecher hat der Zusammenschluss um den chinesischen Auftragsfertiger nun 19,5 Milliarden US-Dollar zusammen bekommen. Foxconn würde 25 Prozent halten, Apple 20 Prozent, Kingston Technology ebenfalls 20 Prozent, Sharp 15 Prozent und SoftBank zehn Prozent. Die letzten zehn Prozent sollen bei Toshiba verbleiben.Damit hätte Foxconn der Idee nach dem Toshiba Vorstand Genüge getan, denn mit der Beteiligung der japanischen Konzerne Sharp und Softbank würden 35 Prozent der Anteile im Lande verbleiben. Ob es so einfach sein wird, wird man bald erfahren, denn das Geschäft soll noch in diesem Jahr besiegelt werden.
Die Gruppe hofft laut Louis Woo, dass die Vorstände von Toshiba ihre Entscheidung rein aus unternehmerischer Sicht treffen werden und politische Abwägungen außen vor lassen.
Der US-Konzern Western Digital soll dagegen raus sein aus dem Übernahme-Spiel. Zwar betreibt das Unternehmen aktuell noch zusammen mit Toshiba eine Chip-Fabrik in Japan, will aber keine Anteile von Toshiba übernehmen. Dabei war Western Digital ein Vorkaufsrecht eingeräumt worden.
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