Windows 10 S und Surface Laptop:
Zwei, die nicht zusammenpassen
Windows 10 S ist der Versuch von Microsoft, ein Betriebssystem zu etablieren, das vor allem für den schulischen Bereich gedacht ist. Das bedeutet: keine Ablenkungen, kein Schnickschnack und vor allem nur Windows Store. Doch wie arbeitet man mit einem derartigen Gerät mehrere Wochen lang?
Und gleich vorweg: Wir waren nicht nur einmal versucht, den Upgrade-Button zu drücken. "Soll sich doch NBB mit dem Downgrade plagen, so schwer ist das ja auch nicht." Aber wir wollten natürlich nicht die Freundlichkeit der Sarstedter strapazieren. Vorneweg: Unser Dauertest betraf nicht das täglich Brot bei WinFuture, denn dieses bedarf zu vieler x86-Anwendungen, die auf dem Windows 10 S nicht möglich sind. Die Freizeit gehörte aber voll und ganz dem Surface Laptop, Schummeln am großen Desktop-PC war aufgrund spezifischer privater Umstände auch gar nicht möglich.
Für die Hardware, die allerdings nicht den Mittelpunkt dieser Zeilen darstellt, kann man nur höchstes Lob aussprechen: Denn der Surface Laptop erwies sich als schickes und leistungsstarkes Ultrabook, das sich auch noch, dank Alcantara, ziemlich gut anfühlt. Der Stoff ist übrigens deutlich glatter als er auf Fotos aussieht, da man womöglich erwartet, dass sich das samtiger anfasst.
Der Bildschirm ist ausgezeichnet und die Verarbeitung hoch, all das kann man auch bestens in Hardware-Tests nachlesen. Die Frage ist aber, ob solche Premium-Specs nicht ziemlich deutlich an der Zielgruppe vorbeischießen. Denn es gibt sicherlich Schüler und Studenten, die ihr Geld lieber in einen Laptop investieren statt in Bier und Wein. Wir jedenfalls hätten uns seinerzeit ein Gerät ab 1091 Euro nicht leisten können und wollen.
Nun, zurück zum eigentlichen Zielobjekt: dem Betriebssystem. Die Inbetriebnahme unterscheidet sich hier nicht signifikant bzw. gar nicht von einem herkömmlichen Windows 10. Man wird auch gar nicht mit dem Holzhammer darauf hingewiesen, dass es sich hier um die S-Variante handelt.
Und so kann man schon mal vergessen, vor allem am Anfang, dass man hier nur auf Windows Store-Anwendungen zugreifen kann. So kommt man dann bald aus einer gewissen Gewohnheit darauf (man hat ja schon zig Notebooks auf diese Weise ausprobiert), dass sich eine .exe nicht ausführen lässt. Wird aber schon nicht so schlimm sein ...
Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie sich das Testgerät mit Windows 10 S im allgemeinen Praxistest schlägt. Wir waren selbst ein bisschen überrascht ...
Eine einzige Vorgabe
"Kein Upgrade auf Windows 10 Pro!" Das war die freundliche, aber bestimmte Vorgabe von Notebooksbilliger.de, als uns der Online-Händler den Surface Laptop von Microsoft für einen Langzeittest zur Verfügung gestellt hat. Denn wir wollten über gleich mehrere Wochen herausfinden, wie es sich mit einem Windows 10 S lebt.Und gleich vorweg: Wir waren nicht nur einmal versucht, den Upgrade-Button zu drücken. "Soll sich doch NBB mit dem Downgrade plagen, so schwer ist das ja auch nicht." Aber wir wollten natürlich nicht die Freundlichkeit der Sarstedter strapazieren. Vorneweg: Unser Dauertest betraf nicht das täglich Brot bei WinFuture, denn dieses bedarf zu vieler x86-Anwendungen, die auf dem Windows 10 S nicht möglich sind. Die Freizeit gehörte aber voll und ganz dem Surface Laptop, Schummeln am großen Desktop-PC war aufgrund spezifischer privater Umstände auch gar nicht möglich.
Für die Hardware, die allerdings nicht den Mittelpunkt dieser Zeilen darstellt, kann man nur höchstes Lob aussprechen: Denn der Surface Laptop erwies sich als schickes und leistungsstarkes Ultrabook, das sich auch noch, dank Alcantara, ziemlich gut anfühlt. Der Stoff ist übrigens deutlich glatter als er auf Fotos aussieht, da man womöglich erwartet, dass sich das samtiger anfasst.
Der Bildschirm ist ausgezeichnet und die Verarbeitung hoch, all das kann man auch bestens in Hardware-Tests nachlesen. Die Frage ist aber, ob solche Premium-Specs nicht ziemlich deutlich an der Zielgruppe vorbeischießen. Denn es gibt sicherlich Schüler und Studenten, die ihr Geld lieber in einen Laptop investieren statt in Bier und Wein. Wir jedenfalls hätten uns seinerzeit ein Gerät ab 1091 Euro nicht leisten können und wollen.
Nun, zurück zum eigentlichen Zielobjekt: dem Betriebssystem. Die Inbetriebnahme unterscheidet sich hier nicht signifikant bzw. gar nicht von einem herkömmlichen Windows 10. Man wird auch gar nicht mit dem Holzhammer darauf hingewiesen, dass es sich hier um die S-Variante handelt.
Und so kann man schon mal vergessen, vor allem am Anfang, dass man hier nur auf Windows Store-Anwendungen zugreifen kann. So kommt man dann bald aus einer gewissen Gewohnheit darauf (man hat ja schon zig Notebooks auf diese Weise ausprobiert), dass sich eine .exe nicht ausführen lässt. Wird aber schon nicht so schlimm sein ...
Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie sich das Testgerät mit Windows 10 S im allgemeinen Praxistest schlägt. Wir waren selbst ein bisschen überrascht ...
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