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Apple kauft Eye-Tracking-Entwickler SMI
Der US-Computerkonzern Apple hat mit großer Wahrscheinlichkeit einen deutschen Hersteller von Sensortechnik aufgekauft, der sich auf Systeme für die Verfolgung der Position der Augen eines Menschen spezialisiert hat. Die Firma SensoMotoric Instruments (SMI) ist in der Nähe von Berlin beheimatet.
Wie MacRumors unter Berufung auf eine Reihe von Dokumenten berichtet, hat Apple offenbar eine Briefkastenfirma genutzt, um sich die Kontrolle über SMI zu verschaffen. Der US-Technologiegigant geht durchaus häufiger so vor, wobei meist eine Anwaltskanzlei die Abwicklung der nötigen Aktivitäten übernimmt.
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Dies soll auch bei SensoMotoric Instruments so gewesen sein, denn am 2. Mai beauftragte der als Apples Vice President of Corporate Law tätige Gene Levoff als Repräsentant einer im US-Bundesstaat Delaware angemeldeten Firma namens Vineyard Capital Corporation die deutsche Kanzlei Hiking Kühn Lüer Wojtek damit, sein Unternehmen im Rahmen der Übernahme von SMI zu vertreten. Der entsprechende Vertrag wurde sogar in Cupertino, Kalifornien unterzeichnet, wo Apple seinen Hauptsitz hat.
SMI soll außerdem für Kunden schon seit Wochen nicht mehr erreichbar sein, wobei unter anderem auch die Telefonnummern der Firma nicht mehr funktionieren. Das Unternehmen wurde bereits 1991 gegründet und entwickelte eine Reihe von Eye-Tracking-Lösungen, die sowohl Hard- als auch Software enthalten. Zu den Einsatzgebieten gehören Virtual- und Augmented-Reality, Automobil-Anwendungen, klinische Forschung, Linguistik und Neurowissenschaften sowie eine Reihe anderer Bereiche.
SMI bot bisher unter anderem die sogenannten Eye Tracking Glasses an, die mit bis zu 120 Hertz nachvollziehen können, wohin der Träger blickt. Das Unternehmen entwickelte unter anderem Eye-Tracking-Technologie für den Einsatz in VR-Headsets wie dem Oculus Rift. Bisher hatte SMI rund 60 Mitarbeiter, wobei offen ist ob diese künftig für Apple tätig sein sollen.
Apple hat bereits mehrfach großes Interesse an Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen bekundet. Apple-Chef Tim Cook bezeichnete die Technologie als "große Idee", die den Kontakt zwischen Menschen verstärken könnte. Gleichzeitig sagte er aber auch, dass es noch einiger "Entdeckungen" bedürfe, bevor VR und AR im Mainstream-Markt zum Einsatz kommen können.
Mit iOS 11 steigt Apple erstmals im großen Stil in den Bereich der Augmented Reality ein, denn man bietet nun mit ARKit eine Entwicklungsplattform an, mit der Entwickler schnell und einfach AR-Erlebnisse in ihre Apps und Spiele integrieren können.
Auf YouTube ansehenDies soll auch bei SensoMotoric Instruments so gewesen sein, denn am 2. Mai beauftragte der als Apples Vice President of Corporate Law tätige Gene Levoff als Repräsentant einer im US-Bundesstaat Delaware angemeldeten Firma namens Vineyard Capital Corporation die deutsche Kanzlei Hiking Kühn Lüer Wojtek damit, sein Unternehmen im Rahmen der Übernahme von SMI zu vertreten. Der entsprechende Vertrag wurde sogar in Cupertino, Kalifornien unterzeichnet, wo Apple seinen Hauptsitz hat.
Website auf Sparflamme, SMI für Kunden nicht erreichbar
Mitte Juni reichte SMI dann eine Reihe von Dokumenten beim Handelsregister ein, wobei auch der bisherige Geschäftsführer durch einen der von Apples Briefkastenfirma beauftragten Anwälte ersetzt wurde. Inzwischen wird die Vineyard Capital Corporation auch als alleiniger Teilhaber von SensoMotoric Instruments geführt. Außerdem wurden bei einer kürzlichen Aktualisierung der Website von SMI diverse Unterseiten entfernt, die bis dato über die Produkte der Firma informierten, freie Stellen und Vertriebspartner listeten und Kontaktinformationen enthielten.SMI soll außerdem für Kunden schon seit Wochen nicht mehr erreichbar sein, wobei unter anderem auch die Telefonnummern der Firma nicht mehr funktionieren. Das Unternehmen wurde bereits 1991 gegründet und entwickelte eine Reihe von Eye-Tracking-Lösungen, die sowohl Hard- als auch Software enthalten. Zu den Einsatzgebieten gehören Virtual- und Augmented-Reality, Automobil-Anwendungen, klinische Forschung, Linguistik und Neurowissenschaften sowie eine Reihe anderer Bereiche.
SMI bot bisher unter anderem die sogenannten Eye Tracking Glasses an, die mit bis zu 120 Hertz nachvollziehen können, wohin der Träger blickt. Das Unternehmen entwickelte unter anderem Eye-Tracking-Technologie für den Einsatz in VR-Headsets wie dem Oculus Rift. Bisher hatte SMI rund 60 Mitarbeiter, wobei offen ist ob diese künftig für Apple tätig sein sollen.
Apple hat bereits mehrfach großes Interesse an Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen bekundet. Apple-Chef Tim Cook bezeichnete die Technologie als "große Idee", die den Kontakt zwischen Menschen verstärken könnte. Gleichzeitig sagte er aber auch, dass es noch einiger "Entdeckungen" bedürfe, bevor VR und AR im Mainstream-Markt zum Einsatz kommen können.
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