Samsung-Arbeiter stiehlt Smartphones im Wert von rund 700.000 Dollar
Zwischen Dezember 2014 und November 2016 soll ein Samsung-Mitarbeiter im großen Stil noch nicht veröffentlichte Smartphones an einen Gebrauchtwaren-Händler verkauft haben. Die Geräte verschiffte er dazu von Korea nach Vietnam und soll so über 700.000 US-Dollar Gewinn gemacht haben.
Fast achteinhalb Tausend Smartphones soll ein behinderter Mitarbeiter aus dem Samsung-Hauptfertigungsstätten in Suwon in der Gyeonggi Provinz in Südkorea herausgeschmuggelt haben. Wie Android Authority meldet, hat der Mann über einen Zeitraum von fast zwei Jahren unentdeckt eine Reihe an Geräten gut versteckt in seinem Rollstuhl durch die Sicherheitsabfertigung an den Ein- und Auslasskontrollen für die Mitarbeiter vorbeigeschleust. Laut dem Bericht verkaufte der nun einfach als Lee bekannte gewordene Mann die Geräte dann an einen Partner in Taiwan, der die Smartphones dort als Gebrauchtware angeboten haben soll.
Mit den bei seinem Arbeitgeber gestohlenen Smartphones soll Lee über die Jahre umgerechnet rund 700.000 US-Dollar Gewinn gemacht haben. Von dem Geld hatte er aber im Endeffekt nichts, und zwar nicht, weil er geschnappt wurde, sondern weil er mit dem Zusatzverdienst seiner Spielsucht fröhnen konnte. Lee soll demnach Spielschulden von über 800.000 US-Dollar angehäuft haben.
Interner Support-Mitarbeiter
Der Dieb soll nach fast zwei Jahren aufgeflogen sein, die Polizei meldet nun seine Verhaftung. Der Verlust der Smartphones war bei Samsung erst spät aufgefallen, da es sich dabei teilweise um nicht veröffentlichte oder alte Modelle handelte, die in Suwon für die Vielzahl an Entwicklern bereitgestellt werden. Der Dieb war eigentlich seit dem Jahr 2010 für die Wartung der Geräte und für anfallenden Reparaturen verantwortlich und zweigte dann ab Ende 2014 nach und nach immer einmal wieder ein Gerät ab. Aufgeflogen ist er, nachdem ein Prototyp in Vietnam aufgetaucht war und zu ihm zurückverfolgt werden konnte.Mit den bei seinem Arbeitgeber gestohlenen Smartphones soll Lee über die Jahre umgerechnet rund 700.000 US-Dollar Gewinn gemacht haben. Von dem Geld hatte er aber im Endeffekt nichts, und zwar nicht, weil er geschnappt wurde, sondern weil er mit dem Zusatzverdienst seiner Spielsucht fröhnen konnte. Lee soll demnach Spielschulden von über 800.000 US-Dollar angehäuft haben.
Themen:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Xgimi unterstützt den Mobile-Beamer MoGo 4 mit viel Zubehör
- Lenovos neues Tablet-Flaggschiff: Yoga Tab Plus Gen 2 angeschaut
- Yoga Tab Gen 2: Lenovos neues Tablet mit starkem Display
- Pixel 11 Pro im Test: Google-Smartphone ist kein großer Sprung
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Teslas Roadster hebt ab - das Internet zieht ihn durch den Kakao
- Google und Microsoft streichen XSLT: Optische Folgen für das Web
- Regulärer Support vorbei: So geht es mit Windows Server 2022 weiter
- Galaxy OS statt One UI 10: Samsung plant angeblich große Änderungen
- Smart App Control gestört: Windows 11 hat ein Sicherheits-Problem
- MwSt. geschenkt: 19%-Aktion jetzt bei Media Markt und Saturn
- Windows Recovery: Microsoft liefert neue Updates für Windows 11 & 10
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen