Spotify: Hacker veröffentlichen Zugangsdaten von tausenden Accounts
Der beliebte Musikstreaming-Dienst Spotify ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Eine bislang relativ unbekannte Hackergruppe mit dem Namen The Leak Boat hat in der Nacht zum Dienstag via Twitter Zugangsdaten von tausenden Nutzerkonten veröffentlicht.
Nach Angaben der Hacker handelt es sich um 9.000 Spotify-Konten. In einer öffentlich gemachten Liste sind die Zugangsdaten von 6.410 Spotify-Kunden aufgeführt. Auch deutsche Spotify-Konten sind von dem Hack betroffen.
Es handelt sich bei den Spotify-Zugängen um real existierende Konten. Mit den bereitgestellten Logins und Passwörtern kann man sich problemlos bei Spotify anmelden und bekommt damit auch Zugang auf das Nutzerprofil, Kontakte, E-Mail und Adressdaten. Auch deutsche Spotify-Nutzer sollten also schnellst möglichst einen Blick auf die Account-Liste werfen, um zu sehen, ob sie betroffen sind.
Aber auch wenn nicht, ist eine Passwortänderung dringend angebracht. Der Streamingdienst hüllt sich derweil in Schweigen. Auf Anfragen hat Spotify bislang nicht reagiert und weder im offiziellen Presse-Kanal noch auf Twitter geht das Unternehmen bislang auf den Vorfall ein. Infografik: Spotify schreibt weiter rote Zahlen
Danach begannen sie mit der Veröffentlichung von privaten Nacktfotos der US-Schauspielerin Kristanna Loken und kündigten weitere Foto-Leaks zu anderen Prominenten an.
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Es handelt sich bei den Spotify-Zugängen um real existierende Konten. Mit den bereitgestellten Logins und Passwörtern kann man sich problemlos bei Spotify anmelden und bekommt damit auch Zugang auf das Nutzerprofil, Kontakte, E-Mail und Adressdaten. Auch deutsche Spotify-Nutzer sollten also schnellst möglichst einen Blick auf die Account-Liste werfen, um zu sehen, ob sie betroffen sind.
Aber auch wenn nicht, ist eine Passwortänderung dringend angebracht. Der Streamingdienst hüllt sich derweil in Schweigen. Auf Anfragen hat Spotify bislang nicht reagiert und weder im offiziellen Presse-Kanal noch auf Twitter geht das Unternehmen bislang auf den Vorfall ein. Infografik: Spotify schreibt weiter rote Zahlen
Weitere Leaks von "The Leak Boat"
The Leak Boat bleibt derweil nicht untätig und veröffentlicht weitere Leaks. Seit dem Spotify Leak veröffentlichten die Hacker etwa einen Unterschrifts-Scan des frisch entlassenen FBI Direktors James Comey und einige Zugangsdaten zur Online-Spieleseite wizard101.com. "Nicht viel, aber Kinder werden sich darüber freuen", kommentierten die Hacker zynisch den entsprechenden Tweet.Danach begannen sie mit der Veröffentlichung von privaten Nacktfotos der US-Schauspielerin Kristanna Loken und kündigten weitere Foto-Leaks zu anderen Prominenten an.
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