StreamOn: Netzagentur startet Untersuchung gegen die Telekom

Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom
Die von der Deutschen Telekom gerade mit viel Tamtam gestarteten StreamOn-Optionen für einige Mobilfunk-Tarife werden jetzt tatsächlich einer genaueren Prüfung unterzogen. Die Bundesnetzagentur hat die Untersuchung begonnen, die von verschiedenen Seiten gefordert wurde.
Nach Darstellung der Telekom sei es quasi eine Revolution, wenn den Nutzern zwar weiterhin keine Flatrate in die Hand gegeben wird, dafür aber zumindest einige Streaming-Dienste sich nicht negativ auf das monatlich verfügbare Datenvolumen auswirken. Für die meisten unbeteiligten Beobachter ist das Ganze schlicht eine eindeutige Verletzung der Netzneutralität: Wer von der Telekom als Partner auserkoren ist (oder dafür bezahlt), bekommt eine bevorzugte Verbindung zu den Usern des Netzes, alle anderen müssen weiter damit leben, dass sie nur sehr eingeschränkt genutzt werden können.

Dieses so genannte "Zero Rating" ist in den neuen EU-Regelungen zur Netzneutralität nicht konkret untersagt worden - was schon bei deren Verabschiedung kritisiert wurde. Nun gilt es also abzuwarten, wie die hiesigen Behörden die Angelegenheit einschätzen. Nachdem unter anderem Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) entsprechende Ankündigungen durchklingen ließ, bestätigte die Bundesnetzagentur nun gegenüber den Kollegen von Golem, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde.


Genutzt wird das Angebot

Bei den Kunden der Telekom stoßen die Optionen erst einmal auf Zuspruch - zumindest kann man die Buchungszahlen so interpretieren. In den ersten zwei Wochen nach dem Start sollen rund hunderttausend Registrierungen eingegangen sein. Das verwundert kaum, wenn man bedenkt, dass sich hier beispielsweise Netflix dann komplett auf dem Smartphone nutzen lässt, ohne dass das Datenvolumen nach kurzer Zeit alle ist. Wer allerdings einen Vertrag mit einem Streaming-Anbieter hat der nicht über die Gunst der Telekom verfügt, guckt weiterhin in die Röhre.

Bei der Bundesnetzagentur will man nun Stellungnahmen von verschiedenen Seiten einholen - das betrifft die Telekom selbst, aber auch ihre Konkurrenten sowie verschiedene Behörden und Organisationen. Wann genau dann damit gerechnet werden kann, dass eine Prüfung abgeschlossen ist, steht derzeit noch nicht einmal annähernd fest.

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