Telekom StreamOn: Das Ende von Netzneutralität und freiem Internet

Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom
Ursprünglich war das Internet als ein Kommunikationsnetzwerk für den freien und dezentralen Austausch von Daten konzipiert. Doch dieses Netz ist schon lange nicht mehr das, was es einmal war. Auch die sogenannte Netzneutralität scheint lediglich noch auf dem Papier zu existieren.
Vor nur wenigen Tagen hat die Deutsche Telekom eine zusätzliche Option für die eigenen Mobilfunk-Tarife vorgestellt, mit welcher einige Dienste für Musik- und Videostreaming über das mobile Internet verwendet werden können, ohne das Datenvolumen des Handyvertrags belasten zu müssen. Alle anderen Services werden wie zuvor vom tariflich festgelegten Datenkontigent des Nutzers abgezogen. Mit Netzneutralität hat dies allerdings nur noch recht wenig zu tun. Unter dem Begriff versteht man die Gleichbehandlung von Datenverkehr jeglicher Art, sodass praktisch keine Priorisierung Anwendung finden dürfte.

Kooperieren bestimmte Dienste also mit der Telekom, werden diese anderen Services gegenüber bevorzugt, indem der entstehende Traffic nicht auf das Inklusiv-Volumen des Kunden angerechnet wird. Die rechtliche Situation hierzu ist nicht nur in Deutschland, sondern im kompletten EU-Raum umstritten.


Telekom passte sich an EU-Verordnung an

Schon zu einem früheren Zeitpunkt hatte die Telekom eine zusätzliche Option angeboten, die auch hier das unbegrenzte Musikstreaming von den Servern des Anbieters Spotify ermöglichte, ohne dass das eigene Datenvolumen darunter leiden muss. Seit 2014 wurde diese Option stark von Netzaktivisten kritisiert, da der Dienst offensichtlich bevorzugt wurde. Als zum 30. April 2016 schließlich eine neue EU-Verordnung zur Netzneutralität erlassen wurde, passte sich der DSL-Provider zwar an diese an, dennoch hatte dies nicht den gewünschten Effekt.

Im Gegenteil: Die Neuerung bestand darin, dass auch Spotify nach dem Erreichen des Inklusiv-Volumens gedrosselt wurde. Nur durch das Buchen einer SpeedOn-Option kann die volle Geschwindigkeit anschließend wieder genutzt werden. Eine Veränderung in Bezug auf das Highspeed-Datenvolumen ergab sich hierbei überhaupt nicht.

Für den durchschnittlichen Nutzer, welcher beispielsweise hin- und wieder YouTube-Videos am Smartphone ansehen möchte, kann die unter Umständen kostenlose Option der Telekom als sinnvoll angesehen werden. Trotz der Tatsache, dass hier einige Dienste anderen Services gegenüber erheblich bevorzugt werden, verspricht das Paket einen erheblichen Mehrwert für den Kunden. Alle weiteren Informationen haben wir bereits für euch zusammengefasst.

Die aktuellen Tarife der Telekom können hier gebucht werden:

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