Microsoft: 'Hey Cortana' lässt Surface Studio & bald andere PCs aufwachen
Microsoft hat in dieser Woche mit der Auslieferung des ersten größeren Updates für seinen Edel-Desktop Surface Studio begonnen. Dazu gehört auch ein neuer Audio-Treiber, der nun dafür sorgt, dass das System künftig auch durch ein Sprachkommando aus dem Standby-Modus geholt werden kann.
Wie auf Microsofts Informationsseiten rund um das in Deutschland noch immer nicht verfügbare Surface Studio nachzulesen ist, erhalten die Besitzer des Geräts in diesen Tagen über Windows Update einen neuen Audio-Treiber. Dieser enthält unter anderem die Unterstützung für ein als Modern Standby bezeichnetes Feature, das in Verbindung mit den Intel-Prozessoren auf Basis der "Skylake"-Architektur funktioniert.
So kann der Nutzer auf Wunsch einfach festlegen, dass der Rechner beim Aussprechen des Sprachkommandos "Hey Cortana" aus dem "Modern Standby" aufwacht und eine Anfrage an den Sprachassistenten Cortana beginnen kann. Die "Skylake"-SoCs unterstützen diesen speziellen Standby-Modus schon lange, doch bisher wird das Feature mangels entsprechender Treiber so gut wie gar nicht genutzt.
Im Fall von Microsoft hält die Unterstützung für Modern Standby im Zuge des kürzlich erschienenen Windows 10 Creators Update erstmals Einzug. Im weiteren Jahresverlauf sollen auch weitere PCs mit der neuen Funktionalität auf den Markt kommen und eine Reihe von bereits verfügbaren Produkten von Microsofts Partnern soll ebenfalls Unterstützung dafür erhalten.
Neben dem Realtek-Treiber für das Surface Studio muss ein Windows-10-PC auch noch einige andere Voraussetzungen erfüllen, um per Sprachbefehl aus dem Standby geholt werden zu können. So muss ein "Far-Field" Mikrofon-Setup vorhanden sein, das die Microsoft Speech Specification 2.0 erfüllt und somit den Nutzer auch aus großer Entfernung noch "verstehen" kann. Damit kann man Cortana aus bis zu vier Metern ansprechen, selbst wenn Hintergrundlärm oder Musik vorhanden sind.
So kann der Nutzer auf Wunsch einfach festlegen, dass der Rechner beim Aussprechen des Sprachkommandos "Hey Cortana" aus dem "Modern Standby" aufwacht und eine Anfrage an den Sprachassistenten Cortana beginnen kann. Die "Skylake"-SoCs unterstützen diesen speziellen Standby-Modus schon lange, doch bisher wird das Feature mangels entsprechender Treiber so gut wie gar nicht genutzt.
Im Fall von Microsoft hält die Unterstützung für Modern Standby im Zuge des kürzlich erschienenen Windows 10 Creators Update erstmals Einzug. Im weiteren Jahresverlauf sollen auch weitere PCs mit der neuen Funktionalität auf den Markt kommen und eine Reihe von bereits verfügbaren Produkten von Microsofts Partnern soll ebenfalls Unterstützung dafür erhalten.
Neben dem Realtek-Treiber für das Surface Studio muss ein Windows-10-PC auch noch einige andere Voraussetzungen erfüllen, um per Sprachbefehl aus dem Standby geholt werden zu können. So muss ein "Far-Field" Mikrofon-Setup vorhanden sein, das die Microsoft Speech Specification 2.0 erfüllt und somit den Nutzer auch aus großer Entfernung noch "verstehen" kann. Damit kann man Cortana aus bis zu vier Metern ansprechen, selbst wenn Hintergrundlärm oder Musik vorhanden sind.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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