Windows 10 Insider Preview Build 16179: 'Power Throttling' für alle

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Microsoft hat soeben mit der Auslieferung der Windows 10 Insider Preview Build 16179 für PCs begonnen. Mit dieser neuen Vorabversion hält erstmals das sogenannte "Power Throttling" auf breiter Front Einzug, mit dem Hintergrund-Anwendungen stromsparender ausgeführt werden sollen. Natürlich soll sich dadurch die Akkulaufzeit von mobilen Geräten verlängern.
Wie Microsofts Chefin des Windows Insider-Programms Dona Sarkar im offiziellen Weblog des Windows-Teams verlauten ließ, bringt die Build 16179 das vorläufig "Power Throttling" genannte Feature jetzt auf wirklich alle kompatiblen Systeme, nachdem es in der Build 16176 aus der letzten Woche erstmals enthalten war.

Wie bereits berichtet, soll die neue Technik helfen, bestimmte Aufgaben von Apps, die im Hintergrund laufen, in einem besonders stromsparenden Modus der CPU verarbeiten zu lassen. Letztlich soll der Prozessor dadurch bis zu 11 Prozent weniger Energie benötigen, um diese Hintergrund-Aufgaben zu erledigen, was zu einer längeren Laufzeit bei Notebooks und Tablets führen kann. Allerdings funktioniert das Ganze bisher nur, wenn das Host-System mit einem Intel-Prozessor auf Basis der "Skylake"- oder einer neuen Architektur läuft.

Darüber hinaus bekommen die Nutzer von Virtual Machines per Hyper-V nun die Möglichkeit, stets automatisch zu jenem Zustand ihrer VM zurückzukehren, den diese beim Start hatte. Dazu führt Microsoft die sogenannten "Automatic Checkpoints" ein, die jeweils zum Start der VM erstellt werden und so den Sprung zurück ermöglichen, sollte man später einen schwerwiegenden Fehler machen, der das System normalerweise unbrauchbar machen würde.

Behobene Fehler, weiter bestehende Probleme

Natürlich gibt es auch wieder eine Reihe von Veränderungen, Verbesserungen und Fehlerbeseitigungen in der neuen Insider-Preview für die Tester aus dem Fast-Ring. So wurden dem Vernehmen nach einige Probleme mit Apps wie Slack und Evernote behoben, die die sogenannte Desktop Bridge nutzen ("Project Centennial").

Auch ein Problem, bei dem Desktop-Symbole teilweise unerwartet "wanderten", wenn die automatische Anordnung zwar aktiviert, die Ausrichtung am Raster aber abgeschaltet ist, wurde beseitigt. Nutzer der Pro-Variante von Windows 10 können jetzt außerdem per Gruppenrichtlinie den Lockscreen deaktivieren lassen, was bei anderen Varianten schon früher möglich war.

Sarkar zufolge hat man außerdem ein Render-Problem behoben, durch das in früheren Builds der Anschluss externer Displays bei Geräten wie dem Surface Pro und Surface Book unter bestimmten Voraussetzungen scheiterte. Dies zeigte sich unter anderem durch Flackern oder gar eine Abmeldung des Nutzers bei Änderungen des Bildschirm-Modus'.

Natürlich gibt es wie bei frühen Vorabversionen einer neuen Ausgabe von Windows 10 - schließlich handelt es sich auch bei Build 16179 um eine Preview auf "Redstone 3" - auch einige Probleme. So kann die Settings-App unter Umständen abstürzen, wenn man in den Bereich für Windows Update navigiert. Microsoft empfielt, in diesem Fall einfach einen weiteren Versuch zu starten. Die vollständige Liste der behobenen Probleme, Neuerungen und weiter bestehenden Fehler in der Windows 10 Insider Preview Build 16179 kann in Sarkars Blog-Post eingesehen werden. Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, Windows Insider, Insider Preview, Windows 10 Insider Preview, Windows 10 Preview, Windows Insider Preview, Build 15002, Windows 10 Build 15002 Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, Windows Insider, Insider Preview, Windows 10 Insider Preview, Windows 10 Preview, Windows Insider Preview, Build 15002, Windows 10 Build 15002
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