E-Sport wird olympisch, zumindest bei den Asienspielen 2022
Seit Jahren kämpfen Gamer darum, dass E-Sport anerkannt wird und auch in der breiten Öffentlichkeit als "echter" Sport wahrgenommen wird. In Asien hat man eine wichtige Hürde genommen, denn das Asiatische Olympische Komitee (OCA) hat E-Sport ins offizielle Programm der Asienspiele 2022 aufgenommen.
Die Aufnahme von E-Sport ist zwar "nur" durch das Olympische Komitee eines einzelnen Kontinents erfolgt, der Schritt darf aber dennoch als wichtiger Meilenstein gesehen werden. Die Asienspiele 2022, die im chinesischen Hangzhou stattfinden werden, haben laut OCA E-Sport aufgrund der "schnellen Entwicklung und Popularität dieser neuen Form der Sportbeteiligung" ins Programm aufgenommen (via The Guardian).
Welche Sportarten man in Hangzhou zu sehen bekommen wird, ist bisher nicht bekannt. Im Zusammenhang mit den "Asian Indoor and Martial Arts Games" (AIMAG) nächsten September wurden vom OCA aber FIFA 17 sowie nicht näher betitelte MOBA (Multiplayer Online Battle Arena)- und RTA (Real Time Attack)-Games erwähnt.
Die Aufnahme von E-Sport in das Programm der Asienspiele ist aus mehreren Gründen kein Zufall: Denn das OCA hat eine Partnerschaft mit der Alibaba-Tochter Alisports. Der chinesische Handelskonzern ist wohlgemerkt auch ein Großsponsor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), entsprechend sind die Chancen auch gar nicht klein, dass E-Sport auch bei den "großen" Spielen einmal ein Debüt geben könnte.
Dass Asien den Anfang macht, hat sicherlich mit der dortigen Popularität von E-Sport zu tun, in Ländern wie Südkorea finden entsprechende TV-Übertragungen in der Prime Time statt.
Siehe auch: Raus aus der Nische - Weltgrößter Online-Händler macht in E-Sports
Demonstrationssportart
E-Sport wird sein olympisches Debüt sogar bereits nächstes Jahr feiern, denn bei der Ausgabe des Jahres 2018 in Jakarta wird dieser als Demonstrationssportart angeboten bzw. getestet, vier Jahre später werden aber eben hochoffiziell Medaillen vergeben.Welche Sportarten man in Hangzhou zu sehen bekommen wird, ist bisher nicht bekannt. Im Zusammenhang mit den "Asian Indoor and Martial Arts Games" (AIMAG) nächsten September wurden vom OCA aber FIFA 17 sowie nicht näher betitelte MOBA (Multiplayer Online Battle Arena)- und RTA (Real Time Attack)-Games erwähnt.
Die Aufnahme von E-Sport in das Programm der Asienspiele ist aus mehreren Gründen kein Zufall: Denn das OCA hat eine Partnerschaft mit der Alibaba-Tochter Alisports. Der chinesische Handelskonzern ist wohlgemerkt auch ein Großsponsor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), entsprechend sind die Chancen auch gar nicht klein, dass E-Sport auch bei den "großen" Spielen einmal ein Debüt geben könnte.
Dass Asien den Anfang macht, hat sicherlich mit der dortigen Popularität von E-Sport zu tun, in Ländern wie Südkorea finden entsprechende TV-Übertragungen in der Prime Time statt.
Siehe auch: Raus aus der Nische - Weltgrößter Online-Händler macht in E-Sports
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