Joy-Cons: Nintendo gibt Probleme zu, repariert betroffene Einheiten
Der japanische Videospielehersteller Nintendo hat Anfang des Monats seine Konsole Switch auf den Markt geworfen und große Probleme sind weitgehend ausgeblieben. Einzige Ausnahme sind die beiliegenden Controller, denn beim linken Joy-Con klagen Nutzer über Verbindungsschwierigkeiten. Das Unternehmen hat sich nun dazu geäußert.
Einige Nintendo Switch-Nutzer haben nach Kauf der neuen Konsole feststellen müssen, dass der linke Joy-Con-Controller immer wieder die Verbindung verliert, wenn er kabellos genutzt wird. Das hat mit der Bluetooth-Konnektivität zu tun, da der linke Joy-Con keine dedizierte Antenne hat.
Mit 'leitenden Schaum' behebt Nintendo das Problem (Foto: Sean Hollister/Cnet)
Diese stelle aber kein allzu häufiges Problem dar, so Nintendo, betroffen sei auch nur eine geringe Anzahl an Joy-Cons. Deshalb hält man einen Rückruf oder eine sonstige großangelegte Reparaturaktion auch nicht für notwendig. Auf Wunsch werden aber Modelle, bei denen es Schwierigkeiten gibt, repariert, schreibt Nintendo of America.
Bereits gestern ist ein Bericht aufgetaucht, in dem ein betroffener Journalist berichtet, wie Nintendo dieses Quasi-Problem gelöst hat, nämlich über einen simplen und an der richtigen Stelle angebrachten Spezialschaum. Dieser schirmt die Bluetooth-Einheit vor den für die Probleme verantwortlichen Hochfrequenz-Interferenzen ab.
Die Mitteilung gilt derzeit für den US-Markt, Betroffene in Europa können sich aber sicherlich darauf berufen und sich per Reparatur-Kontaktformular im Nintendo-Service-Center an den Hersteller wenden.
Siehe auch: Switch - Nintendo repariert Joy-Cons auf simple, aber effektive Weise
"Variationen"
Der Hersteller hat sich dazu bisher nur ausweichend geäußert, nun aber hat das Unternehmen laut TechCrunch indirekt zugegeben, dass diese Einheit Probleme bereiten kann. Allerdings teilte Nintendo nicht mit, dass es sich hier um einen Designfehler handelt, sondern gab die Schuld einer "Variation im Herstellungsprozess".
Mit 'leitenden Schaum' behebt Nintendo das Problem (Foto: Sean Hollister/Cnet)
Diese stelle aber kein allzu häufiges Problem dar, so Nintendo, betroffen sei auch nur eine geringe Anzahl an Joy-Cons. Deshalb hält man einen Rückruf oder eine sonstige großangelegte Reparaturaktion auch nicht für notwendig. Auf Wunsch werden aber Modelle, bei denen es Schwierigkeiten gibt, repariert, schreibt Nintendo of America.
An der Quelle beseitigt
Der japanische Hersteller teilte außerdem mit, dass man diese "Variationen" bereits im Produktionsprozess behoben habe, künftig verkaufte Geräte sollten keine derartigen Instabilitäten bei der Verbindung mehr aufweisen.Bereits gestern ist ein Bericht aufgetaucht, in dem ein betroffener Journalist berichtet, wie Nintendo dieses Quasi-Problem gelöst hat, nämlich über einen simplen und an der richtigen Stelle angebrachten Spezialschaum. Dieser schirmt die Bluetooth-Einheit vor den für die Probleme verantwortlichen Hochfrequenz-Interferenzen ab.
Die Mitteilung gilt derzeit für den US-Markt, Betroffene in Europa können sich aber sicherlich darauf berufen und sich per Reparatur-Kontaktformular im Nintendo-Service-Center an den Hersteller wenden.
Siehe auch: Switch - Nintendo repariert Joy-Cons auf simple, aber effektive Weise
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