USB Kill Stick: Neue Version tötet neben Notebooks auch iPhones
Wenn Malware noch kein ausreichender Grund ist, dass ihr grundsätzlich keine fremden USB-Sticks in euren Rechner steckt, dann sollte es spätestens das neue Produkt eines Hongkonger Unternehmens sein. Dieses hat seinen USB Kill Stick in einer neuen, verbesserten Version herausgebracht.
Das erste Modell zielte noch auf den klassischen USB-Anschluss des Typs A ab und konnte neueren Anschlüssen, die mit besserer Technik arbeiten, auch mit passenden Adaptern nichts anhaben. Das hat sich mit der neuen Fassung allerdings geändert. Mit den entsprechenden Anpassungen oder eben Adaptern können nun auch Geräte über MicroUSB, USB Type-C oder Lightning zerstört werden.
Es ist also mit der neuen Version nicht mehr nur möglich, Notebooks kaputt zu machen, sondern nun auch iPads, diverse Smartphones oder Kameras - wo auch immer Nutzer auf die Idee kommen könnten, einen USB-Stick anzuschließen. Angesichts dessen, dass das System in der unauffälligen Gestalt eines herkömmlichen Datensticks zu haben ist, sollte man also vorsichtig sein.
Der USB Kill Stick kostet immerhin gut 50 Euro, so dass es schon ein teurer Spaß ist, mit ihm fremde Geräte zu zerstören. Ausgeschlossen ist es aber keinesfalls, dass man zukünftig irgendwo mit dem Produkt in Berührung kommt. Wen die Sache technisch interessiert, der kann für 14 Euro auch einen vorzuschaltenden Schutzschild beim Hersteller erwerben. Hier kann der USB Kill Stick weiterhin Strom vom USB-Anschluss beziehen, die Überspannung aber nicht zurückleiten.
Es ist also mit der neuen Version nicht mehr nur möglich, Notebooks kaputt zu machen, sondern nun auch iPads, diverse Smartphones oder Kameras - wo auch immer Nutzer auf die Idee kommen könnten, einen USB-Stick anzuschließen. Angesichts dessen, dass das System in der unauffälligen Gestalt eines herkömmlichen Datensticks zu haben ist, sollte man also vorsichtig sein.
Schutzschild kostet extra
Der USB Kill Stick holt sich faktisch Energie vom USB-Anschluss, in den er hineingesteckt wurde, und lädt damit seine eingebauten Kondensatoren auf. Sind diese voll geladen, wird die Energie über den USB-Port wieder an das Host-System zurückgeleitet. Die neue Version kann bis zu zwölf solcher Überspannungspulse in das jeweilige Gerät leiten, wovon die darin verbauten Schaltkreise ziemlich sicher im Handumdrehen zum Durchbrennen gebracht werden.Der USB Kill Stick kostet immerhin gut 50 Euro, so dass es schon ein teurer Spaß ist, mit ihm fremde Geräte zu zerstören. Ausgeschlossen ist es aber keinesfalls, dass man zukünftig irgendwo mit dem Produkt in Berührung kommt. Wen die Sache technisch interessiert, der kann für 14 Euro auch einen vorzuschaltenden Schutzschild beim Hersteller erwerben. Hier kann der USB Kill Stick weiterhin Strom vom USB-Anschluss beziehen, die Überspannung aber nicht zurückleiten.
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Christian Kahle
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