"Datenleck": Britische Regierung verliert 1.000 PC und USB-Sticks
Rund 1.000 Laptops, USB-Sticks und andere Datenträger - inklusive deren gespeicherten Dienstgeheimnissen - sind der britischen Regierung in den letzten Monaten abhanden gekommen. Allein beim britischen Verteidigungsministerium sind in den letzten 18 Monaten 759 Laptops verschwunden.
Das berichtet der Guardian mit Verweis auf entsprechende Inventuren der einzelnen Regierungs-Organisationen. Einige der Computer gelten in den Regierungskreisen als eindeutig gestohlen, es wurden entsprechende Anzeigen herausgegeben. Andere sind "nur derzeit nicht auffindbar", könnten im Zuge von Umzügen und Aktionen falsch verschickt oder falsch abgelegt worden sein. Es könnte sich in einigen Fällen auch um eine Panne bei der Inventur handeln. Man untersucht nun in den Fällen mit Differenzen in den Inventarlisten genauer und versucht die Geräte aufzuspüren.
Die gestohlenen oder verlegten Rechner und Datenträger sind aber bei weitem noch nicht alles, was die britische Regierung und ihre Behörden in letzter Zeit auf die "Vermisstenliste" setzen mussten. So soll laut dem Magazin Mirror auch eine Edelstahlküche nicht auffindbar sein, ebenso fehlt ein Ledersessel und ein ganzes Sommerhaus (eine bessere Gartenlaube).
Siehe auch: Schweizer Geheimdienst verlor unbemerkt halbes Terabyte Daten
Peinlich!
So oder so ist es eine große Pleite für die Briten und eine wirklich peinliche Angelegenheit für die Regierung. Denn mit der Hardware sind auch alle darauf gespeicherten Daten, die je nach Behörde auch der Geheimhaltung unterliegen, spurlos verschwunden. Regierungsangelegenheiten, die nicht an die Öffentlichkeit sollten, gehören da auch dazu.Probleme reihum
Neben dem Verteidigungsministerium von Großbritannien soll auch die angeschlossene Polizei des Verteidigungsministeriums betroffen sein, ebenso das Ministerium für Umwelt, Ernährung und Angelegenheiten des ländlichen Raums (DEFRA), das Verkehrsministerium und der Fiskus.Die gestohlenen oder verlegten Rechner und Datenträger sind aber bei weitem noch nicht alles, was die britische Regierung und ihre Behörden in letzter Zeit auf die "Vermisstenliste" setzen mussten. So soll laut dem Magazin Mirror auch eine Edelstahlküche nicht auffindbar sein, ebenso fehlt ein Ledersessel und ein ganzes Sommerhaus (eine bessere Gartenlaube).
Siehe auch: Schweizer Geheimdienst verlor unbemerkt halbes Terabyte Daten
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