Reggie Fils-Aime: Nintendo möchte Netflix & Co. auf Switch bringen

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Vor etwas weniger als einer Woche hat Nintendo die neue Konsole Switch weltweit auf den Markt gebracht. Der Ansturm übertrifft die meisten Erwartungen, sodass viele Online-Händler mit Lieferengpässen zu kämpfen haben. Der Fokus der Konsole liegt ganz klar auf Gaming.
Das Angebot an Launch-Titeln konnte jedoch nicht alle Käufer überzeugen: Mit Ausnahme des jüngsten Zelda-Ablegers wird derzeit mit exklusiven Inhalten doch noch sehr gegeizt. Wie auch The Verge berichtet, hat der US-amerikanische Chef des Unternehmens, Reggie Fils-Aime, in einem Interview mit der Washington Post nun eine für vermutlich viele Nutzer erfreuliche Nachricht übermittelt: Nintendo würde momentan mit einer Vielzahl von Unternehmen, beispielsweise Netflix, Hulu und Amazon, verhandeln, um weitere Services auf der Switch anbieten zu können. Dennoch betont er, dass es sich hierbei um kein wesentliches Merkmal der Konsole handeln werde: Der Fokus bei der Weiterentwicklung der Plattform werde auch weiterhin auf Spieleangebot und Gameplay liegen, so Reggie Fils-Aime.


Externe Dienste fehlen noch völlig

Als Nintendo nur wenige Wochen vor dem Launch der Switch bekanntgegeben hatte, zum Release keinen Browser und keine integrierten Streaming-Dienste zur Verfügung zu stellen, war die Enttäuschung bei vielen Fans groß. Unterwegs schnell auf sein Twitter-Profil zuzugreifen oder ein Video über Amazon zu streamen, wäre auch für einige Gamer ein ausschlaggebendes Argument für den Kauf der Switch gewesen. Der japanische Konsolenhersteller wollte jedoch um jeden Preis den Gaming-Fokus im Vordergrund behalten und entschied sich daher zunächst dagegen, besagte Services schon zum Start der Konsole anzubieten.

Ganz problemfrei lief der Launch der Nintendo Switch übrigens nicht ab: Neben den bekannten Lieferengpässen klagten Käufer der Konsole über diverse Fehler wie beispielsweise eine Fehlfunktion des linken JoyCons, welche einem Designfehler des Controllers zu verdanken ist. Außerdem sollen tote Pixel auf dem Bildschirm des Handheld-Hybriden auftreten, welche der verwendeten Display-Technologie LCD geschuldet sein sollen. Nintendo selbst sieht dies allerdings nicht als Fehler und räumt dem Kunden in diesem Fall keine Gewährleistungsansprüche ein.

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