Ghost Recon Wildlands: Bolivien protestiert gegen das Ubisoft-Spiel
Nächste Woche erscheint das Ubisoft-Spiel Ghost Recon Wildlands. Im Third-Person-Shooter des französischen Publishers spielt man das Mitglied einer vierköpfigen Eliteeinheit, das in Südamerika gegen die Drogenmafia kämpft. Bolivien, in dem das Ganze spielt, ist allerdings alles andere als begeistert, dass man als Schauplatz ausgewählt worden ist.
Grund ist natürlich der Umstand, dass es sich bei Ubisoft um einen französischen Publisher handelt und dieser als Schauplatz für Ghost Recon Wildlands Bolivien ausgewählt hat. Und die Staatsführung des südamerikanischen Landes findet nur wenig Gefallen daran, dass man als Gebiet, das von Drogenhändlern kontrolliert wird, dargestellt wird.
Boliviens Innenmister Carlos Romero sagte, dass man in dem Protestschreiben von der französischen Regierung eine Intervention fordert, andernfalls würden rechtliche Schritte in die Wege geleitet werden. Wie genau diese aussehen könnten, verriet Romero nicht.
Ganz von der Hand wird Bolivien es aber nicht weisen können, dass man mit einer gewissen Drogenproblematik zu kämpfen hat: Denn das Land ist nach Kolumbien und Peru der drittgrößte Produzent von den für die Kokain-Herstellung benötigten Coca-Blättern.
Diplomatischer Protest
Es kommt nicht allzu häufig vor, dass Computer- und Videospiele zum Gegenstand diplomatischer Verstimmungen und entsprechender Beschwerden werden. Das Ubisoft-Spiel Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands hat es aber nun geschafft: Denn laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hat die Regierung Boliviens bei der französischen Botschaft aufgrund des Spiels einen formellen Protest eingereicht.Grund ist natürlich der Umstand, dass es sich bei Ubisoft um einen französischen Publisher handelt und dieser als Schauplatz für Ghost Recon Wildlands Bolivien ausgewählt hat. Und die Staatsführung des südamerikanischen Landes findet nur wenig Gefallen daran, dass man als Gebiet, das von Drogenhändlern kontrolliert wird, dargestellt wird.
Boliviens Innenmister Carlos Romero sagte, dass man in dem Protestschreiben von der französischen Regierung eine Intervention fordert, andernfalls würden rechtliche Schritte in die Wege geleitet werden. Wie genau diese aussehen könnten, verriet Romero nicht.
Ganz von der Hand wird Bolivien es aber nicht weisen können, dass man mit einer gewissen Drogenproblematik zu kämpfen hat: Denn das Land ist nach Kolumbien und Peru der drittgrößte Produzent von den für die Kokain-Herstellung benötigten Coca-Blättern.
"Landschaft und Kultur"
Ubisoft teilt die Bedenken der bolivianischen Regierung indes nicht. In einem Statement ließ das Spieleunternehmen ausrichten, dass Ghost Recon Wildlands zum einen ein "fiktionales Werk" sei und zum anderen Bolivien wegen seiner "atemberaubenden Landschaft und reichhaltigen Kultur" auserwählt worden ist.
Thema:
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Adventure/RPG:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen