BlackBerry KEYone: Keyboard-Smartphone mit riesigem Akku vorgestellt

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Der kanadische Smartphone-Spezialist präsentiert mit seinem Hardware-Partner TCL anlässlich des Mobile World Congress 2017 den neuen BlackBerry KEYone, der bisher unter dem Codenamen BlackBerry "Mercury" entwickelt wurde. Das Gerät ist der vorerst letzte BlackBerry, der von den Kanadiern designt wurde, wobei TCL bereits direkt an Hardware- und Software-Entwicklung beteiligt ist. Das Ergebnis der Kooperation ist ein Gerät, das mit einem Hardware-Keyboard an die "gute alte Zeit" von BlackBerry anknüpft, aber dieses mit aktueller Hardware und vor allem Android als Betriebssystem kombiniert.

Der BlackBerry KEYone ist wie erwartet mit einem 4,5 Zoll großen Display ausgerüstet, das in einem vertikal ausgerichteten 3:2-Format versehen ist und dementsprechend mit 1620x1080 Pixeln auflöst. Das Panel hat eine kratzfeste Glasabdeckung spendiert bekommen und nutzt die IPS-Technologie, so dass mit einer geringen Blickwinkelabhängigkeit zu rechnen ist. Unterhalb des Bildschirms sitzt eine vollwertige BlackBerry-Tastatur, die seit dem "Sneak Peak" anlässlich der CES 2017 noch einmal überarbeitet wurde und dadurch ein deutlich angenehmeres Tippgefühl vermitteln soll - es klickt einfach mehr, so die Aussage von BlackBerrys Marketing-Mannschaft.


Unter der Haube steckt wie von uns berichtet der Qualcomm Snapdragon 625 Octacore-SoC, dessen acht Kerne mit maximal 2,016 Gigahertz arbeiten und zusammen mit einer Adreno 506 GPU für eine ordentliche Performance im Bereich der oberen Mittelklasse sorgen sollen. Es sind grundsätzlich drei Gigabyte Arbeitsspeicher an Bord, die mit 32 GB internem Flash-Speicher kombiniert werden. Eine Erweiterung per MicroSD-Kartenslot ist ohne weiteres möglich.

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Bei den Kameras lässt sich BlackBerry ebenfalls nicht lumpen, denn man verbaut hier den aus dem Google Pixel bekannten Sony IMX378 Kamerasensor, der mit 12 Megapixeln arbeitet und dank der CPU auch in der Lage ist, 4K-Videos aufzunehmen. Er wird zusammen mit einem Dual-LED-Blitz und einer F/2.0 Blende verbaut und dürfte somit - eine optimierte Software vorausgesetzt - durchaus gute Bilder liefern können. Auf der Front sitzt eine 8-Megapixel-Kamera von OmniVision.

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Eines der wichtigsten Details rund um den BlackBerry "Mercury" bzw. KEYone war bisher noch offen - der Akku. Mit 3505mAh verbaut TCL hier einen für ein solches Gerät riesigen Stromspeicher, so dass die Laufzeit in Verbindung mit dem sehr sparsamen Qualcomm Snapdragon 625 vermutlich enorm ausfallen dürfte, wie dieser Chip bereits in einigen anderen Geräten bewiesen hat. Die Stromversorgung erfolgt über einen USB Type-C-Anschluss mit Unterstützung für Quick Charge 3.0, so dass ein schnelles Laden gewährleistet ist. Mit der Boost-Option wird das Gerät während das Ladevorgangs in den Stromsparmodus versetzt, um es noch schneller mit Energie versorgen zu können.

Die Tastatur des BlackBerry KEYone soll nicht nur ein komfortables Tippen ermöglichen - auch mit einer Hand - sondern ist wie schon bei früheren Modellen mit einer kapazitiven Oberfläche versehen, so dass diverse Gesten wie Scrolling oder Blättern unterstützt werden. In der Leertaste ist zudem ein Fingerabdruck­leser eingelassen, der das Gerät sicher entsperren soll. Apropos Sicherheit: BlackBerry und TCL verwenden hier Android 7.1.1 als Betriebssystem, das mit den diversen Sicherheits-Features der DTEK-Suite von BlackBerry versehen ist.

Gefunkt wird übrigens sowohl per Gigabit-WLAN, als auch über LTE in einer breiten Palette von Bändern, so dass man praktisch überall eine gute Verbindung zum mobilen Internet aufbauen können dürfte. Der BlackBerry KEYone wird ab April auch in Deutschland und Europa zu haben sein, wo das Gerät zu einem überraschend hohen Preis von ganzen 599 Euro auf den Markt kommen wird. Smartphone, Blackberry, Mercury, Blackberry Mercury, BlackBerry KEYone, KEYone Smartphone, Blackberry, Mercury, Blackberry Mercury, BlackBerry KEYone, KEYone BlackBerry
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