Glazier: Google-Admins veröffentlichen ihr Windows-Verteil-Tool
Bei einem Großkonzern wie Google müssen die Techniker nicht gelegentlich einzelne Rechner mit einer Windows-Installation ausstatten, sondern immer gleich große Stückzahlen. Das macht man natürlich automatisiert - und die dafür eingesetzte Software stellt das Unternehmen jetzt öffentlich zur Verfügung.
"Glazier" heißt die Eigenentwicklung, die jetzt als Open Source-Projekt auf GitHub bereitgestellt wurde. Mit dieser sollen nun auch Administratoren außerhalb Googles Windows parallel auf vielen Rechnern installieren können, ohne dafür eine oft nicht ganz preiswerte kommerzielle Software verwenden zu müssen.
Das Werkzeug von Google ist dabei sichtlich von Administratoren geprägt, die sonst viel mit Netzwerken, eigener Programmierung und unixoiden Betriebssystemen zu tun haben. So wird die gesamte Konfiguration des Arbeitsauftrages beispielsweise in Textdateien erledigt. Und auch sonst werden verschiedene Konzepte verfolgt, die eher aus dem Entwickler-Umfeld bekannt sind - wie ein Peer-Review-Prozess und eine Dokumentation von Änderungen.
Die Veröffentlichung auf GitHub soll aber auch dazu beitragen, dass Glazier noch ordentlich verbessert wird. Denn aktuell ist doch ziemlich offensichtlich, dass es sich um ein internes Werkzeug handelt, das von einigen Admins zusammengestrickt wurde, ohne dass eine Veröffentlichung geplant war. Ganz oben auf der To-Do-Liste steht daher natürlich eine deutliche Verbesserung der Dokumentation des Codes. Bereitgestellt wird die Software unter einer Apache-Lizenz. Es handelt sich hier ausdrücklich nicht um ein offizielles Google-Produkt.
Das Werkzeug von Google ist dabei sichtlich von Administratoren geprägt, die sonst viel mit Netzwerken, eigener Programmierung und unixoiden Betriebssystemen zu tun haben. So wird die gesamte Konfiguration des Arbeitsauftrages beispielsweise in Textdateien erledigt. Und auch sonst werden verschiedene Konzepte verfolgt, die eher aus dem Entwickler-Umfeld bekannt sind - wie ein Peer-Review-Prozess und eine Dokumentation von Änderungen.
Massen-Installation vom Webserver
Die Verteilung der Software und der Konfigurations-Dateien erfolgt dann über HTTPS-Verbindungen. Als Admin eines kleineren Unternehmens kann man so beispielsweise einfach alle benötigten Images und sonstigen Daten auf einen Webserver packen und von dort aus an verschiedene Zielrechner ausrollen.Die Veröffentlichung auf GitHub soll aber auch dazu beitragen, dass Glazier noch ordentlich verbessert wird. Denn aktuell ist doch ziemlich offensichtlich, dass es sich um ein internes Werkzeug handelt, das von einigen Admins zusammengestrickt wurde, ohne dass eine Veröffentlichung geplant war. Ganz oben auf der To-Do-Liste steht daher natürlich eine deutliche Verbesserung der Dokumentation des Codes. Bereitgestellt wird die Software unter einer Apache-Lizenz. Es handelt sich hier ausdrücklich nicht um ein offizielles Google-Produkt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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