Denuvo: Nach dem Aus bei Doom am Ende? Nein, sagen die DRM-Macher
Das Kopierschutzsystem Denuvo galt lange Zeit als wichtigste Waffe der Publisher im Kampf gegen die Piraterie von PC-Spielen. Doch zuletzt bekam der "Wall" Risse und immer häufiger gelang es den Crackern, die DRM-Lösung zu knacken. Das führte dazu, dass einige Spieleanbieter, darunter Bethesda bei Doom, Denuvo wieder entfernt haben. Nun äußerte sich das österreichische Unternehmen dazu.
Das von der gleichnamigen Salzburger Firma entwickelte und 2014 gestartete Kopierschutzsystem Denuvo - eine Art Sekundärverschlüsselung für das eigentliche DRM - war in der Szene lange Zeit die Königsdisziplin. Das lag daran, dass sich zahlreiche Cracker-Gruppen die Zähne daran ausgebissen haben. Doch spätestens dieses Jahr war die Erfolgsgeschichte zu Ende, da es immer häufiger und schneller gelang, Denuvo auszuhebeln.
Gegen Ende des Jahres scheint das System nun endgültig Geschichte zu sein, denn gleich zwei große Games, Doom und Inside, haben Denuvo aus dem Code entfernt. Vor allem das Aus der vergangenen Woche auf dem Science-Fiction-Shooter von Bethesda gleicht einem Abgesang.
Gerüchte, wonach Denuvo mit Publishern Deals habe, wonach es eine Art Geld-zurück-Garantie gibt, wenn das Spiel in einem bestimmten Zeitraum geknackt werden kann, bezeichnete er als haltlos. Die Spielerunternehmen können aber das DRM entfernen, wenn sie das Gefühl haben, dass es den Zweck erfüllt habe, so Hernandez. Und der Zweck sei das ursprüngliche "Verkaufsfenster", also die ersten lukrativen Wochen und Monate nach Veröffentlichung.
Gründe gebe es dafür diverse, so der Denuvo-Mann, darunter die Absicht, ein Spiel auf Plattformen verkaufen zu wollen, die auf DRM verzichten. Hernandez betont schließlich auch, dass man Denuvo auch nie als "unknackbar" positioniert habe, denn das sei keine Anti-Piraterie-Maßnahme.
Siehe auch: Denuvo - Zum Krieg gegen Piraterie gehören auch verlorene Schlachten
Gegen Ende des Jahres scheint das System nun endgültig Geschichte zu sein, denn gleich zwei große Games, Doom und Inside, haben Denuvo aus dem Code entfernt. Vor allem das Aus der vergangenen Woche auf dem Science-Fiction-Shooter von Bethesda gleicht einem Abgesang.
"Beeindruckende Leistung"
Gegenüber Kotaku haben sich die Macher der Kopierschutzmaßnahme nun zu Wort gemeldet und wollen nichts davon wissen, dass die Ära Denuvo zu Ende ist: "Der einfache Grund, warum Denuvo Anti Tamper aus Doom entfernt wurde, ist, dass es seinen Zweck, das Spiel in der Anfangsphase vor Piraterie zu schützen, erfüllt hat", schreibt Robert Hernandez von Denuvo. Er verweist darauf, dass Denovo das Spiel fast vier Monate erfolgreich geschützt habe, dies sei für ein so begehrtes Spiel eine "beeindruckende Leistung".Gerüchte, wonach Denuvo mit Publishern Deals habe, wonach es eine Art Geld-zurück-Garantie gibt, wenn das Spiel in einem bestimmten Zeitraum geknackt werden kann, bezeichnete er als haltlos. Die Spielerunternehmen können aber das DRM entfernen, wenn sie das Gefühl haben, dass es den Zweck erfüllt habe, so Hernandez. Und der Zweck sei das ursprüngliche "Verkaufsfenster", also die ersten lukrativen Wochen und Monate nach Veröffentlichung.
Gründe gebe es dafür diverse, so der Denuvo-Mann, darunter die Absicht, ein Spiel auf Plattformen verkaufen zu wollen, die auf DRM verzichten. Hernandez betont schließlich auch, dass man Denuvo auch nie als "unknackbar" positioniert habe, denn das sei keine Anti-Piraterie-Maßnahme.
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