Neuer Bypass umgeht Apples Aktivierungssperre auf iPhone und iPad
Die Aktivierungssperre soll eigentlich ein iPhone oder iPad vor dem unbefugten Zugriff schützen. Doch Apples Sicherheitssystem ist nicht ganz so zuverlässig, wie es der iPhone-Hersteller gerne hätte. Ein Sicherheitsforscher hat jetzt wieder einmal eine Umgehung der Aktivierungssperre gezeigt.
Die Schwachstelle lässt sich laut dem Bericht der Sicherheitsforscher von Vulnerability Lab auch mit der aktuellen iOS-Version 10.1.1 noch nutzen. Die Sicherheitslücke wurde schon im Oktober erstmals genutzt, an Apple gemeldet und sollte eigentlich bereits mit dem Ende Oktober erschienenen Update auf iOS 10.1.1 geschlossen sein - doch in einem Video beweisen die Forscher nun das Gegenteil.
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Siehe auch: Klicken gegen die Sicherheit: Erneute Umgehung der iOS-Gerätesperre
Vulnerability Lab zeigte nun die Umgehung auf einem iPad. Man nutzt dazu nun die Eingabe einer langen Zeichenkette als Netzwerkname, Nutzernamen oder Passwort. Es gibt dort kein Zeichenlimit, was das iOS-Gerät nach einer bestimmten Länge aber ins Stocken geraten lässt. Um das Gerät zum Absturz zu bringen, kommt dann ein Smart Cover zum Einsatz. Mehrere Male hintereinander geöffnet und geschlossen crasht das iPad zuverlässig. Anschließend bekommt man einen Blick auf den unversperrten Homescreen. Die Aktivierungssperre war dann gar nicht mehr von Nöten.
Im Prinzip lässt sich diese Methode leicht modifiziert auch immer noch mit iOS 10.1.1 anwenden. Allerdings bekommen die Forscher seit dem Update nicht mehr vollen Zugriff auf das System. Dennoch zeigt es, wie schlecht Apple das System neu absichern konnte, nachdem man von der Sicherheitslücke erfahren hatte.
iOS 10 im Härtetest Was bietet Apples neues Betriebssystem? Alles zum iPhone 7 & iPhone 7 Plus Wasserdicht, Dual-Cam & in Schwarz
Auf YouTube ansehenAktivierungssperre lässt sich austricksen
Im Grunde soll die Aktivierungssperre ein iOS-Gerät vor Fremdzugriff schützen, wenn ein Gerät in die Hände unbefugter Dritter gelangt. Gemeinsam mit Find my iPhone dient die Sperre somit als Diebstahlschutz. Doch die Aktivierungssperre lässt sich austricksen. Denn beim Geräteneustart wird die Verbindung zu einem Netzwerk abgefragt, bevor der Eigentümer seinen mit dem Gerät verbundenen Account angeben kann.Siehe auch: Klicken gegen die Sicherheit: Erneute Umgehung der iOS-Gerätesperre
Vulnerability Lab zeigte nun die Umgehung auf einem iPad. Man nutzt dazu nun die Eingabe einer langen Zeichenkette als Netzwerkname, Nutzernamen oder Passwort. Es gibt dort kein Zeichenlimit, was das iOS-Gerät nach einer bestimmten Länge aber ins Stocken geraten lässt. Um das Gerät zum Absturz zu bringen, kommt dann ein Smart Cover zum Einsatz. Mehrere Male hintereinander geöffnet und geschlossen crasht das iPad zuverlässig. Anschließend bekommt man einen Blick auf den unversperrten Homescreen. Die Aktivierungssperre war dann gar nicht mehr von Nöten.
Im Prinzip lässt sich diese Methode leicht modifiziert auch immer noch mit iOS 10.1.1 anwenden. Allerdings bekommen die Forscher seit dem Update nicht mehr vollen Zugriff auf das System. Dennoch zeigt es, wie schlecht Apple das System neu absichern konnte, nachdem man von der Sicherheitslücke erfahren hatte.
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