Samsung legt sich auf Quantum Dot als Strategie gegen OLED-TVs fest
Der südkoreanische Elektronikkonzerns Samsung Electronics will sich die führende Rolle bei Fernsehern und anderen Displays zukünftig wohl durch so genannte Quantum Dot-Technologien sichern. Einen Spezialisten dafür hat man in der vergangenen Woche günstig aufgekauft.
Bisher gelten OLEDs als Optimum, wenn es um Bilder mit hohen Kontrasten und satten Farben geht. Die Quantum Dot-Displays bieten hier aber sogar noch bessere Ergebnisse und sind auch noch wesentlich heller als OLEDs. Bei einigen Herstellern kommen solche Technologien bereits zum Einsatz - allerdings in deutlich kleinerem Maßstab, als das bei einem großen Hersteller wie Samsung der Fall wäre.
Die Südkoreaner konnten jetzt günstig eine Firma einkaufen, die sich auf die Quantum Dot-Entwicklung spezialisiert hat. Für nur 70 Millionen Dollar kaufte Samsung in der vergangenen Woche QD Vision auf. Angesichts dessen, wie wichtig die Technologie für die Display-Strategie des Konzerns sein dürfte, ist das ein wahrlich geringer Betrag.
Das wäre für die Südkoreaner insbesondere bedeutsam um sich längerfristig gegen die Konkurrenten behaupten zu können, die vor allem auf eine Verbesserung ihrer OLED-Fernseher setzen. Das betrifft insbesondere LG. Doch nicht nur für das konkrete Tagesgeschäft dürfte die Akquisition Bedeutung haben. Nach dem Galaxy Note 7-Desaster muss das Management auch positive Signale an die Anleger senden, dass man an soliden Geschäften für die längerfristige Zukunft arbeitet, mit denen der aktuelle Rückschlag, der immerhin zu Milliarden-Verlusten führte, wieder kompensiert werden kann.
Die Südkoreaner konnten jetzt günstig eine Firma einkaufen, die sich auf die Quantum Dot-Entwicklung spezialisiert hat. Für nur 70 Millionen Dollar kaufte Samsung in der vergangenen Woche QD Vision auf. Angesichts dessen, wie wichtig die Technologie für die Display-Strategie des Konzerns sein dürfte, ist das ein wahrlich geringer Betrag.
Positive Zukunftsstrategie
Komplett aus heiterem Himmel kommt die Übernahme dabei allerdings nicht. Samsung arbeitete bereits seit einiger Zeit mit QD Vision zusammen. Einige Technologien der Firma sind auch schon in den aktuellen High End-Geräten Samsungs zu finden. Durch die Übernahme dürfte Samsung vor allem dafür sorgen, dass man die weitergehenden Entwicklungen auch exklusiv verwenden kann.Das wäre für die Südkoreaner insbesondere bedeutsam um sich längerfristig gegen die Konkurrenten behaupten zu können, die vor allem auf eine Verbesserung ihrer OLED-Fernseher setzen. Das betrifft insbesondere LG. Doch nicht nur für das konkrete Tagesgeschäft dürfte die Akquisition Bedeutung haben. Nach dem Galaxy Note 7-Desaster muss das Management auch positive Signale an die Anleger senden, dass man an soliden Geschäften für die längerfristige Zukunft arbeitet, mit denen der aktuelle Rückschlag, der immerhin zu Milliarden-Verlusten führte, wieder kompensiert werden kann.
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