Pinebook: 11,6 & 14-Zoll Linux-Laptops mit ARM-CPU für 89 & 99 Dollar
Die Macher des Bastler- und Entwickler-Boards Pine A64 haben ein neues Projekt gestartet, bei dem man mit dem sogenannten Pinebook ein günstiges und vor allem voll auf die Verwendung quelloffener Software zugeschnittenes Notebook bieten will. Für nur 89 bzw. 99 US-Dollar soll das Gerät eine Vielzahl von Möglichkeiten und eine günstige Alternative zu den Notebooks großer etablierter Hersteller bieten.
Das Pine64-Team bietet mit seinem Single-Board-Computer Pine A64 bereits seit einiger Zeit eine sehr günstige, 64-Bit-fähige Entwicklerplattform an, die dank der Community unter anderem mit Android, Linux oder auch der IoT-Version von Windows betrieben werden kann. Mit dem sogenannten Pinebook kommt die gleiche Plattform nun in die Form eines Laptops, der dementsprechend mobil eingesetzt werden kann. Auch hier soll wieder sehr günstige Hardware geboten werden.
Simpel aber Open-Source: das Pinebook kostet ab 89 Dollar
Das Pinebook wird in zwei Varianten mit jeweils 11,6 oder 14 Zoll großem Display erscheinen, so dass die Käufer flexibel die von ihnen bevorzugte Größe wählen können. Beide Varianten bieten aus Kostengründen die Standard-Auflösung von 1280x720 Pixeln, wobei man anscheinend einen sehr günstig operierenden Zulieferer für das Display gefunden hat, denn es wird sogar ein IPS-Bildschirm mit geringer Blickwinkelabhängigkeit verwendet.
Das Pinebook soll mit 11,6 und 14 Zoll großen Displays erscheinen
Im Innern steckt der gleiche Prozessor, der auch die Pine A64-Boards antreibt - ein 1,2 Gigahertz schneller Quadcore-SoC des chinesischen Herstellers Allwinner vom Typ A64, der vier ARM Cortex-A53-Kerne und eine Mali400-MP2-GPU bietet. Der Low-End-Chip ermöglicht unter anderem einen lüfterlosen Betrieb und reicht aus, um darauf einfache Aufgaben wie das Surfen im Web oder das Bearbeiten von Office-Dokumenten in Verbindung mit einem der zuvor genannten Betriebssysteme zuzulassen.
USB- & Mini-HDMI-Ports sind ebenso...
...an Bord wie ein MicroSD-Kartenslot
Die Entwickler verpassen ihrem Bastler-Laptop darüber hinaus zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 GB internern Flash-Speicher, der per eMMC 5.0 angebunden ist. Hinzu kommen auch noch N-WLAN und Bluetooth 4.0 sowie zwei USB-2.0-Ports, ein HDMI-Ausgang und ein MicroSD-Kartenleser. Auf der Front verbaut man oberhalb des Bildschirms zudem auch noch eine 1,2-Megapixel-Kamera.
Das 18 Millimeter dünne Kunststoffgehäuse beherbergt bei beiden Größenvarianten auch noch einen 10.000mAh-Akku, der in Verbindung mit dem extrem sparsamen Prozessor wohl enorme Laufzeiten zulassen dürfte. Bisher werden zum Beispiel Varianten von Ubuntu, Debian und Android als Betriebssystem unterstützt, wobei sogar eine ChromiumOS-Version in Arbeit ist, mit der man das Gerät praktisch zu einer Art Chromebook machen könnte.
Noch wird das Pinebook nicht regulär verkauft, Interessenten können sich jedoch auf der Website des US-amerikanischen Entwickler-Teams vormerken lassen und dabei die von ihnen bevorzugte Größe angeben. Sobald der Vertrieb dann regulär beginnt, erhält man dann eine E-Mail.
Hinter dem Projekt stehen Entwickler, die zwar vor der Einführung des Pine A64 über Kickstarter mehr als 1,7 Millionen Dollar von zehntausenden Unterstützern einsammeln konnten und das im "Silicon Valley" entwickelte und im "Silicon Delta", also dem chinesischen Shenzhen, produzierte Dev-Board mittlerweile auch ausliefern. Es gab allerdings auch einige Kritik, da Dokumentation und Kommunikation sowie die Treiberunterstützung zunächst enttäuschten.
Auch das Pinebook richtet sich somit ausdrücklich an bastelfreudige Entwickler, denn natürlich darf man hier nicht die Standards etablierter Hersteller ansetzen, sondern muss sich im Klaren darüber sein, dass es sich im Grunde um ein Produkt der Maker-Szene handelt.
Simpel aber Open-Source: das Pinebook kostet ab 89 Dollar
Das Pinebook wird in zwei Varianten mit jeweils 11,6 oder 14 Zoll großem Display erscheinen, so dass die Käufer flexibel die von ihnen bevorzugte Größe wählen können. Beide Varianten bieten aus Kostengründen die Standard-Auflösung von 1280x720 Pixeln, wobei man anscheinend einen sehr günstig operierenden Zulieferer für das Display gefunden hat, denn es wird sogar ein IPS-Bildschirm mit geringer Blickwinkelabhängigkeit verwendet.
Das Pinebook soll mit 11,6 und 14 Zoll großen Displays erscheinen
Im Innern steckt der gleiche Prozessor, der auch die Pine A64-Boards antreibt - ein 1,2 Gigahertz schneller Quadcore-SoC des chinesischen Herstellers Allwinner vom Typ A64, der vier ARM Cortex-A53-Kerne und eine Mali400-MP2-GPU bietet. Der Low-End-Chip ermöglicht unter anderem einen lüfterlosen Betrieb und reicht aus, um darauf einfache Aufgaben wie das Surfen im Web oder das Bearbeiten von Office-Dokumenten in Verbindung mit einem der zuvor genannten Betriebssysteme zuzulassen.
USB- & Mini-HDMI-Ports sind ebenso...
...an Bord wie ein MicroSD-Kartenslot
Die Entwickler verpassen ihrem Bastler-Laptop darüber hinaus zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 GB internern Flash-Speicher, der per eMMC 5.0 angebunden ist. Hinzu kommen auch noch N-WLAN und Bluetooth 4.0 sowie zwei USB-2.0-Ports, ein HDMI-Ausgang und ein MicroSD-Kartenleser. Auf der Front verbaut man oberhalb des Bildschirms zudem auch noch eine 1,2-Megapixel-Kamera.
Das 18 Millimeter dünne Kunststoffgehäuse beherbergt bei beiden Größenvarianten auch noch einen 10.000mAh-Akku, der in Verbindung mit dem extrem sparsamen Prozessor wohl enorme Laufzeiten zulassen dürfte. Bisher werden zum Beispiel Varianten von Ubuntu, Debian und Android als Betriebssystem unterstützt, wobei sogar eine ChromiumOS-Version in Arbeit ist, mit der man das Gerät praktisch zu einer Art Chromebook machen könnte.
Noch wird das Pinebook nicht regulär verkauft, Interessenten können sich jedoch auf der Website des US-amerikanischen Entwickler-Teams vormerken lassen und dabei die von ihnen bevorzugte Größe angeben. Sobald der Vertrieb dann regulär beginnt, erhält man dann eine E-Mail.
Hinter dem Projekt stehen Entwickler, die zwar vor der Einführung des Pine A64 über Kickstarter mehr als 1,7 Millionen Dollar von zehntausenden Unterstützern einsammeln konnten und das im "Silicon Valley" entwickelte und im "Silicon Delta", also dem chinesischen Shenzhen, produzierte Dev-Board mittlerweile auch ausliefern. Es gab allerdings auch einige Kritik, da Dokumentation und Kommunikation sowie die Treiberunterstützung zunächst enttäuschten.
Auch das Pinebook richtet sich somit ausdrücklich an bastelfreudige Entwickler, denn natürlich darf man hier nicht die Standards etablierter Hersteller ansetzen, sondern muss sich im Klaren darüber sein, dass es sich im Grunde um ein Produkt der Maker-Szene handelt.
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