Die NSA startet Tests mit dem selbstzerstörenden Boeing-Handy

Explosion, Atombombe, Nuklearwaffen Bildquelle: Public Domain
Seit einigen Jahren geistert ein Konzept des Flugzeugsbauers Boeing und des kanadischen Smartphone-Herstellers BlackBerry durch die Medien. Zusammen haben sie an einem Smartphone gearbeitet, welches sich nach Manipulationsversuchen selbst zerstören kann und so zum Beispiel für einen Dieb unzugänglich wird.
Das "Black Phone" wurde bereits 2014 offiziell vorgestellt. Seine spezielle Software verhindert einen Zugriff von Unbefugten auf Daten, die auf dem Gerät selbst gespeichert sind. Die Software fungiert dabei als Wachhund und löst bei einem Einbruchsversuch einen Mechanismus aus, der das Gerät unnutzbar macht und die Software kurzerhand zerstört. Eingebaut ist ein Software-Kill-Switch der das Smartphone unbrauchbar machen kann. Nun soll das Black Phone erstmals wirklich außerhalb der Versuchslabore getestet werden. Boeing Black SmartphoneBoeing Black: Smartphone mit Selbstzerstörungsfunktion

NSA-Chef testet nun selbst

Wie die Huffington Post schreibt, soll ein Generalleutnant, der zu der Defense Information Systems Agency (DISA) und somit zum Verteidigungsministerium der USA gehört, den Test nun offiziell bestätigt haben.

Siehe auch: Boeing & BlackBerry entwickeln "selbstzerstörendes" Smartphone

Demnach soll Michael Rogers, Direktor des Nachrichtendienstes NSA, das Gerät bereits auf Tauglichkeit im Einsatz für die Geheimdienste persönlich ausprobieren. Das Gerät soll laut Boeing aber nicht nur für den Einsatz für Spionagetätigkeiten, Regierungen und ähnliche Geheimnisträger zum Einsatz kommen. Auch Endnutzer sollen von den neuartigen Sicherheitsfunktionen profitieren, haben sich die Entwickler ausgemalt.

Die technischen Spezifikationen des Black Phone:

  • 4,3 QHD-Displaymit 540 x 960 Pixel
  • 170 Gramm Gewicht
  • 1590 mAh Lithium-Ionen-Akku
  • Dual-SIM mit LTE 700/1700/2100, WCDMA 850/1900/2100 und GSM 850/900/1800/1900 Support
  • Dual 1.2 GHz ARM Cortex-A9 CPU
Die Huffington Post hat noch weitere Details zu dem Black Phone aufgetrieben. So soll das Smartphone selbst kaum Daten beherbergen, um möglichst wenig Angriffsfläche im Falle des Verlustes zu bieten. Stattdessen ist das Gerät im Prinzip ein VDI-basiertes Hilfsmittel - ein Gerät mit dem eine virtuelle Infrastruktur für Desktop-Rechner erzeugt wird.

Mehr dazu: Letzte Salbung für "den guten alten Blackberry" mit Hardware-Keyboard Explosion, Atombombe, Nuklearwaffen Explosion, Atombombe, Nuklearwaffen Public Domain
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