Neues MacBook Pro schon erfolgreicher als alle anderen Notebooks
Die Reaktionen auf die Vorstellung der neuen MacBook-Pro-Linie von Apple wirkten zuweilen, als könnte der Konzern sein Geschäft mit Rechnern gleich ganz einstellen. In der Praxis zeigt sich hingegen, dass die Verkäufe direkt zum Start glänzend laufen und das neue MacBook Pro schon jetzt das erfolgreichste Notebook des Jahres ist.
Das geht aus ersten Daten hervor, die das Marktforschungsunternehmen Slice Intelligence bei diversen großen Online-Händlern erhoben hat. Demnach hat Apple mit den neuen MacBook Pro-Modellen bereits mehr Umsatz generiert als alle anderen Hersteller mit ihren gut verkauften Top-Modellen. Lediglich das 12-Zoll-MacBook konnte einen höheren Umsatz vorweisen - allerdings ist das Gerät auch schon seit dem vergangenen Jahr erhältlich. Binnen der ersten fünf Tage kam das Gerät aber auf geringere Umsätze als die neuen Pro-Systeme.
Die anderen Hersteller können derzeit von einem solchen Erfolg nur träumen - zumindest was einzelne Modell-Serien angeht. Microsoft schnitt hier noch am Besten ab. Mit den Surface Books, die in den USA auch schon ein Jahr lang zu haben sind, generierten die Redmonder laut den Marktforschern aber nur rund 27 Prozent des Umsatzes, den Apple mit der neuen MacBook Pro-Serie binnen der ersten Tage erreichte. Jeweils um die zehn Prozent des Handelsvolumens schafften ASUS mit dem Chromebook Flip (seit Juni 2015), Dell mit dem Inspiron 2-in-1 (seit Mai 2016) und Lenovo mit dem Yoga 900 (seit Oktober 2015).
Vor allem kann sich das Unternehmen auf eine starke Stammkundschaft als Basis verlassen. Über 60 Prozent der Verbraucher, die sich 2014 ein Apple-Notebook kauften und in diesem Jahr auf ein neueres Modell wechselten, blieben beim MacBook. Die größte Wechsler-Gruppe mit einem Umfang von 7,1 Prozent entschied sich hingegen für ein Dell-Gerät. 7 Prozent gingen zu Asus und 6,5 Prozent zu Acer.
Die anderen Hersteller können derzeit von einem solchen Erfolg nur träumen - zumindest was einzelne Modell-Serien angeht. Microsoft schnitt hier noch am Besten ab. Mit den Surface Books, die in den USA auch schon ein Jahr lang zu haben sind, generierten die Redmonder laut den Marktforschern aber nur rund 27 Prozent des Umsatzes, den Apple mit der neuen MacBook Pro-Serie binnen der ersten Tage erreichte. Jeweils um die zehn Prozent des Handelsvolumens schafften ASUS mit dem Chromebook Flip (seit Juni 2015), Dell mit dem Inspiron 2-in-1 (seit Mai 2016) und Lenovo mit dem Yoga 900 (seit Oktober 2015).
Kritiker sind laute Minderheit
Es deutet also alles darauf hin, dass die Kritiker, die Apples Entscheidungen zu den eingebauten Anschlüssen oder den weiterhin fehlenden Touchscreen bemängelten, lediglich eine laute Minderheit darstellen. Apples Marketing-Chef Phil Schiller hatte hierzu angemerkt, dass die Heftigkeit der Reaktionen ihn durchaus überrascht habe, es aber letztlich bei jeder Vorstellung neuer Apple-Produkte laute Kritiken gibt, die Absatzzahlen dann aber doch eine andere Sprache sprechen.Vor allem kann sich das Unternehmen auf eine starke Stammkundschaft als Basis verlassen. Über 60 Prozent der Verbraucher, die sich 2014 ein Apple-Notebook kauften und in diesem Jahr auf ein neueres Modell wechselten, blieben beim MacBook. Die größte Wechsler-Gruppe mit einem Umfang von 7,1 Prozent entschied sich hingegen für ein Dell-Gerät. 7 Prozent gingen zu Asus und 6,5 Prozent zu Acer.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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