Sehr viel besser: Google startet neuen Übersetzer mit KI-Support
Der Suchmaschinenkonzern Google startet zum zehnten Jubiläum seines Übersetzungs-Dienstes jetzt eine komplett neue Technologie, die wesentlich bessere Ergebnisse liefern soll. Die Technik auf Basis der neuesten KI-Algorithmen wird damit erstmals für viele Nutzer verwendbar.
Der bisherige Translator setzte auf eine Phrasen-basierte Technik. Bei dieser wurden im Wesentlichen einzelne Wörter oder Redewendungen einzeln übersetzt. Dies funktioniert bei einfachen Sätzen leidlich gut, brachte bei komplexeren Texten aber die allgemein bekannten Übersetzungsfehler hervor.
Seit einiger Zeit entwickelt man bei Google aber ein neues System, das auf den neuronalen Netzen der heutigen Forschung an künstlichen Intelligenzen beruht. Google Neural Machine Translation (GNMT) heißt das Verfahren, das jetzt gestartet wird. Bei diesem wird der gesamte Satz und auch sein Bezug zum übrigen Text auf seine Bedeutung hin analysiert und dann mit der Übersetzung der einzelnen Bestandteile begonnen.
Translator-Techniken im Vergleich
Im Groben funktioniert dies dann so: Jedem Wort werden verschiedene Vektoren zugeteilt, die es in Verbindung mit anderen Wörtern und Bedeutungen bringen. Dann werden die Vektoren in Verbindung zueinander ausgewertet, um die wahrscheinlich beste Übersetzung generieren zu können. Was genau hinter den Kulissen abläuft, entzieht sich auch den Entwicklern. "Wir wissen es nicht so genau", erklärte der Google-Forscher Quoc Le.
Die Ergebnisse sind bereits jetzt beachtlich: In Tests reduzierte sich die Fehlerquote bei Übersetzungen vom Englischen ins Deutsche beispielsweise um rund 60 Prozent gegenüber dem bisher eingesetzten Verfahren. In diversen Sprachkombinationen liegt die Qualität außerdem dichter an einer guten menschlichen Übersetzung als an der Vorgänger-Technologie.
Zum jetzigen Start stellt Google erst einmal die Übersetzung zwischen Englisch und Chinesisch auf die neue Technologie um. Hier werden täglich bereits rund 18 Milliarden Anfragen vom Unternehmen verarbeitet. In den kommenden Monaten sollen auch alle anderen Sprachkombinationen umgerüstet werden. Es ist damit zu rechnen, dass die Übersetzungen nicht nur zum Start besser sind, sondern auch noch an Qualität zunehmen, da das System durch die Auswertung immer weiterer Daten stetig besser werden kann.
Übersetzungs-Benchmarks
Seit einiger Zeit entwickelt man bei Google aber ein neues System, das auf den neuronalen Netzen der heutigen Forschung an künstlichen Intelligenzen beruht. Google Neural Machine Translation (GNMT) heißt das Verfahren, das jetzt gestartet wird. Bei diesem wird der gesamte Satz und auch sein Bezug zum übrigen Text auf seine Bedeutung hin analysiert und dann mit der Übersetzung der einzelnen Bestandteile begonnen.
Translator-Techniken im Vergleich
Im Groben funktioniert dies dann so: Jedem Wort werden verschiedene Vektoren zugeteilt, die es in Verbindung mit anderen Wörtern und Bedeutungen bringen. Dann werden die Vektoren in Verbindung zueinander ausgewertet, um die wahrscheinlich beste Übersetzung generieren zu können. Was genau hinter den Kulissen abläuft, entzieht sich auch den Entwicklern. "Wir wissen es nicht so genau", erklärte der Google-Forscher Quoc Le.
Es wird immer besser
Das liegt daran, dass die neuronalen Netze nicht nur in der Lage sind, durch die Auswertung riesiger Datenmengen die einzelnen Gewichtungen zu verbessern. Sie können auch selbstständig ihre Lösungswege optimieren. Um das System zu trainieren, wurde es für jede Sprachkombination mit mehreren Milliarden Satzpaaren gefüttert, die aus professionellen menschlichen Übersetzungen stammen.Die Ergebnisse sind bereits jetzt beachtlich: In Tests reduzierte sich die Fehlerquote bei Übersetzungen vom Englischen ins Deutsche beispielsweise um rund 60 Prozent gegenüber dem bisher eingesetzten Verfahren. In diversen Sprachkombinationen liegt die Qualität außerdem dichter an einer guten menschlichen Übersetzung als an der Vorgänger-Technologie.
Zum jetzigen Start stellt Google erst einmal die Übersetzung zwischen Englisch und Chinesisch auf die neue Technologie um. Hier werden täglich bereits rund 18 Milliarden Anfragen vom Unternehmen verarbeitet. In den kommenden Monaten sollen auch alle anderen Sprachkombinationen umgerüstet werden. Es ist damit zu rechnen, dass die Übersetzungen nicht nur zum Start besser sind, sondern auch noch an Qualität zunehmen, da das System durch die Auswertung immer weiterer Daten stetig besser werden kann.
Übersetzungs-Benchmarks
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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