Telekom: Neid auf US-Tochter - Verkäufe und Entlassungen die Folge

Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom
Der Vorstand der Deutschen Telekom will sich die Entwicklung des Unternehmens in den letzten Monaten nicht mehr länger mit ansehen. Hinter den Kulissen scheint nun ein strengeres Regime Einzug zu halten und es könnte zu Verkäufen von Konzernteilen und tausenden Entlassungen kommen.
Das geht aus einem aktuellen Bericht des Handelsblattes hervor, der sich um ein gemeinsames Strategietreffen von Konzernvorstand und Aufsichtsrat dreht. Auf diesem sollen zwar noch keine konkreten Beschlüsse gefasst, aber doch eine grobe strategische Ausrichtung für die Zeit bis zum Jahr 2022 vorangebracht worden sein. Und diese hat es in sich.

Im Grunde schon klar ist, dass die Deutsche Telekom nicht mehr zu hundert Prozent Mutterkonzern der T-Systems sein will. Noch in diesem Jahr könnten Anteile an dem IT-Dienstleister an externe Investoren verkauft werden. Geprüft werden soll außerdem, wie es mit den Töchtern in verschiedenen osteuropäischen Ländern und in Griechenland weitergeht. Hier könnte es zu kompletten Verkäufen kommen. In Deutschland stehen für die kommenden fünf Jahre außerdem tausende Stellen zur Diskussion.

Deutschland-Geschäft kommt nicht voran

Hintergrund ist die anhaltend schwierige Entwicklung der Telekom in ihrem Heimatmarkt. Es gelingt einfach nicht, das Schrumpfen der Kundenzahlen zu stoppen. Inzwischen wird es sogar schon als regelrechter Erfolg gefeiert, wenn die Service-Umsätze aus dem Tagesgeschäft zumindest nicht weiter nach unten gehen.

Ganz anders sieht es bei der Tochter in den USA aus. Diese wollte man vor einigen Jahren noch unbedingt verkaufen - heute dürfte man froh sein, dass geplante Deals entweder von den Wettbewerbsbehörden blockiert wurden oder aus anderen Gründen nicht zustande kamen. Der dortige Firmenchef John Legere, der so gar nicht ins Bild eines typischen Telekom-Managers passt, mischt auf der anderen Seite des Atlantiks den Mobilfunkmarkt auf, gewinnt massenhaft Kunden hinzu und lässt die Kennzahlen rasant wachsen.

Das führte inzwischen dazu, dass das Telekom Deutschland-Geschäft nur noch etwas mehr als ein Viertel zum Konzernumsatz beiträgt. Fast die Hälfte der Einnahmen erwirtschaftet hingegen Legere in den USA. Dass dies mit 20.000 Mitarbeitern weniger als in Deutschland gelingt, macht die hiesigen Manager offenbar ein gutes Stück neidisch - auch wenn es wohl kaum an den Beschäftigten liegen dürfte. Die Begehrlichkeiten sind aber geweckt. Offiziell dementiert man allerdings erst einmal alles, was aus dem Treffen nach Außen gelangt ist.

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