Apple & Intel auf Einkaufstour:
Der Run auf KI-Startups geht los
Die Gründer von Startups, die sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigen, können aktuell auf potente Käufer hoffen. Sowohl Apple als auch Intel haben binnen weniger Tage zugeschlagen und vergleichsweise viel Geld ausgegeben. Beide müssen sich anstrengen, um Lücken zu schließen.
KI-Anwendungen gelten als der kommende große Hype in der IT-Landschaft. Die benötigten Technologien sind in den letzten Jahren zunehmend dem rein akademischen Betrieb entwachsen und drängen auf die große Show-Bühne. Vorreiter ist hier beispielsweise Google, aber auch bei Microsoft und anderen Unternehmen arbeiten schon lange Entwickler- und Forscher-Teams an entsprechenden Technologien.
Andere hinken etwas hinterher und holen sich nun mit Übernahmen die noch fehlende Expertise ins Haus. Der Computerkonzern Apple teilte mit, die Firma Turi übernommen zu haben. Das Unternehmen spezialisierte sich auf Systeme zur Auswertung des Verhaltens von Nutzern. Anhand der Muster soll ein automatisiertes System hier beispielsweise Betrugsversuche aufdecken.
Mit einem ähnlichen Verfahren will sich Intel mit einem Zukauf für zukünftige Anforderungen am Markt rüsten. Der Halbleiter-Konzern gibt sogar etwa das Doppelte aus wie Apple und schluckt das Startup Nervana. Dessen 48 Beschäftigte, darunter so einige KI-Experten, sollen mit ihren Fähigkeiten und Erfahrungen in Intels eigene Abteilung eingegliedert werden, die sich mit der Auswertung großer Datenmengen befasst. Es dürften nicht die letzten kleineren Firmen aus dem Bereich sein, die geschluckt werden. Im Umfeld diverser Universitäten sind inzwischen reihenweise Startups entstanden, die Entwicklungen aus dem Forschungsbereich tauglich für den Markt machen wollen.
Andere hinken etwas hinterher und holen sich nun mit Übernahmen die noch fehlende Expertise ins Haus. Der Computerkonzern Apple teilte mit, die Firma Turi übernommen zu haben. Das Unternehmen spezialisierte sich auf Systeme zur Auswertung des Verhaltens von Nutzern. Anhand der Muster soll ein automatisiertes System hier beispielsweise Betrugsversuche aufdecken.
Frag nicht, was der Algorithmus für dich tun kann
Grundsätzlich sind aber auch andere Fragestellungen möglich. Entscheidend ist in erster Linie, wie effektiv der Algorithmus ist. Die Grundlage ist bei allen die möglichst optimale Implementierung neuronaler Netze. Das System ist dann in der Lage, anhand der Auswertung möglichst großer Datenmengen aus dem richtigen Kontext selbstständig zu lernen und sich immer besser an seine Aufgabe anzupassen. Rund 200 Millionen Dollar soll sich Apple die Verstärkung in dem Bereich kosten lassen.Mit einem ähnlichen Verfahren will sich Intel mit einem Zukauf für zukünftige Anforderungen am Markt rüsten. Der Halbleiter-Konzern gibt sogar etwa das Doppelte aus wie Apple und schluckt das Startup Nervana. Dessen 48 Beschäftigte, darunter so einige KI-Experten, sollen mit ihren Fähigkeiten und Erfahrungen in Intels eigene Abteilung eingegliedert werden, die sich mit der Auswertung großer Datenmengen befasst. Es dürften nicht die letzten kleineren Firmen aus dem Bereich sein, die geschluckt werden. Im Umfeld diverser Universitäten sind inzwischen reihenweise Startups entstanden, die Entwicklungen aus dem Forschungsbereich tauglich für den Markt machen wollen.
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