Aluhüte auf! - Nutzer-Tracking ist auch über den Akkustand möglich
Internet-Nutzer können auf vielfältigste Weise getrackt werden. Und jetzt kommt noch eine weitere Methode hinzu: Auch Informationen über den Akku lassen es zu, einen Anwender, der sich über verschiedene Webseiten hinweg bewegt, relativ zuverlässig zu identifizieren.
Die sicherste Art des Trackings, bei der beispielsweise Interessensprofile eines Nutzers erstellt und für zielgruppengerechtere Werbeschaltungen genutzt werden, ist in vielen Fällen die IP-Adresse in Kombination mit anderen Merkmalen wie dem genutzten Browser und den darin installierten Plugins.
Allerdings gibt es vielfältige Möglichkeiten, mit denen sich ein Anwender tarnen kann. Der Tor-Browser verschleiert beispielsweise die Herkunft und startet bei all seinen Nutzern stets mit der gleichen Fenstergröße, um Rückschlüsse auf den jeweiligen Nutzer zu erschweren. Doch wie sich nun herausstellte, kann auch der Akku-Status ein gutes Mittel sein, einen Anwender über verschiedene Webseiten hinweg zu verfolgen.
Das Geheimnis dessen liegt im neuen HTML5-Standard verborgen, wie zwei Forscher von der Stanford University herausfanden. Zu dem Webstandard gehört auch ein Battery Status-API. Dieser ist eigentlich dafür gedacht, dass Webserver in die Lage versetzt werden, den Anwender je nach Akkustand mit unterschiedlich leistungshungrigen Seiten zu versorgen.
Die gängigen Verschleierungs-Methoden wie das Löschen von Cookies, der Einsatz von VPNs oder Tor sowie die Verwendung eines Werbeblockers helfen hier nicht, um den User zu tarnen. Unwirksam ist die Methode nur, wenn man bei vollständig geladenem Akku und mit angeschlossener Stromversorgung im Netz unterwegs ist - was bei Notebooks noch recht häufig der Fall ist, bei Smartphones hingegen weniger.
Allerdings gibt es vielfältige Möglichkeiten, mit denen sich ein Anwender tarnen kann. Der Tor-Browser verschleiert beispielsweise die Herkunft und startet bei all seinen Nutzern stets mit der gleichen Fenstergröße, um Rückschlüsse auf den jeweiligen Nutzer zu erschweren. Doch wie sich nun herausstellte, kann auch der Akku-Status ein gutes Mittel sein, einen Anwender über verschiedene Webseiten hinweg zu verfolgen.
Das Geheimnis dessen liegt im neuen HTML5-Standard verborgen, wie zwei Forscher von der Stanford University herausfanden. Zu dem Webstandard gehört auch ein Battery Status-API. Dieser ist eigentlich dafür gedacht, dass Webserver in die Lage versetzt werden, den Anwender je nach Akkustand mit unterschiedlich leistungshungrigen Seiten zu versorgen.
14 Millionen Kombinationen
Das API liefert dafür zwei Werte an den Webserver: Den aktuellen Akku-Stand in Prozent und die hochgerechnete Zeit, wie lange der Nutzer mit der vorhandenen Ladung noch arbeiten kann. Die beiden Werte können Nach Angaben der Forscher rund 14 Millionen verschiedene Kombinationen bilden. Das sind ausreichend viele, um auch eine größere Menge an gleichzeitigen Seitenbesuchern gut auseinanderhalten zu können, während die Werte auch grob genug sind, dass sie sich nicht zu schnell verändern. Somit lässt sich der jeweilige Nutzer recht eindeutig wiedererkennen, wenn er eine Seite verlässt und kurz darauf auf einer anderen auftaucht.Die gängigen Verschleierungs-Methoden wie das Löschen von Cookies, der Einsatz von VPNs oder Tor sowie die Verwendung eines Werbeblockers helfen hier nicht, um den User zu tarnen. Unwirksam ist die Methode nur, wenn man bei vollständig geladenem Akku und mit angeschlossener Stromversorgung im Netz unterwegs ist - was bei Notebooks noch recht häufig der Fall ist, bei Smartphones hingegen weniger.
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