Sony verkauft seine Akkusparte:
Lithium-Ionen-Pionier steigt aus
Der japanische Elektronikriese Sony trennt sich von seiner Akku-Sparte. Damit steigt das Unternehmen auch aus einem weiteren seiner bisher wichtigsten Geschäftsfelder aus, in denen Sony einst zu den Marktführern und vor allem Technologiepionieren gehörte.
Sony und der japanische Spezialist für Elektronik-Komponenten Murata gaben bekannt, dass man eine nichtbindende Absichtserklärung unterzeichnet hat, laut dem die beiden Konzerne über den Verkauf der Akku-Fertigung von Sony an Murata verhandeln wollen. Das Geschäft soll bis Mitte Oktober 2016 konkrete Formen annehmen, bevor es bis Ende März 2017 vollständig abgeschlossen wird. Voraussetzung ist unter anderem, dass Aktionäre und Wettbewerbsbehörden dem Deal zustimmen.
Siehe auch: Sony: 9,6 Millionen Akkus von Rückruf betroffen
Bei dem Geschäft geht es konkret um den Verkauf von Sonys Abteilung für die Fertigung von Lithium-Ionen-Akkus, also jenem Akku-Typ, der noch immer im Großteil aller Notebooks zum Einsatz kommt und zunehmend auch in Elektrofahrzeugen Verwendung findet. Sony hatte die Batterie-Sparte im Jahr 1975 gegründet und zählte somit zu den ersten Herstellern derartiger Produkte.
Tatsächlich war es auch die Firma Sony, die im Jahr 1991 die weltweit ersten kommerziellen Lithium-Ionen-Akkus auf den Markt brachte. Das Unternehmen brachte seitdem diverse Neuerungen auf Basis der Technologie auf den Markt und hat sich jüngst verstärkt für eine Verwendung der Akkus in Smartphones engagiert, gleichzeitig aber auch den Fokus in Richtung der Verwendung in Werkzeugen und anderen Produkten mit hohem Leistungsbedarf verlegt, weil man sich dort technische Vorteile versprach.
Warum Sony seine Akku-Sparte abtritt, wird in der Stellungnahme des Unternehmens nicht ausdrücklich erwähnt. Der Konzern versucht allerdings schon seit einiger Zeit, sich neu zu positionieren und dabei von wenig erfolgversprechenden Geschäftsbereichen zu verabschieden. Besonders viel Aufsehen erregte dabei der Verkauf der PC-Sparte VAIO an eine japanische Investorengruppe vor einigen Jahren.
Siehe auch: Sony: 9,6 Millionen Akkus von Rückruf betroffen
Bei dem Geschäft geht es konkret um den Verkauf von Sonys Abteilung für die Fertigung von Lithium-Ionen-Akkus, also jenem Akku-Typ, der noch immer im Großteil aller Notebooks zum Einsatz kommt und zunehmend auch in Elektrofahrzeugen Verwendung findet. Sony hatte die Batterie-Sparte im Jahr 1975 gegründet und zählte somit zu den ersten Herstellern derartiger Produkte.
Tatsächlich war es auch die Firma Sony, die im Jahr 1991 die weltweit ersten kommerziellen Lithium-Ionen-Akkus auf den Markt brachte. Das Unternehmen brachte seitdem diverse Neuerungen auf Basis der Technologie auf den Markt und hat sich jüngst verstärkt für eine Verwendung der Akkus in Smartphones engagiert, gleichzeitig aber auch den Fokus in Richtung der Verwendung in Werkzeugen und anderen Produkten mit hohem Leistungsbedarf verlegt, weil man sich dort technische Vorteile versprach.
Warum Sony seine Akku-Sparte abtritt, wird in der Stellungnahme des Unternehmens nicht ausdrücklich erwähnt. Der Konzern versucht allerdings schon seit einiger Zeit, sich neu zu positionieren und dabei von wenig erfolgversprechenden Geschäftsbereichen zu verabschieden. Besonders viel Aufsehen erregte dabei der Verkauf der PC-Sparte VAIO an eine japanische Investorengruppe vor einigen Jahren.
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