Neuer Gesetzentwurf in China erklärt Adblocker aller Art für illegal
China plant große Änderungen für den Markt von Online-Werbung. So sollen Adblocker, die in China weit verbreitet sind, künftig verboten werden - das Ganze gilt als ein Ausgleich für Werbetreibende, die schon bald Steuern auf Suchmaschinenanzeigen aller Art zahlen und ihre Werbung besser kennzeichnen müssen.
Auch die chinesische Regierung macht den Medienberichten nach über die geplanten Änderungen eine Reihe von Zugeständnissen für die Online-Branche und beugt sich der Macht von Lobbyisten. Nach dem über die neue Gesetzeslage berichtet wurde, hieß es, jede Art von Adblocker werde entsprechend der neuen Richtlinien illegal. Denn die neuen Regelungen sehen ein Verbot vor, Werbung abzufangen, zu Filtern oder zu Ersetzen. Genau das ist aber das Geschäftsmodell der Adblocker, die dort wo Werbung ausgeliefert wird, zum Beispiel Weißraum, nette Katzenfotos oder Hinweise, dass Werbebanner entfernt wurden, anzeigen.
In China sind dabei sichtbare und unsichtbare "Dialogfenster" mit Werbung die teils nicht vom Nutzer gesteuert werden können sehr beliebt. Diese Form der Anzeigen will der Staat aber gänzlich verbieten. Aller Voraussicht nach treten die Änderungen bereits im September in Kraft.
Zudem plant die Regierung eine Reglementierung, welche Produkte beworben werden dürfen. Zigaretten- und Medikamentenwerbung sollen künftig verboten sein. Des Weiteren werden neue Pflichten eingeführt, wie das Kennzeichnen von Werbung (Stichwort Product Placement).
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Verschiedene Eingriffe geplant
Dabei geht es so manch einem Nutzer in der Volksrepublik China gar nicht vordergründig darum, Werbung nicht sehen zu wollen, sondern um die Ausfilterung aus zwei wichtigen anderen Gründen: Zum einen verschlingt die Auslieferung von Werbung Datentraffic, zum anderen gilt sie als potentielles Einfallstor für Schadsoftware - beides gilt natürlich umso mehr, je mehr Webseiten mit Werbung vollgepackt sind.In China sind dabei sichtbare und unsichtbare "Dialogfenster" mit Werbung die teils nicht vom Nutzer gesteuert werden können sehr beliebt. Diese Form der Anzeigen will der Staat aber gänzlich verbieten. Aller Voraussicht nach treten die Änderungen bereits im September in Kraft.
Wie soll die Kontrolle stattfinden?
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, ändern die neuen Werberegelungen aber noch einiges mehr: so werden Suchanzeigen künftig besteuert, was zuvor nicht der Fall war und vor allem für die chinesischen Unternehmen Alibaba und Baidu ein überaus verlockendes Geschäftsfeld war. Dieses führte zu den Vermutungen, dass andere Neuregelungen nur dazu dienen sollen, das Geschäft für die großen Werbenetzwerke weiterhin attraktiv zu machen. Offen bleibt nur die Frage, wie der Staat das alles kontrollieren will.Zudem plant die Regierung eine Reglementierung, welche Produkte beworben werden dürfen. Zigaretten- und Medikamentenwerbung sollen künftig verboten sein. Des Weiteren werden neue Pflichten eingeführt, wie das Kennzeichnen von Werbung (Stichwort Product Placement).
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