WPC-News: 13.000 Facebook-Mitarbeiter steigen jetzt auf Office 365 um
Microsoft freut sich über einen neuen Großkunden für das Büro-Paket Office 365: Wie der Konzern in einem ausführlichen Blogeintrag bekanntgab, hat Mark Zuckerberg für seine über 13.000 Mitarbeiter des sozialen Netzwerks Facebook Office geordert.
Dabei meldete sich der CIO von Facebook, Tim Campos, zu Wort. Er freute sich, dass sein Unternehmen in Zukunft einige der Office-365-Dienste einsetzen werde. In einem Interview mit GeekWire betonte Campos sogar, wie leicht Facebook der Weg zu Microsoft gefallen sei, denn "Microsoft sei wieder cool".
Siehe auch: Surface as a Service: Microsoft-Tablets für Großkunden jetzt im Abo
Facebook at Work läuft bereits in der Beta-Testphase, scheint aber doch noch nicht ganz so weit zu sein. Einige der geplanten Facebook-at-Work-Funktionen holt sich das Soziale Netzwerk nun vorerst doch beim Software-Spezialisten Microsoft.
Dazu gehört das Team-Tool Delve, sowie Outlook mit E-Mail und Kalender, und OneDrive als Speicher- und Austauschmedium. Yammer als Chat oder Skype als Kommunikationsdienst bleiben aber außen vor, da wird Facebook auf eigene Dienste zurückgreifen.
Mehr dazu: "Facebook at Work": Das soziale Netzwerk will "Karriere machen"
Microsoft ist wieder cool
Interessant wird diese News aus zwei Gründen. Zum einen kommt sie pünktlich während Microsoft bei der hauseigenen Worldwide Partner Conference WPC eine Reihe von Neuerungen unter anderem für Businesskunden vorgestellt hat. Mit dem Neukunden Facebook zeigt sich so, wie wichtig das Angebot der Redmonder weiterhin ist und wie attraktiv es geworden ist. Facebook ist ein symbolträchtiger neuer Großkunde. Zum anderen ist die Neuigkeit auch interessant, da Facebook eigentlich bereits teure Zukäufe getätigt und die Arbeiten an einer eigenen Dienste-Alternative (Facebook at Work) zu Office 365 für Business angekündigt hatte.Siehe auch: Surface as a Service: Microsoft-Tablets für Großkunden jetzt im Abo
Facebook at Work läuft bereits in der Beta-Testphase, scheint aber doch noch nicht ganz so weit zu sein. Einige der geplanten Facebook-at-Work-Funktionen holt sich das Soziale Netzwerk nun vorerst doch beim Software-Spezialisten Microsoft.
Dazu gehört das Team-Tool Delve, sowie Outlook mit E-Mail und Kalender, und OneDrive als Speicher- und Austauschmedium. Yammer als Chat oder Skype als Kommunikationsdienst bleiben aber außen vor, da wird Facebook auf eigene Dienste zurückgreifen.
"Wir arbeiten online"
Microsoft stellt die Dienste als SaaS für verschiedene Betriebssysteme zur Verfügung, sodass man bei Facebook individuell von beliebigen Endgeräten arbeiten kann. Genau diese Möglichkeit war für Facebook auch einer der Hauptgründe zu wechseln, schreibt Campos: "Wir arbeiten online und gemeinsam - keine Dateien, keine fragmentierten Informationsspeicher - und wir geben unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, an jedem Ort und in jeder Art, wie sie wollen zu arbeiten", so Campos. "Unsere IT muss flexibel und über Web zur Verfügung stehen, auf mobilen Geräten und über Plattformen hinweg - überall dort, wo unsere Mitarbeiter es benötigen. Aus diesem Grund haben wir und für Office 365 entschieden."Mehr dazu: "Facebook at Work": Das soziale Netzwerk will "Karriere machen"
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