WPC-News: 13.000 Facebook-Mitarbeiter steigen jetzt auf Office 365 um

Microsoft freut sich über einen neuen Großkunden für das Büro-Paket Office 365: Wie der Konzern in einem ausführlichen Blogeintrag bekanntgab, hat Mark Zuckerberg für seine über 13.000 Mitarbeiter des sozialen Netzwerks Facebook Office geordert. mehr... Windows 10, Cortana, Office 365, Office 365 Business Bildquelle: Microsoft Windows 10, Cortana, Office 365, Office 365 Business Windows 10, Cortana, Office 365, Office 365 Business Microsoft

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"Microsoft ist wieder cool"
Microsoft ist bei den jungen, genau so cool, wie Facebook inzwischen. :D
Klar beliebte Dinge wie Instagram zb gehören auch zu Facebook, genau wie Whatsapp, das ändert aber nichts daran das die eigentliche Marke Facebook, immer bedeutungsloser wird.
 
@BasedGod: Schön dass du nicht nur deine Meinung zu Microsoft für allgemeingültig erklärst. Dachte schon du wärst ein Hater oder so!
 
@FuzzyLogic: Jeder kann sich mal irren! Kein Problem
 
@BasedGod: Wie erklärst du dann die immer weiter steigenden Zugriffszahlen bei Facebook?
 
@JacksBauer: Bots, Fake Accounts und alte Menschen.
Wie erklärst du dir die immer weiter steigenden Zugriff bzw Download Zahlen im Windows Store, obwohl Windows Phones eingestampft werden, sie sich dieses Jahr so gut wie nicht verkauft haben und es praktisch keine vernünftigen Apps gibt?
Manche Zahlen sind eben geschönigt, sei es durch das Unternehmen direkt, oder durch oben genannte Bots und Fake Accounts etc.
 
@BasedGod: und wie kommst du dann darauf, dass Facebook immer bedeutungsloser wird?
 
@Skidrow: Religionsfreiheit. Lass ihn.
 
@Skidrow: Weil es Fakt ist, dass Snapchat, Instagram, Whatsapp und Youtube bei der Jugend inzwischen alle beliebter sind als Facebook? Sowas kann man doch nicht nur an der reinen Nutzerzahl festmachen, was glaubst du warum die so viele Soziale Netzwerke aufgekauft haben?
http://i.huffpost.com/gen/1422858/original.jpg
https://www.axeldittmann.de/blog/snapchat-beliebter-als-facebook-001001
http://www.rp-online.de/digitales/internet/facebook-auf-dem-absteigenden-ast-die-zahl-der-nutzer-sinkt-aid-1.5688742
 
Die suchen sich ihre Partnerunternehmen danach aus, wie cool sie sind?
 
@FuzzyLogic: Nein, Microsoft hat einfach ne Menge Facebook-Aktien. Das erklärt das Ganze.
 
@Jas0nK: Vetternwirtschaft nennt man sowas. Ist das erlaubt?
 
@Jas0nK: Dann nenn mal ein alternatives Programm. Selber Funktionsumfang etc...
 
@Jas0nK: Eine Menge....es waren 2012 1,6% und dann wurde 1/5 davon verkauft....
 
@FuzzyLogic: sicher nicht, aber wahrscheinlich ist es einfacher das gegenüber der Belegschaft zu "verkaufen", dass man jetzt halt O365 nutzt.
 
@FuzzyLogic: Wenn Privatkonsumenten das dürfen und machen, wieso nicht auch Unternehmen? ;)

Oder gib mir einen Grund, wofür ein 0815 Coiffeurgeschäft einen iMac für 1500.- braucht?
Termine kann man auch auf einem 200€ Netbook Managen.
 
Die Tatsache, dass Microsoft immernoch einen erheblichen Anteil der Facebook-Aktien besitzt, hat die Entscheidungsfindung hier sicherlich etwas "beschleunigt".
 
@Jas0nK: Einen erheblichen Teil? Bis 2012 waren es 1,6% und dann wurde 1/5 davon wieder verkauft.

Was bitteschön ist daran erheblich? xD

PS: Wieso hat Facebook dann bei den Kartendiensten von Bing auf Google umgestellt?!
 
Cool? *hust*
 
Na, eine Wirtschaftlichkeitsrechnung über mehrere Jahre anzustellen scheint jedenfalls nicht nur bei der Masse der Facebook-Kunden ein Problem zu sein. Nach konservativer, also pessimistischer Berechnung von Microsofts Finanzchefin Amy Hood hat Microsoft durch die Umstellung auf Office 365 bei Firmen zwischen 20% und 80% Mehreinnahmen zu erwarten.

http://www.computerwoche.de/a/office-365-kommt-firmen-bis-zu-80-prozent-teurer,3098875

Es ist also vielleicht nicht ganz so schlau, sich in der Form von Microsoft abzocken zu lassen.

Sich auf Microsofts proprietäre Dateiformate einzulassen, wenn man überlegt später auf eigene Softwarelösungen zu wechseln ist auch nicht wirklich weitsichtig.

Naja, ich habe keine Aktien mehr von Facebook, insofern kümmert mich das nicht weiter.
 
@resilience: Das ist Schwachsinn. Es wird der normale Kunde mit Office gegenüber Office 365 verglichen. Natürlich verdient man dann langfristig mehr. Das ist bei jedem (!) Abo-Modell gegenüber einer einmaligen Zahlung. In jeder Branche! Es wird aber NIEMAND abgezockt! Office 365 bietet JEDE MENGE mehr als eine reine Kaufversion von Office. Oder willst du die Webversionen, 2 TB OneDrive Speicher, Skype Freiminuten, Exchange, Sharepoint, Skype for Business, Programme, die es im Office-Paket sonst nicht gibt, und stets die neuste Office-Version ignorieren? Zumal mam flexibel ist und jederzeit kündigen oder dazu buchen kann und für einen weiteren Mitarbeiter, der es vllt nur ein paar Monate nutzen soll, nicht gleich eine teure Lizenz kaufen muss! Oder wenn ein paar Mitarbeiter mal ein Programm benötigen, was nur in einer höheren Office-Lizenz oder gar nur seperat erhältlich ist. Einfach für wenige Euro / Monat dazu buchen und später wieder entfernen.
 
@DerKritiker: >>Es wird aber NIEMAND abgezockt! Office 365 bietet JEDE MENGE mehr als eine reine Kaufversion von Office.<<

Von wegen! Grundlegenste Datensicherheits-Funktionalitäten fehlen beispielsweise in MS Office 365 komplett.

Ich schreibe beispielsweise bestenfalls solche Kommentare hier auf Rechnern die Verbindung zum Internet haben.

Alle wichtigeren Dokumente erstelle und bearbeite ich aus Datenschutzgründen ausschließlich auf Rechnern, die nie auch nur eine Sekunde Verbindung zum Internet bekommen werden, da eben sensiblere Daten von mir auf ihnen gespeichert oder bearbeitet werden (Wenn ich Dokumente per Internet verschicken muss, werden die vorher auf dem Offline-Rechner mit dem ich sie erstellt habe verschlüsselt und kommen erst dann auf den Online-Rechner, der sie verschickt.).

Auf solchen Rechnern kann man mit Office 365 nichts anfangen. Office 365 ist tot -- zumindest was die Bearbeitungsfunktionen angeht -- wenn es über längere Zeit keine Internetverbindung bekommt. Man kann es ohne Internetverbindung nicht einmal installieren.

Bei jeder Firma die mit Office 365 arbeitet, würde ich schon deshalb nicht mit meinen korrekten persönlichen Daten Kunde werden, weil ich davon ausgehen muss, dass die Daten, die ich dieser Firma offline von mir gebe, auf Rechnern bearbeitet werden, die schon aufgrund des Office Pakets gezwungen sind am malwareverseuchten Internet zu hängen und diese Daten somit mit hoher Sicherheit früher oder später von Kriminellen ``raubkopiert'' werden.

Gibt es überhaupt noch irgendwelche großen Firmen, die ihre Kundendaten auf Rechnern am Internet liegen hatten und denen noch keine Kundendaten geklaut wurden? Schon die Menge der bekanntgewordenen Fälle ist erdrückend -- so gut wie alle größeren Softwarehersteller waren beispielsweise schon mit solchen Fällen in der Presse -- und diese bekannt gewordenen Fälle sind nur die Spitze des Eisbergs, da davon ausgegangen werden muss, dass viele Einbrüche in Rechnernetze unerkannt bleiben. Dementsprechen kann man im Darknet auch mittlerweile alles, bis hin zu Behörden- und Krankenkassendatenbanken aus aller Herren Länder, käuflich von kriminellen Hackergruppen erwerben.

Aber auch in anderer Weise fehlt es an Datensicherheit bei Office 365 und das nicht nur, weil ich nun auch schon die ersten Bekannten hatte, deren Word-2016-Dokumente eines Morgens kaputt bzw. einfach nicht mehr zu öffnen waren und denen ich den Text aus diesen Dokumenten mit folgender Funktion...

http://www.com-magazin.de/tipps-tricks/office/inhalte-defekten-word-dateien-retten-1000441.html

...von MS Office oder eben gleich das gesamte Dokument mit OpenOffice retten musste, damit sie nicht ihre ganze Arbeit seit der letzten Sicherung verlieren.

So bemerkte ich unlängst, dass ich mit Word 2013 ältere Word-DOC-Dokumente nicht mehr korrekt lesen und bearbeiten kann. Glücklicherweise konnte ich meine alte MS Office Version, mit der diese erstellt wurden und deren Support bei Microsoft längst ausgelaufen ist, noch ohne Hilfe von Microsoft von deren Installationsdatenträger und mit meinem eigenen Registrierungsschlüssel installieren und diese so fehlerfrei und ohne mühselige und Tage oder gar Wochen dauernde Nacharbeiten in hunderten Dokumenten in ein längere Zeit nutzbares Format umwandeln.

Was mache ich in so einem Fall in Zukunft mit einer MS Office Abo Version, wo ich automatisch immer die neueste Version auf's Auge gedrückt bekomme und, falls ich dann über solche alten Dokumente stolpere, nicht mal eben eine alte Version installieren kann? Ein paar Tage bis Wochen die Formatierungen und Makros meiner alten Dokumente nacharbeiten, damit diese auch in der neuen Version wieder funktionsfähig sind, nur weil ich das eine oder andere Dokument davon irgendwann noch einmal dringend brauchen könnte?

Hinzu kommt noch das Problem der Betriebssystemversion. Bereits Office 2013 ließ sich nicht mehr auf dem immer noch supporteten Vista installieren. Offenbar eine taktische Entscheidung Microsofts, um mehr Leute auf neuere Windows-Versionen zu zwingen, der der Unterbau von Vista und Windows 7 ist nicht so unterschiedlich, dass es schwer gewesen wäre Office 2013 auch auf Vista lauffähig zu machen, wenn es das nicht ohnehin ist und nur der Installer die Systemversion abfragt und auf Vista halt sie Installation verweigert, was ich Mangels Interesse an MS Office damals nicht mehr durch Faken der Systemversion überprüft habe.

Auch so kann ich MS Office nicht auf allen Betriebssystemen benutzen, die ich verwende und auf der Kommandozeile eines Remote-Webservers kann ich damit auch keine Dokumentationen der von mir durchgeführten Arbeiten am Server für den lokalen Admin des Servers verfassen, da Word eine grphische Oberfläche braucht und daher in der Kommandozeile nicht nutzbar ist.

>>Oder willst du die Webversionen, 2 TB OneDrive Speicher, Skype Freiminuten, Exchange, Sharepoint, Skype for Business, Programme, die es im Office-Paket sonst nicht gibt, und stets die neuste Office-Version ignorieren?<<

Meine Datensicherheit gegen Ausspähung und die Langzeitnutzbarkeit meiner Dokumente ist mir ehrlich gesagt -- beruflich im Forschungslabor wie privat -- mehr wert als Funktionen die ich größtenteils nicht brauche oder auch auf anderem Wege -- und da oft besser, preiswerter und sicherer -- realisieren kann.

Mit der Software, die ich heute anstelle von Word und Powerpoint und dank Erweiterungspaketen durchaus auch häufiger zur Tabellenkalkulation verwende, kann ich beispielsweise nicht nur auf jedem Gerät das einen Texteditor mitbringt arbeiten (Selbst im E-Mail-Editor eines FeaturePhones könnte ich Dokumente mit Formatierung, Formeln, Aufzählungen, Tabellen und vielem mehr erstellen, wenn ich wollte und zwar ohne das mir breite Ribbonleisten den ohnehin knappen Displayplatz zusätzlich schmälern, wie es selbst in den Online-Apps von Office der Fall wäre, FALLS ich die im Browser eines FeaturePhones überhaupt zum Laufen bekommen würde.), sondern sogar problemlos und komfortabel komplett formatierte PDF-Dokumente/Präsentationen von unterwegs per SSH-Sitzung auf meinem Server zu Hause erstellen. Ein auf nahezu jedem System zu findender Kommandozeilen-Texteditor reicht bei mir um ein Dokument mit Formatierung, Formeln, Aufzählungen, Tabellen und vielem mehr zu erstellen. Das kann mir Office 365 alles nicht bieten.

Ganz zu schweigen von der Performance beim Arbeiten: Letztes Jahr ruckelte bei mir ein kaum über hundertseitiger wissenschaftlicher Bericht in Form eines Word-2013-Dokuments auf 2014er Core-i7-Hardware derart, dass ich beim Scrollen über Seiten hinwegscrollte, auf denen ich eigentlich Änderungen einarbeiten wollte, weil die einfach nicht angezeigt, sondern beim Scrollen übersprungen wurden, da selbst dieser Desktop-Rechner, auf dem man aktuelle Ego-Shooter mit über 60fps spielen kann, offenbar nicht leistungsfähig genug war, um ein formatiertes Textdokument flüssig zu scrollen. Sorry, aber mit Software die scheinbar nicht laufzeitoptimiert ist und mich auf recht aktueller Oberklasse-Hardware noch ausbremst, würde ich nie freiwillig arbeiten wollen. Da läuft selbst meine alte MS Office 2003 Version auf heutiger Hardware weit flüssiger als Word 2016 aus dem Office 365 Paket. Wie man für simple Textverarbeitung derart viel Ressourcen auf dem Rechner des Kunden verschwenden kann, ist mir in Zeiten mobiler Geräte komplett unbegreiflich. Im Vergleich zu der von mir inzwischen Benutzen Office-Lösung habe ich mit Word 2016 merkbar kürzere Akku-Laufzeiten auf meinen Mobilgeräten, weil MS Office 2016 die Hardware wesentlich stärker fordert. Das ist komplett inakzptabel. Bei Geräten mit fest verbauten Akkus, die ich nicht gegen vollgeladene austauschen kann, wenn der Akku leer ist, säße ich so viel häufiger höchst immobil an einer Steckdose fest oder müsste mich mit am Gerät herumbaumelnden Zusatz-Akkupacks herumschlagen.

>>Zumal mam flexibel ist und jederzeit kündigen oder dazu buchen kann und für einen weiteren Mitarbeiter, der es vllt nur ein paar Monate nutzen soll, nicht gleich eine teure Lizenz kaufen muss! Oder wenn ein paar Mitarbeiter mal ein Programm benötigen, was nur in einer höheren Office-Lizenz oder gar nur seperat erhältlich ist. Einfach für wenige Euro / Monat dazu buchen und später wieder entfernen.<<

Klar. Und wer zahlt mir den Mitarbeiter, der sich mit den ganzen Optionen auskennen und die Kündigungs- und Umbuchungsarbeit erledigen und bei Fehlern in dem Prozess zusehen muss, dass diese ohne finanziellen Verlust für die Firma mit Microsoft geklärt werden?

Auch privat habe ich keine Lust Lebens- und Arbeitszeit damit zu verschwenden, mich mit Microsofts Lizenzregelungen zu beschäftigen. Ich bin nicht so gerne unbezahlter DRM-Handlanger eines Weltkonzerns.
Mittlerweile gibt es schon Tools von Microsoft, die einem bei Problemen mit der Lizensierung auf einem Rechner helfen sollen. Gäbe es nicht bei diversen Kunden immer wieder mal Probleme mit der Aktivierung/Lizensierung, gäbe es solche Tools wohl kaum.

Ich möchte eine Software vollfunktionsfähig installieren und damit ohne zusätzliches Gehampel arbeiten können, egal ob mein Rechner am Internet hängt oder nicht und egal wie lange die software schon installiert ist. Ich habe auch kein Interesse daran, dass irgendwelche Teile der Software fehlen oder nicht funktionieren und erst dazugebucht werden müssen, wenn ich das feststelle.

Wenn eine Software deshalb mehr Geld kostet, zahle ich das Geld, denn ich verdiene in meinem Nebenjob manchmal in wenigen Minuten mehrere zehntausend Euro an der Börse und mir ist es daher völlig egal was eine Software kostet. Sie darf mich nur nicht meine teure Lebens- und Arbeitszeit kosten und genau das tut mittlerweile fast jede kommerzielle Software mit ihrem Lizensierungs- und Aktivierungs-Schnickschnack, weshalb ich mir mittlerweile durchweg Open-Source-Software für die wichtigen Arbeiten gesucht habe. Die nervt nicht mit hunderten Seiten Lizenzbestimmungen, ich brauche nicht meine Lebenszeit damit zu verschwenden den DRM-Handlanger zu spielen und irgendwelche Optionen umzubuchen und dazu ist sie auch noch kostenlos und verbraucht für gewöhnlich für dieselben Aufgaben weniger Ressourcen, was das Arbeiten damit flüssiger und damit zeitsparender macht.
 
@resilience: Dein elendig langer Beitrag macht keinen Sinn. Deine Behauptung war, dass MS die Office-365-Kunden abzockt. Das stimmt jedoch nicht und das habe ich dir auch bewiesen. Dass du nun mit Datensicherheit, Cloud, Internet-Verbindung ankommst, hat nicht im geringsten mit deiner ursprünglichen Aussage zu tun, sondern ist ein völlig anderes Thema und da niemand zu Office 365 gezwungen wird, ist es jedem selbst überlassen zu entscheiden, ob er sich im Handel das "normale" Office-Paket kauft, oder sich für das Office 365 Abo entscheidet.
 
Dabei gibt es so gute kostenlose Alternativen. LibreOffice z.B.
 
@Hans Meiser: Siehe Artikel: "Microsoft stellt die Dienste als SaaS für verschiedene Betriebssysteme zur Verfügung, sodass man bei Facebook individuell von beliebigen Endgeräten arbeiten kann"

LibreOffice gibt es weder für Android noch für iOS oder als Webvariante. Zumindest habe ich nichts dergleichen gefunden.

Gibt es bei LibreOffice ein pendent zu OneDrive und Delve?
Nicht das ich wüsste.
 
@Edelasos: >>LibreOffice gibt es weder für Android noch für iOS oder als Webvariante. Zumindest habe ich nichts dergleichen gefunden.<<

Das hat so auch seine Berechtigung. Niemand der effizient und professionell mit Office-Software arbeiten möchte, würde das mit Spielzeug wie touch-basierten Geräten hinbekommen.

Hast Du einmal versucht in Word auf einem Touch-Tablet eine etwas kompliziertere mathematische Formel einzugeben? Da ist die Unterrichtsstunde/Vorlesung/Konferenz vorbei, bevor Du fertig bist. Ich habe da mal auf einer Entwicklerkonferenz einem anderen Teilnehmer auf dem Surface bei zugeguckt, weil ich die Gleichung, an der dieser noch herumdokterte, in meinem LaTeX-Editor längst eingegeben war und ich daher Langeweile hatte und mir bei der Gelegenheit mal die Arbeit mit einem Surface ansehen wollte. Das Gefrickel muss ich wirklich nicht haben und der hatte nicht einmal die abgespeckten Office-Apps für iOS und Android, sondern die Vollversion auf seinem Surface installiert (ist ja ein Windows-Gerät).

Das Arbeiten auf noch kleineren Touch-Bildschirmen ist noch weit schlimmer. Bei einem Bekannten ist auf einem Android-Tablet vor lauter graphischen Bedienelementen/Ribbonleiste um an Formatierungsfunktionen zu kommen in Word kaum etwas vom Text des Dokuments zu sehen. Zoomt man heraus, ist schon der Text in der Seitenansicht so klein, dass man ihn kaum noch lesen kann. In Exel ``verläuft'' man sich so schon bei Tabellen mit nicht einmal hundert Zeilen. Wer mit so etwas arbeitet, verschwendet haufenweise Zeit.

Ich benutze statt einer Office-Anwendung LaTeX-Markup in einem Texteditor. Das ist von Arbeitsgeschwindigkeit, Ressourcenverbrauch und selbst auf kleinen Displays -- der dafür unnötigen und daher komplett fehlenden Icon- bzw. Ribbonleiste wegen -- weit übersichtlicher und zudem besser zu bedienen als MS Office Anwendungen und die Dokumente sehen, mit dem professionellen Textsatzsystem LaTeX gesetzt, später auch noch weit professioneller aus als alles was Microsoft Word zustande bringt.

Noch dazu kann man mit LaTeX-Markup Formatierung, Text, mathematische oder chemische Formeln, Tabellen, Aufzählungen und mehr in jedem beliebigen Texteditor erstellen und bearbeiten. Selbst im E-Mail-Editor eines FeaturePhones kann man so ``mal eben'' eine Formel notieren und sich als Mail -- ganz ohne eine Datei im Anhang -- selbst zusenden. Word kriegt man hingegen auf FeaturePhones nicht einmal installiert und mit einem E-Mail-Editor kann man keine formatierten Word-Dokumente erstellen.

>>Gibt es bei LibreOffice ein pendent zu OneDrive und Delve?<<

OneDrive ist ein simpler Fileserver im Internet. Sowas gibt es seit es das Internet gibt. Ein großer Teil des Internets besteht aus Fileservern. Ich habe zu Hause meinen eigenen Fileserver/meine eigene Cloud/mein eigenes OneDrive stehen und kann mit sämtlichen Geräten von überall aus dem Internet dort auf meine Dateien zugreifen, sie bearbeiten oder sie für andere freigeben. Über meinen Fileserver habe zudem ich die Kontrolle und nicht ein Haufen Mitarbeiter von Microsoft, NSA und Co.

OneDrive braucht daher kein Mensch. Das ist ein simpler internetbasierter Dateiserver mit anderem Namen und man schaufelt damit Microsoft die eigenen Daten und die seiner Kunden und Bekannten direkt zum schnelleren Durchsuchen/Datamining auf deren Server. Das finde ich gerade in der heutigen Zeit, nach den Snowden-Veröffentlichungen, nicht so besonders schlau.

Delve ist eine Online-Anwendung mit sozialem Netzwerk-Charakter, die es der NSA und Co. angenehmer gestaltet, die Strukturen innerhalb eines Wirtschaftsunternehmens im eigenen Land oder in anderen Ländern schneller erfassen und für eigene Zwecke missbrauchen zu können. Auch so etwas zu benutzen ist nicht gerade klug. So etwas verrät eine Menge vertraulicher Daten über seine Nutzer und ein Unternehmen an Microsoft, NSA und Co.

LibreOffice ist hingegen ein professionelles, problemlos komplett ohne Internetanbindung zu verwendendes und in der Form dann nicht mehr Online ausspionierbares Tool. Wenn man seine LibreOffice-Dokumente auf allen seinen Geräten benutzen können möchte, setzt man sich im Internet einfach einen eigenen Fileserver bzw. ein eigenes OneDrive auf und packt seine mit LibreOffice produzierten Dateien halt dorthin. Das ist immer noch besser als sie Microsoft in den Rachen zu schmeißen, die definitiv mit der NSA zusammenarbeiten und sogar die Skype-kommunikation ihrer Kunden beständig filtern, wie diese Artikel beweisen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/PRISM-Ueberwachungskandal-Microsoft-ermoeglicht-
NSA-Zugriff-auf-Skype-Outlook-com-Skydrive-1916340.html

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Vorsicht-beim-Skypen-Microsoft-liest-mit-1857620.html

Was Microsoft da für moderne Konsumenten in kindgerecht bunte graphische Oberflächen verpackt hat ist in Wirklichkeit alter Wein in neuen Schläuchen. Die Funktionalitäten gibt es teilweise schon seit Jahrzehnten. Das einzige was Microsoft damit getan hat, ist sie für Kunden, die keinen Plan davon haben wie man sich einen eigenen Server mit diesen Funktionalitäten aufsetzt, im Austausch gegen Geld und die Daten der Kunden für jeden DAU zur verfügung zu stellen, der noch nicht begriffen hat, dass man ihm seine Daten abluchsen und diese zu Geld machen möchte.
 
@Hans Meiser: Den Newstext überhaupt gelesen? Es geht nicht um lokale Office-Anwendungen.
 
@departure: Das gute bei Office365 ist aber das man es auch lokal nutzen kann. ;)
 
@Hans Meiser: Wenn dann Open365 .. naja .. also von der Idee her ;) Ist mit LibreOffice.
 
Wie immer bei Microsoftzahlen, Werte ohne Wirklichkeitsnahen Bezug.

Gib es 13.000 Lizenzen, sehr wahrscheinlich, Doppelt so viele würden mich nicht überraschen, man muss ja in die Zukunft planen.
Selbst eine unlimitierte Lizenz für die Firma Facbook kann ich mir vorstellen.

Eine Interessante Frage ist, wie viele der Facebook-Mitarbeiter und oder wie häufig werden die 13.000 Facebook-Mitarbeiter Office 365 nutzen / nutzen können.
Macht einer der Hausmeister seinen Job mit Office, oder einer der vielen Techniker, machen die Softwaretechniker (Programmierer) ihren Job mit Office, machen die Systemadministratoren ihren Job mit Office etc. pp.?

Office 365 ist mit Sicherheit ziemlich gut, für Facebook hat es NOCH einen entscheidenden Vorteil, man wird es SEHR schnell wieder los, soll ja irgendwann mal was eigenständiges kommen!
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