US-Behörde greift durch: Rückruf für eine halbe Million Hoverboards

Feuer, Brandgefahr, Hoverboard, Feuerwehr Bildquelle: Chappaqua Fire Department
Über eine halbe Million Hoverboards werden jetzt vom Verbraucherschutz in den USA zurückgerufen. Kunden sollen ihre Geräte mit sofortiger Wirkung nicht mehr verwenden und sich für eine Rückabwicklung der Käufe an Händler oder Hersteller wenden.
Für die Hersteller vor allem von günstigen Hoverboards aus China dürfte das ein herber Schlag sein. Nach den zahlreichen Berichten über explodierende Akkus im Gebrauch der futuristischen Fortbewegungsmittel ist das aber der einzig richtige Schritt. Durchgeführte Sicherheitstest der US-Verbraucherschutz- und Sicherheitskommission CPSC hatten dabei erhebliche Mängel und eine teils lebensgefährliche Bauweise der Geräte belegt.

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Die Hälfte der Geräte stammen vom Marktführer

Laut CPSC werden nun erst einmal Geräte zurückgerufen, die von Juni 2015 bis Mai 2016 gekauft wurden. Der Zeitraum erklärt sich mit den Garantiebestimmungen, innerhalb derer Verbraucher sich gegen erhebliche Mängel in den USA wehren können. Zudem hatten die Behörden bereits die Einfuhr seit diesem Mai strenger kontrolliert und die als gefährlich eingestuften Geräte beschlagnahmt. Vom Rückruf betroffen sind aber nicht nur billige Geräte, sondern auch einige, für die die Hersteller bis zu 900 US-Dollar verlangen. Darunter sind auch Boards des Marktführers Swagway (heute unter dem Markennamen Swagtron zu finden).

Gut die Hälfte der vom Rückruf betroffenen Geräte (267.000 Stück) stammen aus der Produktion des Marktführers. Für diese Hoverboards gibt es allerdings schon ein Update, Swagtron hat eine Lösung für das Akku-Problem gefunden.

Rückerstattung einfordern

"Die Verbraucher sollten nun sofort aufhören, diese zurückgerufenen Produkte zu verwenden und Kontakt mit den Unternehmen mit dem Hinweis auf eine volle Rückerstattung, eine kostenlose Reparatur oder je nach Modell kostenlosen Ersatz aufnehmen," empfiehlt die Behörde.

Ende vergangenen Jahres hatte bereits der Onlineversand-Riese Amazon ein Zeichen gesetzt und den Verkauf der Boards gestoppt. Wie drastisch schlecht die Geräte vor allem von Billig-Anbietern aus China sind, zeigte damals auch ein Test in Großbritannien. Die Behörden beschlagnahmten aus Gründen mangelhafter Absicherung der Akkus 15.000 von 17.000 geprüften Geräte.

Siehe auch: Erhebliche Brandgefahr: Amazon wirft "Hoverboards" aus dem Sortiment Feuer, Brandgefahr, Hoverboard, Feuerwehr Feuer, Brandgefahr, Hoverboard, Feuerwehr Chappaqua Fire Department
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