Frühlings-Fotokurs: Sechs kleine Tipps, die euch sehr viel bringen

Kamera, Foto, Fotografie, Selfie Bildquelle: Gisela Giardino (CC BY-SA 2.0)
Endlich hat sich der Frühling durchgesetzt und es zieht selbst jene nach draußen, die sonst gern viel Zeit an ihrer Technik verbringen. Heute ist das meist damit verbunden, dass die Kontakte in den diversen sozialen Medien natürlich stets auf dem Laufenden gehalten werden, was der Nutzer so erlebt hat - idealerweise mit hübschen Bildern.
Vielleicht habt ihr euch dabei ja schon mehrfach insgeheim darüber geärgert, dass eure Freunde viele Likes mit tollen Schnappschüssen kassieren, während ihr es irgendwie nicht hinbekommt, eure schöne oder spannende Umgebung richtig einzufangen. Daher geben euch unsere Kollegen von ValueTech TV einfach zu erlernende Tipps an die Hand, mit denen ihr zukünftig nicht mehr einfach draufhaltet, aber trotzdem nicht die jahrelange Erfahrung und das Talent eines Top-Fotografen mitbringen müsst, um gute Aufnahmen auf euer Endgerät zu bekommen.

Vordergrund, Motiv und Hintergrund

Viel ist schon damit getan, etwas genauer darauf zu achten, was ihr wirklich vor der Linse habt - und hier geht es nicht nur um das eigentliche Motiv. Auch ein Blick für dessen Umgebung lohnt sich und teils reicht es schon, sich als Fotograf ein kleines Stück zu bewegen, um einen ganz anderen Eindruck zu vermitteln.

Die richtige Perspektive

Um das Motiv richtig in Szene zu setzen, ist es außerdem entscheidend, in welcher Beziehung ihr als Fotograf zu ihm steht. In den allermeisten Fällen lässt sich hier alles auf zwei Grundregeln zusammenbringen: Geht auf Augenhöhe mit eurem Motiv - auch wenn ihr euch hinlegen müsst. Und wenn ihr Zoomen müsst, seit ihr einfach zu weit weg - geht näher ran.

Goldener Schnitt

Seid ihr in der richtigen Postion und habt euer Motiv vor dem passenden Hintergrund, könnt ihr schon fast auf den Auslöser drücken. Aber auch hier kann ein winziges Detail massiv zur Steigerung der Bildqualität beitragen. Das Fotografieren ist kein Wettbewerb darum, wer sein Motiv möglichst genau in die Mitte des Bildes bekommt. Beachtet hier lieber die Regeln des Goldenen Schnittes und positioniert das zentrale Element des Fotos so, dass ein Drittel des übrigen Bildes auf der einen und zwei Drittel auf der anderen Hälfte liegen.

Hartes und weiches Licht

Es gibt kein grundsätzlich schlechtes Licht. Ob nun die Sonne ihre ganze Kraft zeigt oder dichte Wolken für eine diffuse Stimmung sorgen: Beides kann Vorteile haben. Für die Abbildung einer ordentlichen Strand-Athmosphäre ist knalliger Sonnenschein natürlich perfekt, für ein weiches Portrait-Foto darf es hingegen ein Wolkenhimmel sein, der keine Schlagschatten mit sich bringt.

Überladene Motive aufräumen

Ihr habt plötzlich eine Umgebung vor euch, in der lauter tolle Dinge zu sehen sind? Das Ergebnis kann ein Bild sein, das der Betrachter dann als völlig überladen empfindet. Macht doch einfach viele Einzelbilder von den vielen schönen Dingen. Das kostet doch heute quasi nichts mehr und die meisten Online-Plattformen bieten euch schöne Galerie-Optionen.

Unscharfer Hintergrund und Freistellung

Es gibt Motive, in denen man den Hintergrund am liebsten ganz verschwinden lassen würde. Das geht aber eben nicht immer und eine Aufnahme vor weißer Leinwand ist auch nicht immer die beste Wahl. Daher sorgt doch einfach dafür, dass nur euer Motiv scharf abgelichtet ist und der Rest in Unschärfe verschwimmt. Das funktioniert in Maßen inzwischen sogar mit Smartphone-Optiken, doch führt hier dann in der Regel nichts mehr an einem richtigen Objektiv vorbei.
Das war es fürs erste. Nun nutzt das Frühlingswetter, um kräftig zu experimentieren. Denn alle genannten Tipps sind natürlich nur Empfehlungen und es kommen immer wieder Momente, in denen es sogar viel besser ist, sie außer Acht zu lassen. Wie so oft macht letztlich nur Übung den Meister. Kamera, Foto, Fotografie, Selfie Kamera, Foto, Fotografie, Selfie Gisela Giardino (CC BY-SA 2.0)
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