HP Spectre: Edel-Ultrabook soll das dünnste Notebook der Welt sein
Der US-Computerkonzern Hewlett-Packard hat mit dem HP Spectre der nächsten Generation ein neues, extrem dünnes Premium-Notebook vorgestellt, das nach Angaben des Unternehmens sogar der dünnste Laptop überhaupt auf dem Markt werden soll. Tatsächlich ist das neue HP Spectre mit nur 10,4 Millimetern Höhe sehr dünn geraten.
Das HP Spectre 2016 ist trotz seiner extrem flachen Bauform ein in Sachen Leistung voll ausgestattetes Notebook, denn es hat nicht etwa einen Intel Atom oder Core M unter der Haube, sondern einen Intel Core i5- oder Core i7-SoC. Es kommen also die gleichen Prozessoren zum Einsatz, die auch in normalen Notebooks des Herstellers stecken, und es werden keine Abstriche in Sachen Performance gemacht, um das Gerät möglichst dünn zu gestalten.
HP Spectre: 2016er-Modell soll das dünnste Notebook überhaupt sein
Das Display des neuen Spectre ist ein 13,3-Zoll-Panel mit 1920x1080 Pixeln Auflösung und 300 Candela Helligkeit. Das IPS-Display bringt es auf 72 Prozent Farbraumabdeckung. Grundsätzlich sind acht Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 256 GB fassende SSD an Bord, wobei letztere per PCIe-Schnittstelle angebunden ist und somit extrem schnell arbeiten dürfte.
Je nach Wunsch kann man für 1169 Dollar in den USA die Variante mit Intel Core i5-6200U erwerben oder für 1250 Dollar die Version mit Intel Core i7-6500U. Die SoCs bieten dann jeweils 2,3 oder 2,5 Gigahertz Basistakt und 2,8 bzw. 3,1 Gigahertz Boost-Frequenz. Längerfristig sind auch Modelle mit einer 512 GB fassenden SSD vorgesehen.
HP kühlt das in einem Metallgehäuse untergebrachte Innenleben des Spectre mit Hilfe eines speziellen Systems, bei dem kein Lüfter oder Kühlkörper direkt auf der CPU sitzt. Stattdessen sind am hinteren Ende des Geräts zwei Lüfter angebracht, von denen einer die Luft ins Gehäuse holt und über die CPU bläst, woraufhin sie in einer Überdruckkammer landet und dann vom zweiten Lüfter nach Außen befördert wird.
Um das Gerät so dünn zu bauen, setzt HP nicht nur auf das besondere Kühlkonzept, sondern verbaut auch noch ein nur zwei Millimeter dünnes Display, was durch die Verwendung von Gorilla Glass 4 mit 0,4 Millimetern Dicke und CNC-gefrästem Aluminium möglich wird. Der Akku mit seinen 38 Wattstunden Kapazität füllt fast das gesamte Gehäuse aus. Aussparungen sind nur für das Mainboard und das Trackpad vorgesehen, wobei HP in letzterem Fall dafür sorgen wollte, dass das Trackpad anders als zum Beispiel beim MacBook von Apple vollen Hub hat.
Bei der Tastatur wurde der Hub auf 1,3 Millimeter reduziert, was leichten Abstrichen gegenüber den sonst bei HP üblichen 1,5 Millimetern entspricht. Der Hersteller behauptet jedoch, dass man viel in eine optimierte Performance investiert hat. Das Display-Scharnier ähnelt dem einer Schranktür, es soll jedoch genug Reibung bieten, um den Display-Deckel in jedem Winkel stabil zu halten.
Mit 1,11 Kilogramm ist das HP Spectre 2016 zwar sehr leicht, aber es wiegt immer noch mehr als manche Konkurrenzprodukte, die jedoch entweder kleiner ausfallen oder aus Kunststoff gefertigt sind. Dennoch sollen bis zu 9,5 Stunden Laufzeit möglich sein. Der Wunsch nach möglichst langer Laufzeit ist es auch, der dafür sorgt, dass das Display "nur" mit einer Full-HD-Auflösung arbeitet - HP sucht also den Kompromiss aus geringem Energiebedarf und ordentlicher Bildqualität.
Alle Ports sind beim HP Spectre für 2016 auf der Rückseite angeordnet, wobei hier ganze zwei USB Type-C-Anschlüsse verbaut werden. Zwei davon sind Thunderbolt-3-fähig und alle können zum Anschluss des Netzteils verwendet werden. Der Nachteil ist dabei natürlich, dass grundsätzlich Adapter für den Anschluss von externen Peripheriegeräten oder Displays benötigt werden, da es bisher nur wenig Zubehör mit USB Type-C-Anschluss gibt.
Anlässlich der Präsentation des HP Spectre kündigte der Hersteller auch einige aufgehübschte Varianten des Geräts an, die zu wohltätigen Zwecken versteigert werden sollen. Die beiden Spezial-Editionen sind entweder mit 18-karätigem Gold beschichtet oder massenweise Swarovski-Kristallen besetzt.
HP Spectre: 2016er-Modell soll das dünnste Notebook überhaupt sein
Das Display des neuen Spectre ist ein 13,3-Zoll-Panel mit 1920x1080 Pixeln Auflösung und 300 Candela Helligkeit. Das IPS-Display bringt es auf 72 Prozent Farbraumabdeckung. Grundsätzlich sind acht Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 256 GB fassende SSD an Bord, wobei letztere per PCIe-Schnittstelle angebunden ist und somit extrem schnell arbeiten dürfte.
Je nach Wunsch kann man für 1169 Dollar in den USA die Variante mit Intel Core i5-6200U erwerben oder für 1250 Dollar die Version mit Intel Core i7-6500U. Die SoCs bieten dann jeweils 2,3 oder 2,5 Gigahertz Basistakt und 2,8 bzw. 3,1 Gigahertz Boost-Frequenz. Längerfristig sind auch Modelle mit einer 512 GB fassenden SSD vorgesehen.
HP kühlt das in einem Metallgehäuse untergebrachte Innenleben des Spectre mit Hilfe eines speziellen Systems, bei dem kein Lüfter oder Kühlkörper direkt auf der CPU sitzt. Stattdessen sind am hinteren Ende des Geräts zwei Lüfter angebracht, von denen einer die Luft ins Gehäuse holt und über die CPU bläst, woraufhin sie in einer Überdruckkammer landet und dann vom zweiten Lüfter nach Außen befördert wird.
Um das Gerät so dünn zu bauen, setzt HP nicht nur auf das besondere Kühlkonzept, sondern verbaut auch noch ein nur zwei Millimeter dünnes Display, was durch die Verwendung von Gorilla Glass 4 mit 0,4 Millimetern Dicke und CNC-gefrästem Aluminium möglich wird. Der Akku mit seinen 38 Wattstunden Kapazität füllt fast das gesamte Gehäuse aus. Aussparungen sind nur für das Mainboard und das Trackpad vorgesehen, wobei HP in letzterem Fall dafür sorgen wollte, dass das Trackpad anders als zum Beispiel beim MacBook von Apple vollen Hub hat.
Bei der Tastatur wurde der Hub auf 1,3 Millimeter reduziert, was leichten Abstrichen gegenüber den sonst bei HP üblichen 1,5 Millimetern entspricht. Der Hersteller behauptet jedoch, dass man viel in eine optimierte Performance investiert hat. Das Display-Scharnier ähnelt dem einer Schranktür, es soll jedoch genug Reibung bieten, um den Display-Deckel in jedem Winkel stabil zu halten.
Mit 1,11 Kilogramm ist das HP Spectre 2016 zwar sehr leicht, aber es wiegt immer noch mehr als manche Konkurrenzprodukte, die jedoch entweder kleiner ausfallen oder aus Kunststoff gefertigt sind. Dennoch sollen bis zu 9,5 Stunden Laufzeit möglich sein. Der Wunsch nach möglichst langer Laufzeit ist es auch, der dafür sorgt, dass das Display "nur" mit einer Full-HD-Auflösung arbeitet - HP sucht also den Kompromiss aus geringem Energiebedarf und ordentlicher Bildqualität.
Alle Ports sind beim HP Spectre für 2016 auf der Rückseite angeordnet, wobei hier ganze zwei USB Type-C-Anschlüsse verbaut werden. Zwei davon sind Thunderbolt-3-fähig und alle können zum Anschluss des Netzteils verwendet werden. Der Nachteil ist dabei natürlich, dass grundsätzlich Adapter für den Anschluss von externen Peripheriegeräten oder Displays benötigt werden, da es bisher nur wenig Zubehör mit USB Type-C-Anschluss gibt.
Anlässlich der Präsentation des HP Spectre kündigte der Hersteller auch einige aufgehübschte Varianten des Geräts an, die zu wohltätigen Zwecken versteigert werden sollen. Die beiden Spezial-Editionen sind entweder mit 18-karätigem Gold beschichtet oder massenweise Swarovski-Kristallen besetzt.
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