Das war ein Fehler: Lenovo-CEO kritisiert gratis Windows-10-Update

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Yang Yuanqing, Chef des weltgrößten PC-Herstellers Lenovo, hat im Rahmen der Elektronikmesse CES eine heftige Schelte in Richtung Microsoft ausgeteilt: Die Update-Politik der Redmonder, Windows 10 gratis anzubieten, habe nicht nur den Kunden Enttäuschungen bereitet, sondern auch der gesamten Branche nicht geholfen.
Yang Yuanqing hat diese Kritik in einem Interview mit der Deutschen Presse Agentur (dpa) noch konkretisiert. Dabei geht es dem Lenovo-Chef um das falsche Signal, das Microsoft mit dem gratis Update ausgesendet habe. Nutzer hätten auf ihren veralteten Systemen das neue Windows 10 aufgespielt, und sich dann bei Lenovo wegen entstandenen Schwierigkeiten beschwert. Andere Hardwareanbieter hätten vor dem gleichen Problem gestanden.

Optimale angepasste Hardware

Windows 10 sei dabei in seinen Augen ein wirklich gutes System. "Das neue System hätte vor allem mit neuen Geräten eingeführt werden sollen, die optimal auf das neue Windows abgestimmt sind. Das beschert den Kunden dann auch ein Erlebnis, mit dem sie zufrieden sind. Wenn man das neue System dagegen auf älteren Maschinen installiert, stellt sich diese gute Erfahrung nicht ein, ganz im Gegenteil", so Yang Yuanqing.


Am Marktanteil hätte das kostenlose Upgrade auch nicht viel verändert: Windows 10 konnte demnach kein Wachstum im PC-Markt auslösen. Lenovo wäre glücklicher damit gewesen, wenn Microsoft sich für eine andere Strategie entschieden hätte. Man darf dem Lenovo CEO aber auch unterstellen, dass seine Kritik sich in Teilen darauf gründet, dass sich sein Konzern aufgrund der Update-Politik ausgebremst fühlt. Denn entgangene Gewinne für jeden nicht verkauften neuen Windows 10-PC, also für jedes fehlenden Hardware-Upgrade, zeigen sich jetzt auch in der Bilanz der Chinesen.

Kritikfähig

Die dpa sprach auch eines der großen Aufregerthemen 2015 bei Lenovo an. Es ging um die Vorinstallation von Adware auf Lenovo Notebooks. Der Konzern wurde in den USA für die Software namens Superfish verklagt.

Siehe auch: Superfish: Lenovo wird wegen Adware-Vorinstallation verklagt

Auf die Nachfrage der dpa, wie das Unternehmen auf die Vorwürfe, den Kunden einer potentiellen Schwachstelle auszuliefern, reagiere, sagte Yang Yuanqing: "Es war ein Fehler von uns, das räume ich gerne ein. Aber wir haben diese Software inzwischen gesäubert. Und wir haben uns deutlich dazu verpflichtet, in Zukunft keine Software mit Sicherheitslücken mehr zu installieren. Wir wollen unseren Kunden PCs liefern, die sauber und sicher sind."

Künftig werde sich die Entwicklungsabteilung darauf konzentrieren, Funktionalität und Sicherheit in Einklang zu bringen.

Mehr dazu: Windows 10 durchbricht Marke von 200 Millionen aktivierten Geräten

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