Facebook kündigt rigorose Löschung von Hasskommentaren an

Facebook, Social Network, Logo, soziales Netzwerk, Social Media Bildquelle: Facebook/Christophe Tauziet
Facebook hat seine Politik gegenüber Hasskommentaren und kontroversen Inhalten, wie sie das soziale Netzwerk in Deutschland in den letzten Wochen überschwemmen, nun konkretisiert und will in Zukunft konsequenter löschen. Es wird allerdings keine neuen Richtlinien geben, erklärte das Netzwerk.
Stattdessen wird man für die bisherigen Gemeinschaftsstandards die Art und Weise nachhaltig verbessern, wie sie in Deutschland umgesetzt werden. Damit will Facebook nun endlich einen Schlussstrich unter den monatelangen Konflikt rund um den Umgang mit Hasskommentaren ziehen. "Es werden deutlich mehr kontroverse Inhalte auf Facebook in Deutschland gesperrt", kündigte Tina Kulow, Sprecherin für Facebook Deutschland an. "Die Toleranz gegenüber leichtfertig dahingeschriebenen Kommentaren mit fremdenfeindlichen Unterton wird eingeschränkt."

Blick auf die europäische Flüchtlingskrise

Facebook hat dazu zusammen mit Institutionen wie der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), Jugendschutz.net und mit Politikern und verschiedenen Organisationen zusammengearbeitet, um von allem auf die europäische Flüchtlingskrise besser eingehen zu können.

Scharfe Kritik von der Bundeskanzlerin

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte diesbezüglich persönlich bei Facebook-Gründer Mark Zuckerberg eine klarere Linie gegen fremdenfeindliche und rassistische Hassbotschaften eingefordert und das Netzwerk scharf kritisiert.

"Gemeinsam gegen den Hass"

Facebook-Manager Richard Allan hat dazu einen umfangreichen Beitrag veröffentlicht und die einzelnen Änderungen erklärt. Dort heißt es unter anderem: "Im Zuge unserer Zusammenarbeit mit der FSM haben wir die Richtlinien für unsere Prüfteams, die die Inhalte bewerten, verbessert und aktualisiert. Diese Verbesserung soll ihnen dabei helfen, Inhalte in Deutschland, die Flüchtlinge bedrohen, zu identifizieren und zu entfernen. Posts, die Androhungen von physischer Gewalt enthalten, werden künftig als glaubhafte Drohungen eingeschätzt und von Facebook entfernt."

Gemeint sind damit nun auch Androhungen, die sich nicht explizit an eine Person richten, wie bisher. Auch verbale Bedrohungen gegen Religionsgemeinschaften, Ethnien oder Anhängern politischer Gruppierungen werden damit jetzt besser von den Richtlinien erfasst. Zudem werden Asylbewerber, Migranten und Flüchtlinge von Facebook nun ebenfalls als eine solche Gruppe angesehen.

Man will im Netzwerk jetzt nach der heftigen Kritik der letzten Wochen gemeinsam gegen den Hass vorgehen. Facebook hat angekündigt, die verbesserten Richtlinien in den nächsten Tagen einzuführen.

Rechts gegen Rechts:
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