Ashley Madison widerspricht: Uns geht's super und wir haben Frauen

Hochzeit, Beziehung, Ehe, Paar Bildquelle: Rich Bowen (CC BY 2.0)
Die Betreiber der Dating-Plattform Ashley Madison haben zwar nicht nur einen riesigen Bestand an Nutzerdaten sondern auch ihren Chef und Gründer verloren - nicht aber Optimismus und Selbstbewusstsein. Wie die Firma Avid Life Media mitteilte, gewinne man derzeit zahlreiche neue User hinzu.
Angesichts der Schlagzeilen in der letzten Zeit dürfte man eher glauben, dass das Registrierungs-Formular eher arbeitslos ist und die Nutzer in Scharen davonlaufen. Das ist aber keineswegs der Fall, wenn man den Angaben des Unternehmens Glauben schenkt, die nun im Zuge einer Stellungnahme veröffentlicht wurden.

Analyse der Ashley Madison-DatenbankAnalyse der Ashley Madison-DatenbankAnalyse der Ashley Madison-DatenbankAnalyse der Ashley Madison-Datenbank

Angefangen hatte alles damit, dass Angreifer Zugang zu Servern der Dating-Plattform, die sich auf die Vermittlung von Seitensprüngen spezialisiert hat, erhielten. Als die Betreiber nicht auf Drohungen eingingen, landeten die gespeicherten Daten von rund 36 Millionen Usern im Netz. Doch damit nicht genug: Analysen kamen zu dem Ergebnis, dass den Millionen Männern, die die Seite bevölkerten, quasi keine echten Frauen gegenüberstanden, sondern diese nur in großer Zahl mit Fake-Accounts zum Erwerb von kostenpflichtigen Abos gelockt wurden.

Nun zeichnet das Unternehmen aber ein völlig anderes Bild. "Obwohl unser Business und unsere Kunden angegriffen wurden, wachsen wir", erklärte Anthony Macri, der für die Social Media-Kommunikation zuständig ist. Allein in der vergangenen Woche habe man hunderttausende Neuanmeldungen verzeichnet - darunter auch 87.596 Frauen.

Über die Analyse zur Geschlechterverteilung war man natürlich nicht glücklich. "Einige Journalisten drehten ihren Fokus hinsichtlich der kriminellen Akte gegen Ashley Madison herum und griffen uns statt der Hacker an", beklagte Macri. Insbesondere seien die Schlüsse, die aus der Analyse der veröffentlichten Daten gezogen wurden, komplett falsch, da hier schlicht Datenfelder nicht korrekt interpretiert wurden.

Laut Macri hätten weibliche Mitglieder in der vergangenen Woche 2,8 Millionen Nachrichten auf der Plattform verschickt. Außerdem sei das Geschlechterverhältnis sogar nahezu ausgeglichen: Nimmt man die Zahl der zahlenden Männer und die der Frauen, die aktiv mit ihnen kommunizieren, liege dieses bei 1,2 : 1.

Wie glaubhaft diese Zahlen sind, lässt sich letztlich von außen schwer sagen. Auf der einen Seite ist Ashley Madison sicherlich nicht gänzlich umsonst zu einer Plattform dieser Größe angewachsen - doch die Analyse der Datenbank und auch einige andere Indizien zeigen in eine andere Richtung. Social Network, Partner, Scheidung, Trennung Social Network, Partner, Scheidung, Trennung n/a
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