Yahoo, Flickr & Co.: Passwörter haben für Logins jetzt ausgedient
Der US-Portalbetreiber Yahoo hat damit begonnen, das klassische Login mit Nutzernamen und Passwort abzuschaffen. Statt dessen wird es den Nutzern der Plattform, zu der auch die Foto-Community Flickr gehört, möglich sein, ihren Zugang mit einer einmalig gültigen Kennung vom Handy aufzuschließen.
Yahoo-Einstellungen
Vorerst startet die neue Funktion erst einmal nur für Nutzer in den USA. Dort kann man sich nach einem Login nun in den Sicherheits-Einstellungen dafür entscheiden, eine Telefonnummer zu hinterlegen. An diese sendet der Betreiber fortan eine SMS mit einem einmal gültigen Code, wenn der User sich in sein Konto einloggen will. Dies kennt man heute bereits von den verschiedenen Systemen, die mit einer Zwei-Wege-Authentifizierung arbeiten.
Bei Yahoo entschied man sich nun allerdings dafür, das normale Kennwort gleich ganz wegzulassen und setzt statt dessen auf so genannte On-Demand-Passwörter. Wie Yahoo-Produktmanager Chris Stoner ausführte, kann man so nämlich gleich ein weiteres Problem beseitigen, das die normale Passwort-Abfrage neben der nicht unbedingt hinreichenden Sicherheit hatte.
"Niemand muss sich nun mehr ein kompliziertes Passwort merken, um sich in seinen Account einzuloggen - was für eine Erleichterung!", führte Stoner aus. Denn immer wieder kommen Anwender in die Verlegenheit, dass ihnen ihre Kennung schlicht nicht einfällt, wenn sie gebraucht wird - zumindest, wenn sie die Ratschläge befolgen und für verschiedene Dienste jeweils andere Passwörter verwenden.
Gänzlich Problemlos dürfte das neue Verfahren aber ebenfalls nicht sein. Zwar laufen Nutzer so nicht mehr Gefahr, dass Unbefugte über das Erraten oder Ausspionieren eines Passwortes in ihr Konto eindringen. Doch gänzlich sicher ist der nun genutzte Weg auch nicht - immerhin wurden auch schon erfolgreiche Attacken auf die Zwei-Wege-Authentifizierung durchgeführt. Hinzu kommt, dass der Zugriff auf die Dienste nicht möglich ist, wenn es einmal ein Problem mit dem Handy oder dem Mobilfunknetz gibt.
Yahoo-Einstellungen
Vorerst startet die neue Funktion erst einmal nur für Nutzer in den USA. Dort kann man sich nach einem Login nun in den Sicherheits-Einstellungen dafür entscheiden, eine Telefonnummer zu hinterlegen. An diese sendet der Betreiber fortan eine SMS mit einem einmal gültigen Code, wenn der User sich in sein Konto einloggen will. Dies kennt man heute bereits von den verschiedenen Systemen, die mit einer Zwei-Wege-Authentifizierung arbeiten.
Bei Yahoo entschied man sich nun allerdings dafür, das normale Kennwort gleich ganz wegzulassen und setzt statt dessen auf so genannte On-Demand-Passwörter. Wie Yahoo-Produktmanager Chris Stoner ausführte, kann man so nämlich gleich ein weiteres Problem beseitigen, das die normale Passwort-Abfrage neben der nicht unbedingt hinreichenden Sicherheit hatte.
"Niemand muss sich nun mehr ein kompliziertes Passwort merken, um sich in seinen Account einzuloggen - was für eine Erleichterung!", führte Stoner aus. Denn immer wieder kommen Anwender in die Verlegenheit, dass ihnen ihre Kennung schlicht nicht einfällt, wenn sie gebraucht wird - zumindest, wenn sie die Ratschläge befolgen und für verschiedene Dienste jeweils andere Passwörter verwenden.
Gänzlich Problemlos dürfte das neue Verfahren aber ebenfalls nicht sein. Zwar laufen Nutzer so nicht mehr Gefahr, dass Unbefugte über das Erraten oder Ausspionieren eines Passwortes in ihr Konto eindringen. Doch gänzlich sicher ist der nun genutzte Weg auch nicht - immerhin wurden auch schon erfolgreiche Attacken auf die Zwei-Wege-Authentifizierung durchgeführt. Hinzu kommt, dass der Zugriff auf die Dienste nicht möglich ist, wenn es einmal ein Problem mit dem Handy oder dem Mobilfunknetz gibt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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