Das Geschäft mit Apps ist inzwischen größer als Hollywood
Lange Zeit galt Hollywood als das wesentliche kulturelle Exportprodukt der US-amerikanischen Kultur. Doch zumindest aus wirtschaftlicher Perspektive ist diese Zeit vorbei. Die großen Mobile-Plattformen iOS und Android haben mit ihren App-Ökosystemen inzwischen wohl einen größeren Einfluss als die Produktionen aus der weltbekannten Filmschmiede.
Umsatz der iTunes-Sparte
Auf diese Entwicklung wurde der Analyst Horace Deidu aufmerksam, als er die aktuellen Geschäftszahlen von Apple analysierte. In diesen waren nämlich nicht nur die überragenden iPhone-Verkaufszahlen oder der größte Gewinn eines Unternehmens in der Wirtschaftsgeschichte zu finden. Deidu sprang vor allem eine Zahl ins Auge: Apple hat im Jahr 2014 insgesamt rund 10 Milliarden Dollar an die Entwickler von Apps ausgeschüttet.
Anwendungen für iPhones und iPads spielen in der Software-Industrie somit inzwischen eine signifikante Rolle - und das Wachstum ist gerade erst richtig losgegangen. Seit der Eröffnung des AppStores im Jahr 2008 hat Apple hier einen Umsatz von insgesamt 25 Milliarden Dollar verzeichnet. 40 Prozent dessen sind also allein im vergangenen Jahr generiert worden. Die Menge bezahlter Downloads ist dabei 2014 um rund 50 Prozent gestiegen. Schätzungen zufolge stehen allein in den USA bereits rund 627.000 Arbeitsplätze mit dem App-Geschäft in Verbindung.
Allein die Auszahlungen des 70-prozentigen Anteils, den App-Entwickler von jedem Verkauf im AppStore erhalten, sind damit inzwischen größer als die Einnahmen, die im vergangenen Jahr an den Kinokassen in den USA generiert wurden. Der Vergleich hinkt natürlich ein Stück weit, aber eine Gegenüberstellung beider Bereiche unter Berücksichtigung aller Daten ist schwierig. Denn natürlich verdient Hollywood zusätzlich auch im Ausland, räumte der Analyst ein.
Umsatz-Anteile der Medien im Store
Er merkte aber auch an, dass die genannten 10 Milliarden Dollar ebenfalls nur einen Teil des App-Marktes ausmachen. Hinzu kommen beispielsweise noch die Umsätze, die viele Gratis-Apps über integrierte Werbung machen. Und mit Android wird ebenfalls von einem US-Konzern eine zweite Plattform betrieben, deren App-Ökosystem sich von dem Apples zwar ein gutes Stück unterscheidet, aber ebenfalls eine nicht zu verkennende wirtschaftliche Macht ist.
Umsatz der iTunes-Sparte
Auf diese Entwicklung wurde der Analyst Horace Deidu aufmerksam, als er die aktuellen Geschäftszahlen von Apple analysierte. In diesen waren nämlich nicht nur die überragenden iPhone-Verkaufszahlen oder der größte Gewinn eines Unternehmens in der Wirtschaftsgeschichte zu finden. Deidu sprang vor allem eine Zahl ins Auge: Apple hat im Jahr 2014 insgesamt rund 10 Milliarden Dollar an die Entwickler von Apps ausgeschüttet.
Anwendungen für iPhones und iPads spielen in der Software-Industrie somit inzwischen eine signifikante Rolle - und das Wachstum ist gerade erst richtig losgegangen. Seit der Eröffnung des AppStores im Jahr 2008 hat Apple hier einen Umsatz von insgesamt 25 Milliarden Dollar verzeichnet. 40 Prozent dessen sind also allein im vergangenen Jahr generiert worden. Die Menge bezahlter Downloads ist dabei 2014 um rund 50 Prozent gestiegen. Schätzungen zufolge stehen allein in den USA bereits rund 627.000 Arbeitsplätze mit dem App-Geschäft in Verbindung.
Allein die Auszahlungen des 70-prozentigen Anteils, den App-Entwickler von jedem Verkauf im AppStore erhalten, sind damit inzwischen größer als die Einnahmen, die im vergangenen Jahr an den Kinokassen in den USA generiert wurden. Der Vergleich hinkt natürlich ein Stück weit, aber eine Gegenüberstellung beider Bereiche unter Berücksichtigung aller Daten ist schwierig. Denn natürlich verdient Hollywood zusätzlich auch im Ausland, räumte der Analyst ein.
Umsatz-Anteile der Medien im Store
Er merkte aber auch an, dass die genannten 10 Milliarden Dollar ebenfalls nur einen Teil des App-Marktes ausmachen. Hinzu kommen beispielsweise noch die Umsätze, die viele Gratis-Apps über integrierte Werbung machen. Und mit Android wird ebenfalls von einem US-Konzern eine zweite Plattform betrieben, deren App-Ökosystem sich von dem Apples zwar ein gutes Stück unterscheidet, aber ebenfalls eine nicht zu verkennende wirtschaftliche Macht ist.
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