Härtetest: HGST-Festplatten laufen ewig - Aufpassen bei Seagate
Der Cloud-Betreiber Backblaze hat bereits vor einem Jahr mit seinen Statistiken zur Haltbarkeit von Festplatten Aufmerksamkeit erregt. Nun liefert das Unternehmen erneut Daten zur Lebensdauer und der bereits im vergangenen Jahr erkennbare Trend hat sich in diesen massiv verfestigt.
Das Unternehmen setzt in seinen Storage-Systemen ausschließlich Festplatten ein, die für den Privatanwender-Markt gedacht sind - denn diese sind zwar nicht ganz so leistungsfähig wie Enterprise-Speicher, aber eben auch wesentlich billiger. Bei tausenden Medien, die im Dauerbetrieb laufen, lässt sich mit der Zeit durchaus einiges an brauchbaren Statistiken über die Qualität der Speicher sammeln.
Infografik: Backblaze: Fehlerquoten von Festplatten
Schon im letzten Jahr war das Unternehmen zu dem Schluss gekommen, dass sich HGST-Festplatten bei der hohen Belastung in einem Cloud-Storage eindeutig am besten schlugen. Das ist auch nach einem weiteren Jahr Dauerbetrieb noch immer der Fall. Über mehrere Modellreihen zwischen 2 und 4 Terabyte Kapazität hinweg, verzeichnete Backblaze hier äußerst geringe Fehlerquoten. Beim schlechtesten Einzelmodell fielen binnen des letzten Jahres 2,3 Prozent der eingesetzten Geräte aus. Die Desktop-Festplatten des Typs 7K2000 mit 2 Terabyte kamen bei einem durchschnittlichen Alter von immerhin 3,9 Jahren lediglich auf eine Ausfallquote von 1,1 Prozent.
Schon im vergangenen Jahr deutete sich an, dass hingegen Festplatten von Seagate die meisten Probleme machen. Dieses Bild hat sich in den letzten zwölf Monaten noch klarer gezeigt. Bei der Barracuda 7200.11 kletterte die Ausfall-Rate auf 25,4 Prozent, wobei aber auch angemerkt werden muss, dass die fraglichen Festplatten mit einem Durchschnittsalter von 4,7 Jahren auch schon recht betagt waren. Noch wesentlich schlechter präsentierte sich die Barracuda 7200.14 mit 3 Terabyte. Die eingesetzten Festplatten dieser Reihe waren im Schnitt lediglich 2,2 Jahre alt - und 43,1 Prozent von ihnen gingen im letzten Jahr kaputt.
Allerdings scheint Seagate zuletzt einiges für die Verbesserung der Haltbarkeit getan zu haben. Die neueren 4-Terabyte-Systeme (Seagate Desktop HDD.15) des Herstellers kamen auf Fehlerquoten, die im Bereich von HGST lagen. Allerdings laufen diese im Durchschnitt auch erst ein knappes Jahr. Relativ wenig Daten hat Backblaze hingegen bei Western Digital-Modellen, hieß es. Denn diese kaufe man relativ selten ein, da hier die Preise regelmäßig über denen der Konkurrenz lägen.
Die Backblaze-Statistik ist dabei auch lediglich ein Indikator für die Qualität. Denn die Festplatten laufen bei dem Unternehmen rund um die Uhr unter Volllast. In anderen Anwendungsbereichen können sie durchaus ein abweichendes Verhalten an den Tag legen und beispielsweise auch andere Stärken ausspielen. Einige Seagate-Modelle, die sich als nicht besonders haltbar erwiesen, sind beispielsweise darauf ausgelegt, bei normalen Privatnutzern möglichst stromsparend zu arbeiten.
Schon im letzten Jahr war das Unternehmen zu dem Schluss gekommen, dass sich HGST-Festplatten bei der hohen Belastung in einem Cloud-Storage eindeutig am besten schlugen. Das ist auch nach einem weiteren Jahr Dauerbetrieb noch immer der Fall. Über mehrere Modellreihen zwischen 2 und 4 Terabyte Kapazität hinweg, verzeichnete Backblaze hier äußerst geringe Fehlerquoten. Beim schlechtesten Einzelmodell fielen binnen des letzten Jahres 2,3 Prozent der eingesetzten Geräte aus. Die Desktop-Festplatten des Typs 7K2000 mit 2 Terabyte kamen bei einem durchschnittlichen Alter von immerhin 3,9 Jahren lediglich auf eine Ausfallquote von 1,1 Prozent.
Schon im vergangenen Jahr deutete sich an, dass hingegen Festplatten von Seagate die meisten Probleme machen. Dieses Bild hat sich in den letzten zwölf Monaten noch klarer gezeigt. Bei der Barracuda 7200.11 kletterte die Ausfall-Rate auf 25,4 Prozent, wobei aber auch angemerkt werden muss, dass die fraglichen Festplatten mit einem Durchschnittsalter von 4,7 Jahren auch schon recht betagt waren. Noch wesentlich schlechter präsentierte sich die Barracuda 7200.14 mit 3 Terabyte. Die eingesetzten Festplatten dieser Reihe waren im Schnitt lediglich 2,2 Jahre alt - und 43,1 Prozent von ihnen gingen im letzten Jahr kaputt.
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