Google spendet 250.000 Euro an Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo
Der schreckliche Anschlag gegen die französische Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo hat diese Woche die Weltöffentlichkeit erschüttert und eine Welle der Solidarität ausgelöst. Die verbleibenden Mitglieder der Redaktion wollen dennoch weitermachen und die Ausgabe nächste Woche "regulär" herausbringen.
Der Anschlag gegen die Redaktion der Zeitschrift Charlie Hebdo, der diese Woche zwölf Menschen das Leben gekostet hat (bei der anhaltenden Jagd auf die Täter bzw. einer Geiselnahme sind Berichten zufolge mindestens zwei weitere Opfer hinzugekommen; Stand 16.00), hat in alten und neuen Medien sowie bei Menschen aller Konfessionen eine Welle der Solidarität ausgelöst ("Je suis Charlie").
Auch große französische Zeitungen und Verlage wollen ähnlich hohe Geldbeträge spenden, auch die französische Regierung will Charlie Hebdo mit rund 1,2 Millionen Euro unterstützen. Das Geld soll für "humanitäre" Zwecke (sicherlich kommt ein relevanter Teil davon den Hinterbliebenen der Opfer zugute) verwendet werden, für die Familien der Getöteten wird auch per Crowdfunding auf Leetchi gesammelt.
Natürlich soll damit auch der Fortbestand der Wochenzeitschrift gesichert werden. Laut Les Echos will Charlie Hebdo aber auch einmalig die Auflage auf eine Million Exemplare anheben (diese beträgt normalerweise 60.000 Stück), das soll als Zeichen dienen, dass man sich dem Terror gegen die freie Presse nicht beugen wird.
Nous sommes tous Charlie!
Spenden-Welle
Die verbleibenden Redaktions-Mitglieder wollen sich dem Terror nicht beugen und weitermachen. Und sie bekommen finanzielle Hilfe von großen internationalen Konzernen: Als eines der ersten Unternehmen hat der Suchmaschinenriese Google Charlie Hebdo eine signifikante Spende zugesagt, 250.000 Euro sollen (mit steuerlicher Ausnahme durch die französische Regierung) die Zeitschrift unterstützen, wie The Guardian berichtet.Auch große französische Zeitungen und Verlage wollen ähnlich hohe Geldbeträge spenden, auch die französische Regierung will Charlie Hebdo mit rund 1,2 Millionen Euro unterstützen. Das Geld soll für "humanitäre" Zwecke (sicherlich kommt ein relevanter Teil davon den Hinterbliebenen der Opfer zugute) verwendet werden, für die Familien der Getöteten wird auch per Crowdfunding auf Leetchi gesammelt.
Natürlich soll damit auch der Fortbestand der Wochenzeitschrift gesichert werden. Laut Les Echos will Charlie Hebdo aber auch einmalig die Auflage auf eine Million Exemplare anheben (diese beträgt normalerweise 60.000 Stück), das soll als Zeichen dienen, dass man sich dem Terror gegen die freie Presse nicht beugen wird.
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