Fax-Geräte und Briefe: Sony wurde in die "IT-Steinzeit" gehackt
Der jüngst stattgefundene Sony-Pictures-Hack war der wahrscheinlich spektakulärste bzw. folgenschwerste Angriff des Jahres, dabei sind sehr viele und teils streng vertrauliche Daten entwendet worden. Einige Mitarbeiter greifen deshalb aus Angst vor weiteren Leaks zu "steinzeitlichen" Kommunikationsmethoden wie Fax-Geräten zurück.
Der nach wie vor ungeklärte Hacker-Angriff auf das Hollywood-Studio Sony Pictures Entertainment fand Ende November statt, dabei wurde die gesamte IT-Infrastruktur des Konzerns außer Gefecht gesetzt. Und auch beinahe einen Monat danach ist Sony Pictures nach wie vor von der digitalen Umwelt abgeschnitten.
Laut einem Bericht von TheWrap (via derStandard) ist das aber nicht zwangsläufig eine Frage von nach wie vor außer Gefecht gesetzter Software, sondern eine Vorsichtsmaßnahme, da man Angst vor weiteren Attacken hat: Man fürchtet, dass der Schadcode nach wie vor in den Systemen steckt.
Da die tägliche Arbeit aber dennoch weitergehen muss, greifen die Mitarbeiter teils auf längst "vergessenen" Technologien zurück, darunter Fax-Geräte (Hinweis für jüngere Leser: Wikipedia-Eintrag zu Fax). Wie es heißt, werden sogar noch ältere Kommunikationsmethoden verwendet: handschriftliche Briefe. Computer und Mobilgeräte werden hingegen gemieden.
Die Arbeit bei Sony Pictures ist laut einem anderen Insider massiv behindert: "Das gesamte Unternehmen befindet sich im Krieg. Keiner schafft es, seinen Job zu erledigen."
Siehe auch: Sony Pictures - Filmstudio wurde zum Opfer eines massiven Hacks
Laut einem Bericht von TheWrap (via derStandard) ist das aber nicht zwangsläufig eine Frage von nach wie vor außer Gefecht gesetzter Software, sondern eine Vorsichtsmaßnahme, da man Angst vor weiteren Attacken hat: Man fürchtet, dass der Schadcode nach wie vor in den Systemen steckt.
Da die tägliche Arbeit aber dennoch weitergehen muss, greifen die Mitarbeiter teils auf längst "vergessenen" Technologien zurück, darunter Fax-Geräte (Hinweis für jüngere Leser: Wikipedia-Eintrag zu Fax). Wie es heißt, werden sogar noch ältere Kommunikationsmethoden verwendet: handschriftliche Briefe. Computer und Mobilgeräte werden hingegen gemieden.
"Es ist wie Krieg"
Das zeigt gut die Abhängigkeit des modernen Geschäftslebens von digitaler Technik: "Das ist eine Situation, die man seinem größten Feind nicht wünscht", sagt ein für große Filmstudios tätiger Berater. "Das ist ein Albtraum für jeden, der ein Geschäft betreibt. Wir haben es akzeptiert, dass man vor jeder Bank einen Security-Wächter braucht, nun kommen wir drauf, dass das vermutlich nicht genug ist. Vielleicht braucht der Wächter eine Bazooka."Die Arbeit bei Sony Pictures ist laut einem anderen Insider massiv behindert: "Das gesamte Unternehmen befindet sich im Krieg. Keiner schafft es, seinen Job zu erledigen."
Siehe auch: Sony Pictures - Filmstudio wurde zum Opfer eines massiven Hacks
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