Facebooks Snapchat-Konkurrent Slingshot erhält großes Update

Facebook, App, Messenger, Slingshot Bildquelle: Facebook
Facebook hat den Slingshot-Apps für iOS und Android eine komplette Überarbeitung spendiert. Der Foto- und Video-Messenger erhielt neben einem neuen Design einige neue sowie einige verbesserte Funktionen, außerdem wurde kräftig ausgemistet.
Slingshot wurde vom Start weg neugestaltet. Wie das Slingshot-Team im Blog zum Dienst bekannt gab, wurden dabei viele Anregungen aus der Nutzergemeinde eingearbeitet, um die Nutzererfahrung grundlegend zu verbessern. Somit mussten für Slingshot 2.0 einige Optionen und Einstellungen weichen, dazu gekommen ist aber ein ganzes Portfolio neuer, beziehungsweise neugestalteter Funktionen.

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Austausch von Fotos in der Freundesliste

Die grundlegende Idee hinter dem Messengerdienst Slingshot ist der Austausch von Fotos in einer begrenzten Freundesliste. Nun wurde das dahingehend erweitert, dass man Personen wie bei anderen Social-Networks folgen kann. Um deren Bilder einzusehen, muss man ab sofort nicht mehr zunächst etwas von sich selbst preisgeben und als erstes ein Bild senden, sondern kann einfach in den Freundeslisten stöbern. "Explore" heißt die erweiterte Einsicht in die Bilder der anderen Nutzer. Man kann natürlich weiterhin alle Fotos und Videos auch nur privat untereinander austauschen.

Neue Funktionen zum Bearbeiten

Neu ist eine Bearbeitungsfunktion für die Bilder nach dem Knipsen, sie werden nicht mehr automatisch nach dem Erstellen versendet. Dafür stehen Fotofilter zur Verfügung, sowie Emojis zum kommentieren der Bilder.

Wer möchte, kann sich per Push Notification benachrichtigen lassen, wenn von einem seiner Freunde ein neues Bild erscheint. Antworten (Reaktionen) auf Fotos werden ebenfalls per Push Notification versendet. Seine eigenen Bilder und Videos kann man bei Bedarf noch weiterleiten und über andere soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter teilen.

Bilder löschen sich nach 24h

Geblieben sind die Grundfunktionen, dass jedes Foto nach 24 Stunden gelöscht und dass die Nutzung einen Facebook-Account vorausgesetzt wird.

Facebook hatte mit den Arbeiten an Slingshot begonnen, nachdem es Mark Zuckerberg verwehrt worden war, den Messengerdienst Snapchat aufzukaufen. Die Gründer von Snapchat hatten das Milliarden-Angebot von Facebook im vergangenen Jahr ausgeschlagen.

Apps Slingshot 2.0:
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